Dienstag,

Veröffentlicht: 21 April 2009 in Uncategorized

9-0421

21. April – Das ist mal ein Schnappschuss für detailverliebte. Sieht auf den ersten Blick eindeutig aus, doch…

*

boillot-georges

21/4/1916, Georges Boillot stirbt

.
Georges Louis Frederic Boillot arbeitete als Mechaniker, als sich 1980 die Möglichkeit ergab Rennen zu fahren und er in der Folge zu einer der treibenden Kräfte hinter der Entstehung des Peugeot Grand Prix-Teams wurde. 1912 war sein Name schlagartig in aller Munde, als er den Grand Prix von Frankreich auf einem Peugeot L76 gewann, übrigens das erste Automobil, das von einem Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und Vierventiler-Technologie angetrieben wurde. Im darauffolgenden Jahr gewann Boillot die Coupe de l’Auto und wurde so zum ersten Fahrer, der den französischen GP zweimal hintereinander gewinnen konnte. 1913 war er teil der Peugeot-Abordnung, die bei den 500 Meilen von Indianapolis für Furore sorgte. Schon im Quali machte er mit einem neuen Geschwindigkeitsrekord von sich reden, schraubte die Durchschnitts-Geschwindigkeit auf 99.86 Stundenmeilen, also 160.70 km/h. Peugeot dominierte das Rennen und René Thomas gewann, doch Boillot landete nach mehreren Reifenschäden im Mittelfeld. Ähnliches Missgeschick passierte ihm 1914 beim GP von Frankreich in Lyon, der sich als sein letztes Rennen herausstellen sollte. Sein Peugeot warf alle möglichen technischen Probleme auf, doch er hielt sich im Vorderfeld. Bis der Motor in der allerletzten Runden festging und ein weiteres Top-Resultat vereitelte. Als der 1. Weltkrieg ausbrach, wurde Boillot Pilot bei der neuen französischen Luftwaffe. Er wurde mit Ehrung wie dem Croix de Guerre und der Aufnahme in die Legion d’Honneur bedacht. Georges Boillot wurde bei einem Luftkampf in der Nähe von Verdun-sur-Meuse abgeschossen, seine Maschine stürzte bei Bar-le-Duc ab und, obwohl er noch lebend zum Militär-Hospital in Vadelaincourt eingeliefert wurde, verstarb er wenig später an den Folgen seiner Verletzungen.

Geboren: 3. August 1884 in Valentigney, Frankreich;
Verstorben: 21. April 1916 in Vadelaincourt, Frankreich, 31-jährig.

Advertisements
Kommentare
  1. Ulrich sagt:

    Lella Lombardi auf Brabham BT44B, Nürburgring 1976.
    Als 27. im Training hat sie sich damals nicht qualifiziert. Ich glaube mich zu erinnern, dass ihr Fahrzeug nach dem Training beschlagnahmt wurde (?).

    Aber halt: Wieso Startnummer 37? Noch dazu passt die 7 grafisch nicht zur 3. Auf anderen Fotos ist sie auch mit der Nummer 33 zu sehen.

  2. funformula sagt:

    Das ist heute mal richtig knifflig.
    Also Fahrzeug ist klar: Brabham BT44 privat eingesetzt von RAM-Racing. Strecke ist ziemlich sicher Nürburgring, das Jahr 1976 wie man an den seitlichen Lufthutzen erkennen kann. Dem Helm nach zu urteilen ist die Fahrerin Lella Lombardi, aber warum die Startnummer 37 ???
    Lombardi hatte bei diesem Rennen mit der Nummer 33 genannt.
    Es gab allerdings beim Training eine Klage von Loris Kessel (dem Vorgänger Lombardis) gegen das RAM Team.
    Er liess mit einer einstweiligen Verfügung das Auto stilllegen, da er wohl für den Renneinsatz bezahlt hatte und doch vom Team ausgebootet wurde.
    Vielleicht setzte man daraufhin Lombardi in ein „anderes“ Auto mit der Nummer 37 ???

  3. Ulrich sagt:

    Das andere Auto, von Rolf Stommelen gefahren, wurde auch beschlagnahmt…

  4. novion sagt:

    Die italienische Flagge deutet auf Lombardi hin, wie die Startnummer 37 zu Stande kam ist mir unklar.
    Doch trug Lella Lombardi in der Saison 76 nicht einen weißen Helm, der an der Vorderseite grüne, senkrechte Flächen hatte und nur ein kleines rotes Dreieck über dem Visier aufwies????

  5. grandprixinsider sagt:

    Aha, jemand ist auf den Helm gekommen. Was sehen wir da noch?

  6. funformula sagt:

    Ich steh echt auf dem Schlauch…….
    Der Helm ist eindeutig der von Lella Lombardi und ich erkenne auch nichts aussergewöhnliches an ihm.
    Merkwürdig ist, dass ich ein Bild von Lombardi im Brabham mit der Nr.33 habe, das angeblich beim GP Österreich aufgenommen wurde, meiner Meinung nach aber vom Nürburgring stammt. Auch auf diesem trägt sie den Helm mit dem „Hahnenkamm“.
    Beim GP Österreich trug sie aber wieder das glattflächigere Vorgängermodell.
    Also entweder schickte man Lombardi mit der 33 und der 37 ins Training, oder im Fahrzeug Nr.37 sitzt jemand, der sich Lombardis Ausrüstung ausgeliehen hat und auf keiner Nennungsliste steht.
    Und warum wechselte Lombardi beim nächsten Rennen wieder auf den älteren Helm zurück?
    Nun gut, nach dem Lauda Unfall gab es Zweifel an der Sicherheit seines Helmmodells und Lombardi trug die selbe Marke, aber das wäre vielleicht ein Vorschlag für eine Story an anderer Stelle.
    Was meinst Du Mario…? 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s