Wiedeking im Aus – Was ist das wohl für eine Message???

Veröffentlicht: 23 Juli 2009 in Uncategorized
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Geht man so mit einem der fähigsten Manager um, die die deutsche Industrie je gesehen hat? Dr. Wendelin Wiedeking übernahm das Ruder bei Porsche, als der Sportwagen-Hersteller von einer Schwierigkeit in die nächste trudelte. Seit er die Führung übernahm, bis zum heutigen Tag, hat sich der Wert der Porsche AG verdreissigfacht.


Dass ein Mann wie Wiedeking gehen muss, um das Ego eines eigensinnigen alten Mannes genüge zu tun, ist ebenso lächerlich wie vielsagend. Es spricht für Wiedeking, dass er die Hälfte seiner Abfindung der Porsche-Belegschaft auszuzahlen gedenkt. Während Wiedeking arbeitslos wird (aber wohl nicht lange bleiben wird) klammern sich indes Tausende von unfähigen Managern an ihren Sesseln fest, die nicht einmal ihr Geld wert sind. Vor allem im Verlagswesen keine Ausnahme. Man möchte kotzen!!!

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Kommentare
  1. mowa sagt:

    Ich bin seit einem Jahr stiller Leser dieses Bloges und fand Deine Geschichten und vorallem Deine Rätselfragen sehr lesenswert.
    Das Wiedeking in der Vergangenheit ein fähiger Manager war und sicher noch ist,darüber muß man nicht reden.Aber ich finde,dass er mit seiner Aktion “ Ich kauf jetzt mal VW auf, egal ob Porsche dabei pleite geht “ etwas übertrieben hat.
    Ich finde das es selbst ohne Finanzkrise schwierig geworden wäre die Mehrheit bei VW zu übernehmen.
    Für Piech ist das doch jetzt die beste Möglichkeit endlich Porsche in sein Imperium einzugliedern.
    Das ist meine unbedeutende Meinung zu diesem Thema.

  2. grandprixinsider sagt:

    Vielen Dank für die Treue 🙂

    Und ich möchte einmal betonen, dass jede Meinung, die mit Anstand und guten Argumenten eingebracht wird, mir – und sicher jedem Leser dieses Blog – sehr viel bedeutet. Daher vielen Dank für Deine Einlassung.

    Es ist doch so, dass Wiedeking sich niemals diese Nummer im Alleingang ausgedacht hat. Vorstand, Aufsichtsrat, Betriebsrat und die Familien Porsche und Piech standen ja wohl hinter diesem Plan, sonst hätte dieser Versuch nie stattgefunden. Es scheint doch so, dass Familie Porsche zu diesem riskanten – aber fehlgeschlagenen – Versuch steht. Und auch weiterhin hinter ihrem CEO stand. Und es auch weiterhin tat, als sich die Diskussionen zuspitzten. Piech dagegen machte aus dem Scheitern dieses Plans seine ganz persönliche Mobbing-Kampagne. Und mit Mobbing-Kampagnen habe ich weitreichende Erfahrung. Da geht es nicht darum Verdienste anzuerkennen, sondern lediglich darum niedere Beweggründe durchzusetzen.

    Wiedeking war seine Arbeitschaft nie egal, das spürte man auch bei seiner Abschiedsrede. Piech dagegen… naja, man wird sehen.

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