Samstag,

Veröffentlicht: 25 April 2009 in Uncategorized

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25. April – Mit der Pole Position von Jarno Trulli in Bahrain und Timo Glocks 2. Startplatz gelang es Toyota erstmals bei einem WM-Lauf die erste Startreihe komplett zu belegen. Es ist Toyotas 3. Pole insgesamt und Jarno Trullis Vierte, die letzte holte er 2005 beim GP der USA in Indianapolis, als der Italiener die erste Pole Position überhaupt für das in Köln beheimatete Team holte. Übrigens: Welcher Fahrer hat am längsten gebraucht, um nach einer Pole eine weitere nachzulegen?

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25/4/2001, Michele Alboreto dies

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Michele Alboreto wurde noch als Student für Industrie-Design 1981 Formel 3-Europameister, hatte aber bereits erste Profi-Auftritte mit dem Lancia-Werksteam in der Marken-WM. Er stieg mit Minardi in die Formel 2 ein und holte in Misano den einzigen Sieg des Rennstalls, bevor er für Tyrrell in der Formel 1 debütierte. 1982 errang er bereits seinen ersten F1-Sieg indem er den Grand Prix der USA in Las Vegas gewann. Seine erste volle F1-Saison beendete Michele als Gesamtsiebter und für Lancia errang er drei Siege, zwei gemeinsam mit Riccardo Patrese (6 Stunde von Silverstone und Nürburgring 1000), einen mit Piercarlo Ghinzani in Mugello.

1983 gewann Alboreto in Detroit, kaufte sich aber lieber aus seinem 3-Jahre-Vertrag mit Ken Tyrrell heraus, als sich 1984 die Chance ergab für Ferrari zu fahren. Nach über 10 Jahren kletterte mit Michele wieder ein Italiener ins Cockpit eines F1-Ferrari, er gewann den belgischen GP und beendete die WM als Vierter. 1985 lief es mit Siegen in Kanada und Deutschland deutlich besser, in der WM unterlag er nur Weltmeister Alain Prost. Doch statt sich zu steigern, stagnierte der Italiener bei Ferrari, nicht ein einziger Sieg sprang in drei Saisons heraus. Endete 1988 trennten sich die Wege von Ferrari und Alboreto, der eigentlich einen Vorvertrag mit Williams hatte, sich aber für eine Rückkehr zu Tyrrell entschloss. Keine gute Idee, es kam zum Krach mit Ken Tyrrell und Michele wechselte mitten in der Saison zu Larrousse.

Für 1990 unterschrieb er bei Arrows, hatte sich von den Footwork-Geldern und dem Motoren-Projekt von Porsche locken lassen. Doch der viel zu schwere V12 wurde zum Desaster und für 1993 probierte er es mit der Scuderia Italia. Deren Lola-Chassis und Ferrari-Motoren passten einfach nicht zusammen. Für 1994 schloss sich die Scuderia Italia mit Minardi zusammen, der Kreis schloss sich. Doch am Ende der Saison wusste Michele, die F1 war für ihn Vergangenheit. R widmete sich fortan Sportwagen-Renen und gewann 1997 die 24 Stunden von Le Mans mit Ex-Ferrari-Teamkollege Stefan Johansson und Tom Kristensen in einem von TWR entwickelten Porsche. Danach gehörte er zum Kader der Werksfahrer bei Audi und übte auch gerne die Funktion des Testfahrfers aus. Es war bei einer solchen Testfahrt am Lausitzring, bei der Michele Alboreto Anfang 2001 bei einem Überschlag durch Reifenschaden sein Leben verlor.

Geboren: 23. Dezember 1956 in Mailand, Italien;
Verstorben: 25. April 2001 am Lausitzring, Deutschland, 44-jährig.

