Montag,

Veröffentlicht: 6 April 2009 in Uncategorized

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6. April – Einfach aus dem Blauen heraus: Wer ist dieser junger Mann, der da welchen Formel 1 steuert? Und warum ist das seine letzte Fahrt auf diesem Gefährt?

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lang-hermann-1930

6/4/1909, Hermann Lang wird geboren in Bad Cannstatt, Deutschland

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Hermann Lang war bereits deutscher Bergmeister für Seitenwagen-Motorräder , als er sich unter Alfred Neubauer vom Mechaniker in der Mercedes-Rennabteilung zum Werksfahrer hinauf arbeitete. Beim Debüt am 16. Juni 1935 beim Eifelrennen auf dem Nürburgring wurde er prompt Fünfter. Lang gewann in der Folge zahlreiche Grands Prix und wurde 1939 Berg-Europameister, damals ein äusserst begehrter Titel. Doch der 2. Weltkrieg unterbrach die grossartige Karriere, erst als Mercedes-Benz 1951 zurückkehrte, ging es für Lang mit den Rennsport so richtig weiter mit Achtungserfolgen mit dem inzwischen betagten W 154. Auf dem neuen Mercedes 300 SL gewann er 1952 das Eifelrennen, den Preis von Bern und mit Fritz Riess zusammen die 24 Stunden von Le Mans. Im darauffolgenden Jahr gab es beim GP der Schweiz ein Gastspiel auf einem Maserati, bei dem er Fünfter wurde. Der offizielle Einstieg von Mercedes in die Formel 1 erfolgte 1954, doch der bereits 45-jährige Lang versiebt beim GP von Deutschland 1954 einen 3. Platz durch einen Abflug und musste einsehen, dass seine Zeit als Rennfahrer vorüber war. Lang trat zurück, blieb seinem Arbeitgeber aber in anderer Funktion treu.

Geboren: 6. April 1909 in Stuttgart-Cannstatt, Deutschland;
Verstorben: 19. Oktober 1987 in Stuttgart-Cannstatt, Deutschland, 78-jährig..

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Kommentare
  1. Bernd sagt:

    Sieht aus wie ein BRM. Ein P57? Also tiefste 60er. Da gab es jede Menge Fahrer, die nur ein Rennen bestritten haben. Ich tippe mal auf einen gewissen Bruce Johnstone.

  2. funformula sagt:

    Hmmm, recht knifflig heute…
    Beim Auto tippe ich auf einen Lola Mk4 oder Mk4A.
    Als Fahrer käme Mike Hailwood in Frage, der auf diesem Modell einen Start beim GP von Italien 1963 absolvierte. Allerdings stimmt die Startnummer nicht, denn Hailwood hatte die Nr. 40.
    Chris Amon wäre eine andere Möglichkeit, denn er fuhr den Lola beim GP von Großbritannien 1963 mit dieser Startnummer. Allerdings startete er auch danach noch in Deutschland und Italien mit diesem Modell.
    Bin auf die Auflösung gespannt!!!!!

  3. funformula sagt:

    Einen hab ich noch 😉
    Der Helm stimmt zwar nicht, aber der Rest würde passen:
    John Surtees beim GP der Niederlande 1962.
    Lola Mk4 mit Startnummer 19 wäre korrekt. Der Wagen wurde im Rennen durch einen schweren Unfall wegen eines Materialfehlers zerstört. Sicherheitshalber wurde auch sein Teamkollege Roy Salvatori vom Team aus dem Rennen genommen.

  4. grandprixinsider sagt:

    Hm, knifflig wird es die letzte gestellte Frage zu rechtfertigen. Ich habe nun Gewissheit, dass ich mich auf Quellenangaben auch nicht verlassen kann. Dann wirds natürlich mühsam.

    Also: Es ist in der Tat Chris Amon auf Reg Parnells Lola Mk4A. Angeblich jedoch ein Foto aus Monza 63. Was Sinn macht, sieht ja auch aus wie die Parabolica. Folglich wäre es Amons letztes Rennen auf dem Lola, denn in Mexico bekam er einen Lotus 24 hingestellt. Und das wäre die gesuchte Antwort auf die Frage.

    Tja, wenn da nicht das Ding mit der Startnummer wäre. Harald war findig genug auf dieses Detail zu stossen. Folglich ist das Foto aus Silverstone… GRRRR! Naja, ändern wir die Frage auf „eines seiner letzten Rennen auf diesem Auto“ um, dann stimmts ja wieder… :s

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