16. Oktober – Die grosse Story am Rande des Grand Prix von Europa 1994 in Jerez war das Ende der gerade mal eine Saison währenden Partnerschaft zwischen McLaren und Peugeot. Viel spektakulärer ist, was sich als Nachfolger der Franzosen anbahnt. Kurz vor der Anreise hatte ich von dem Gerücht gehört, dass Mercedes-Benz Sauber im Regen stehen lasssen wird und stattdessen ein enormes Budget zu McLaren tragen wird. Ich überrasche meinen Kollegen Tony Dodgins völlig mit dieser Neuigkeit, zusammen recherchieren wir die Story für das englische Fachmagazin Autosport. Übrigens wäre es uns nie im Leben eingefallen die Liaison von Philip Morris, McLaren und Mercedes als „Dream Team“ zu feiern. Das taten dann die Schwaben selbst mit dem gewohnten Geprotze ein paar Tage nach erscheinen der Story in Autosport. Als was wird uns wohl BrawnGP bald präsentiert werden?

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Emile Delahaye 16/10/1843, Émile Delahayewird geboren in Tours, Frankreich.

Émile Delahaye war ein aus Frankreich stammender Pionier des Automobilbaus, Rennfahreracer und Gründer von Delahaye Automobiles. Nachdem die Strassenfahrzeuge von Delahaye gut angenommen wurde, ging Émile daran seine Konstruktionen im Rennsport einzusetzen. Trotz totaler Dominanz von Mercedes-Benz und Auto Union gelangen einige Siege und Achtungserfolge, was wiederum den Verkauf ankurbelte. Doch nach dem 2. Weltkrieg feil der Absatz damatisch ab, die letzten Modelle wurden 1951 vorgestellt, dann übernahm Hotchkiss 1954 das Werk. Zunächst unter dem Namen Hotchkiss-Delahaye wurden nun LKWs gebaut, nach einigen Monaten liess man den Namen Delahaye fallen. Das unrühmliche Ende eine der edelsten Marken der Automobilgeschichte.

Geboren: 16. Oktober 1843 in Tours, Indre-et-Loire, Frankreich;
Verstorben: 1. June 1905 in Südfrankreich im Alter von 61 Jahren.

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Tony Rolt 16/10/1918, Anthony Peter Roylance Rolt wird geboren in Bordon, England.

Tony Rolt war der letzte noch Lebende unter jenen Rennfahrern, die am allerersten Formel 1-Grand Prix in Silverstone 1950 teilgenommen hatten. Er widmete sich dann dem Ferguson P99-Projekt, dem einzigen Formel 1-Allrad-Rennwagen, der ein Rennen gewinnen konnte. Diese Ehre wurde Stirling Moss zuteil, der den P99 beim Gold Cup in Oulton Park zum Sieg steuerte. Das Allrad-Konzept machte auch in den USA Furore und fand 1966 Anwendung im Jensen FF Strassensportwagen. Als Rolt das erfolgreiche Unternehmen verkaufte, das unter dem Namen Riccardo im Anschluss an zahlreichen internationalen Erfolgen Beteiligung hatte, konnte er sich als schwerreicher Mann zur Ruhe setzen.

Geboren: 16. Oktober 1918 in Bordon, England;
Verstorben: 6. Februar 2008 in England, im Alter von 89 Jahren.

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Peter Ashdown 16/10/1934, Peter Hathorn Ashdown wird geboren in Danbury, England.

Ein Top Mann der britischen Formel Junior Szene, zeigte Peter Ashdown sein Talent auch in kleineren Sportwagen. Sein einziger Start bei einem Grand Prix erfolgte am Steuer eines Formel 2 Cooper-Climax von Alan Brown beim britischen Grand Prix 1959 in Aintree. Eine weitere Chance, bei einem GP an den Start zu gehen, ergab sich nicht. Mit seinem Lola blieb er in der Formel Junior aktiv, holte aber auch internationale Klassensiege, etwa 1960 und 1962 beim 1000Km-Rennen am Nürburgring. 1962 trat Ashdown dann vom aktiven Sport zurück.

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