Freitag,

Veröffentlicht: 4 Dezember 2009 in Uncategorized

François Migault, Connew-Ford F1, Le Mans

4. Dezember – Heute ist der Geburtstag von François Migault, der hier am Steuer des brandneuen Formel 1-Rennwangen des englischen Herstellers Connew zu sehen ist. Der erste Roll-out des Autos erfolgte allerdings nicht in England. Sondern wo?


Raul Boesel, 2007 4/12/1957, Raul de Mesquita Boesel wird geboren in Curitiba, Brasilien.

Nachdem in der Formel 1 mit March und Ligier keine Erfolge zu holen waren, zog es Raul in die USA, wo er bei CART- und IRL-Rennen an den Start ging, aber auch erste Langstreckenrennen fuhr. Diesen Karriereweg setzte er erfolgreich fort und gewann 1987 auf Jaguar die Fahrerwertung der Marken-WM. Weitere Erfolge: Sieger der 24 Stunden von Daytona 1988 Daytona, Dritter bei den 500 Meilen von Indianapols 1989 und Zweiter bei den 24 Stunden von Le Mans 1991.

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Bruce Halford 4/12/2001, Bruce Halford stirbt.

1956 kaufte Halford den ex-Prinz Bira Maserati 250F und stieg damit in die Formel 1 ein. Der Brite nahm damit an 9 Grands Prix und mehreren nicht zur WM zählenden europeäischen F1-Rennen teil. Anfang der 60er Jahre verschwand Halford von den Pisten, kehrte aber Anfang der 70er zurück, doch vor allem bestritt er historische Rennen auf einem Lotus 16.

Geboren: 18. Mai 1931 in Hampton-in-Arden, England;
Verstorben: 2. Dezember 2001 in Churston Ferrers, England.

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Who is who 4/12/1911, Willi Krakau wird geboren in Studerdorf, Deutschland.

Eigentlich war Krakau als Mitglied der deutschen Olympia-Mannschaft im Rudern bekannt und nahm 1936 an den Sommerspielen teil. Doch nach Ende des 2. Weltkriegs war er auch der erste Deutsche, der bei einer internationalen Motorsport-Veranstaltung an den Start ging. Zudem machte er sich einen Namen als Konstrukteur des von einem 6-Zylinder Motor befeuerten AFM, mit dem er sich 1952 den Grossen Preis von Deutschland qualifizierte, das Rennen aber letztlich nicht unter die Räder nehmen konnte.

Geboren: 4. Dezember 1911 in Studerdorf, Deutschland;
Verstorben: 26. April 1995 in Peine, Deutschland, 83 Jahre alt.

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François Migault, 2005 4/12/1944, François Migault wird geboren in Le Mans, Frankreich.

Migault zeigte grosses Talent in den Formeln 3 und 2, debütierte 1972 mit dem brandneuen Connew in der Formel 1 und bekam bei BRM 1974 nochmal eine Chance. Sporadische Starts für die Teams Hill und Williams erlaubten auch weiterhin nicht, sein wahres Potenzisal zu zeigen. Ein Highlight war sicher mit dem Gulf Mirage 1975 das 24 Stunden-Rennen in seiner Heimatstadt Le Mans als Zweiter zu beenden.

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Felice Nazzaro, 1922 4/12/1881, Felice Nazzaro wird geboren in Turin, Italien.

Nach ersten Erfolgen in Italien, schaffte Nazzaro 1907 den internationalen Durchbruch in dem er die drei damals bedeutendsten Rennen der Welt gewann: Die Targa Florio auf einem Fiat 28-40hp, den Kaiser-Preis in Deutschland auf einem Fiat Taunis und das Rennen der Rennen, den Grand prix von Frankreich auf einem Fiat 130hp F2. Am 8. Juni 1908 stellte Nazzaro mit 193 Km/h Schnitt auf 2.75 Meilen Distanz einen Weltrekord auf. Als erster Fahrer der Geschichte erreichte er dabei kurzzeitig eine Spitze von 200 Km/h am Steuer eines Automobils.

1911 begann er selbst in Turin Autos herzustellen unter dem Namen ‚Nazzaro & C. Fabbrica di Automobili‘ und gewann auf einem Nazzaro Tipo 2 die Targa Florio ein weiteres Mal. Meregalli holte für die Marke 1920 einen weiteren Sieg in Targa Florio. Doch 1923, nachdem die Firma insgesamt 460 Autos und 50 Lastwagen produziert hatte, wurden die häufigen finanziellen Engpässe unüberwindbar und Felice gab entmutigt Nazzaro Automobili auf.

Mittlerweile war Fiat, seit 1912 vom Motorsport abwesend, im Jahre 1921 wieder bei Rennsport-Veranstaltungen am Start und Nazzaro wurde ins Team geholt. Als sein Neffe Biagio Nazzaro beim GP von Frankreich 1922, den Felice gewann, tödlich verunglückte, verlor der 42-Jährige die Motivation. Ende 1923 zog er sich endgültig als Fahrer zurück und übernahm stattdessen die Leitung von Fiats Rennabteilung. Er blieb in dieser Position, bis sich Fiat 1929 abermals vom Rennsport zurückzog. Tragischer Weise starb der beste Rennfahrer des frühen 20. Jahrhunderts am Steuer seines Strassenautos im Jahre 1940.

Geboren: 4. Dezember 1881 in Turin, Italien.
Verstorben: 21. März 1940 in Turin, Italien, 59 Jahre alt.

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Who is who 4/12/1988, Albert Uria stirbt.

Albert Uria war aus Montevideo, und lebte seine Leidenschaft für den Motorsport, wie viele seiner Landsleute, auf den Pisten des benachbarten Argentiniens aus. Er begann seine Laufbahn als Rennfahrer 1955 und bestritt in jenem Jahr mit seinem Maserati A6GCM, ausgestattet mit einem Mtor aus einem 250F, den Grand Prix von Buenos Aires. Nachdem er bei seinem Formel 1-Debüt den 14. Platz belegt hatte, teilte er sich das Gefährt im darauffolgenden Jahr mit Oscar Gonzalez und die Beiden belegten den 6. Platz. Allerdings mit 10 Runden Rückstand.

Geboren: 7. Januar 1924 in Montevideo, Uruguay;
Verstorben: 4. Dezember 1988 in Montevideo, Uruguay, 64 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Ulrich sagt:

    Eine Alpine und eine Ente im Hintergrund…könnte Frankreich sein.

    Genauer gesagt war das Team auf der Reise zu seinem Formel-1-Debut nach Clermont-Ferrand, als der Renntransporter mit einer Panne liegen blieb. Man verpasste den Großen Preis von Frankreich und fuhr schließlich nach Le Mans, um Testfahrten auf dem Bugatti-Kurs durchzuführen.

  2. grandprixinsider sagt:

    So is es! Gut gemacht.

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