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25/4/2005, John Love dies

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John Maxwell Lineham Love wäre 1967 beinahe der erste Südafrikanische Grand Prix-Sieger geworden, als er bis zu einem Boxenstopp auf einem ex-Bruce McLaren Cooper seinen Heimat-GP in Kyalami anführen. Der spätere sechsfache südafrikanische F1-Meister kam aus dem einst aus den heutigen südafrikanischen Staaten Simbabwe und Sambia bestehenden Rhodesien und mauserte sich in seiner Heimat schon zu Lebzeiten zu einer Legende. Er begann seine Karriere Anfang der 60er in der europäischen Formel Junior am Steuer von Ken Tyrrells Cooper-Austin. Bei einem schweren Unfall in Albi brach er sich einen Arm so kompliziert, dass die Dauer des Heilungsprozesses ihm Chancen in der Formel 1-WM kostete. Immerhin durfte er 1964 Phil Hill beim Grand Prix von Italien im Cooper Werksteam ersetzen, doch danach beschränkten sich seine F1-Einsätze auf die südafrikanische Meisterschaft. Zwangsläufig wurde Love zum Stammgast in der WM, wann immer der F1-Zirkus in Südafrika an den Start ging. In den 80er Jahren betrieb er ein Stock Car Team und abseits der Rennstrecken eine Jaguar-Vertretung. John Love starb 2005 im Alter von 80 Jahren.

Geboren: 7. Dezember 1924 in Bulawayo, Südafrika.
Verstorben: 25. April 2005 in Bulawayo, Südafrika, 80-jährig.

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27/09/2003, Jean Lucas is born in Le Mans, France

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Jean Lucas begann seine Karriere bei Rallyes, stieg dann auf Sportwagen-Rennen um und siegte 1949 in Spa und 1950 in Montlhéry. Nach einem schweren Unfall 1956 beim Grand Prix von Marokko, zog er es vor eine administrative Rolle im Motorsport auszuüben und gründete das französische Fachmagazin Sport-Auto.

Geboren: 25. April 1917 in Le Mans, Frankreich;
Verstorben: 27. September 2003 in Saint-Martin-de-Ré, Frankreich, 86jährig.

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25/4/1981, Felipe Massa is born in São Paulo, Brazil

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Felipe Massa bekam seine Chance in der Formel 1 mit dem Sauber-Team 2001, nachdem er die Euro-Formel 3000-Serie gewonnen hatte. Als Teamkollege von Nick Heidfeld bewies er Schnelligkeit, machte aber auch krasse Fehler und wurde Ende 2002 von Peter Sauber entlassen. Jean Todt, der den Brasilianer unter seiner Fittiche hatte, nahm ihn dann bei Ferrari als Testfahrer auf, zähmte den ungestümen Burschen ud stellte ihm Sohnemann Todt Jr. als Manager zur Seite. Im Wege kommerzieller Abreden zwischen Ferrari und Sauber, Fahrer gegen preiswertere V10-Motoren, landete Massa für die Saisons 2004 und 2005 wieder bei den Schweizern. Nächster Schritt: Die Todt-Familie mobbte Barrichello aus dessen Vertrag bei den Roten, ersetzte einen Brasilianer mit dem anderen, machte Massa so zum Ferrari-Werskfahrer ab der Saison 2006. Als gefügige Nummer 2 hinter Michael Schumacher machte Massa einen ordentlichen Job und ihm gelang in der Türkei sogar der erste Grand Prix-Sieg. Für 2007 wurde der kleinwüchsige Südamerikaner zu den WM-Favoriten gezählt, beendete die Saison aber nur als WM-Vierter. 2008 wurde er von Lewis Hamilton auf den letzten Metern beim Saisonfinale vor heimischem Publikum um den Titel geschlagen.

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25/04/1985, Giedo van der Garde is born in Rhenen, Netherlands

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Giedo van der Garde krönte seine Kart-Karriere 2002 mit dem WM-Titel in der Formel Super A und stieg nach einer Saison in niederländischen Formula Renault-Meisterschaft in die hart umkämpfte Formula 3 Euroserie auf. Nach 3 Saisons wechselnder Erfolge, aber immerhin einigen Podestplätzen auf der Haben-Seite, ging es 2007 in die Renault World Series. Zudem wurde Giedo Testfahrer beim Spyker F1-Team, kam aber nicht so oft zum fahren, wie er sich das erhofft hatte. 2008 brachte dann mit dem Titelgewinn in der Renault World Series dem jungen Niederländer seine bisher grössten Erfolg seiner Automobilsport-Karriere und somit ist der Aufstieg in die GP2 für 2009 Programm.

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