Dienstag,

Veröffentlicht: 14 April 2009 in Uncategorized

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14. April – Wahrscheinlich viel zu einfach für die Experten. Sei es darum: Auto, Fahrer, Strecke und Jahr sind gefragt.

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14/4/1992, Ronnie Bucknum stirbt

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Ronald Bucknum war der Meister der Sports Car Club of America-Rennserie der Jahre 1959, 1960, 1962 und 1964, als er von Honda auserkoren wurde um deren Grand Prix-Einstieg vorzubereiten. Als der mit einem 1,5-Liter-V12-Motor ausgerüstete RA271 am Nürburgring zum Grossen Preis von Deutschland 1964 erstmals eingesetzt wurde, musste Bucknum seinen allerersten Einsatz in einem Formelwagen ausgerechnet auf der brutalsten Strecke der Saison angehen und hatte letztlich Glück einen Lenkungsbruch zu überleben. Bei Vorsaison-Tests in Suzuka geschah dasselbe nochmal und diesmal brach sich Ronnie ein Bein und ein Arm, was seine Vorbereitung auf die Saison 1965 stark beeinträchtigte. Erst beim Saisonfinale in Mexiko Stadt gelang ihm mit dem 5. Platz ein Punkterang, was aber im Trubel um Hondas 1. GP-Sieg durch Richie Ginther unter ging. Wenigstens hatte der Ami seinen Marktwert gesteigert und erhielt eine lukrative Offerte von Ford für die Marken-WM 1966. Honda wollte bei den beiden nordamerikanischen Rennen am Ende der Saison sehen, wie Bucknum sich mit den neuen 3-Liter-F1-Rennern schlägt, Und der schlug sich sogar beachtlich, doch Honda entschied schliesslich sich auf John Surtees zu konzentrieren. Ronnie kehrte in die Staaten zurück und fuhr fortan in den CanAm- und USAC-Serien, wobei er gleich das 2. Saisonrennen, das Michigan 500, auf einem Eagle gewann, bei seinem erst 2. Oval-Rennen überhaupt. Er wurde dann von Roger Penske engagiert um dessen Sport- und TransAm-Wagen zu pilotieren und tat sich Anfang der 70er mit Sam Posey, die beiden wechselten sich auf einem NART Ferrari bei Langstrecken-Rennen ab, und setzte seine Karriere in dieser Disziplin bis in die 80er fort. Ronnie Bucknum starb 1992 nach langer Krankheit. Sein Sohn Jeff hat mittlerweile seine eigenen Namen in Sport- und GT-Rennen gemacht und debütierte 2005 bei den IndyCars.

Geboren: 5. April 1936 in Alhambra, USA;
Verstorben: 14. April 1992 in San Luis Obispo, 56-jährig.

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14/4/1931, Vic Wilson wird geboren in Kingston-upon-Hull, England

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Victor Wilson verbrachte seine Jugend in Südafrika und zog später zurück nach England, wo er einst geboren wurde, um seine in Rhodesien begonnene Rennfahrer-Karriere fortzusetzen. Er debütierte schliesslich 1960 auf einemn Cooper T43 beim Grand Prix von Italien in der Formel 1, doch es bot sich keine Gelegenheit auf einen dauerhaften Vertrag. Sein Werdegang artete daher in eine Reihe von Einzelauftritten in anderen Kategorien aus, bis sein Cousin Bernard White die Mittel für die Fortsetzung von Vics Karriere bereitstellte. Anfang 1966 sicherte er sich beim nicht zur WM zählenden GP von Syracusa mit einem 4. Platz auf einem privaten BRM P261 sein bestes F1-Resultat. Doch das Team liess ihn, trotz eines Ein-Jahres-Vertrages, nach dem GP von Belgien fallen. Victor Wilson starb Anfang 2001 bei einem Verkehrsunfall in England.

Geboren: 14. April 1931 in Kingston-upon-Hull, England;
Verstorben: 14. Januar 2001 in Gerrards Cross, England, 69-jährig.

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Kommentare
  1. funformula sagt:

    Das Bild zeigt Alberto Colombo bei seinem dritten und letzten erfolglosen Versuch, sich für einen GP zu qualifizieren.
    Das Fahrzeug ist ein ATS HS1, die Strecke ist Jarama, GP Spanien 1978.

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