Mittwoch,

Veröffentlicht: 1 April 2009 in Uncategorized

spatz

1. April – Die Spatzen pfeifen es noch nicht von den Dächern, aber es hüpft da wohl ein Vöglein von Ästlein zu Ästlein und flüstert jedem, der es hören will, dass eine neue wöchentliche Motorsport-Postille in den Startlöchern steht. Inhaltlich soll das deutschsprachige Blatt neben den wichtigsten Automobilsport-Kategorien der Welt auch den Motorrad-Sport beleuchten, allerdings mehr in Form von Features, und interessante Themen rund um weitere Arten von Motorsport bieten. Erscheinen soll das neue Blatt bereits Montags, weitere Details wurden noch nicht veröffentlicht. Ach so, halt, da gibt es doch noch etwas nennenswertes zum Preis des neuen Objekts zu sagen … nämlich NULL Euro!

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1/4/1950, Loris Kessel wird geboren in Lugano, Schweiz

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Loris Kessel kaufte sich auf dem Wege durch den privaten Rennstall des Briten John McDonald in die Formel 1 ein und trat erstmals für das RAM-Team 1976 beim Grand Prix von Spanien an, doch erst beim 3. Anlauf gelang das Debüt in der Topliga. Als Kessel im Vorfeld des Grossen Preises von Deutschland kurzerhand ausgebootet wurde, um Lokalmatador Rolf Stommelen den Vorzug zu geben – allerdings ohne Kessel das bereits gezahlte Geld zu erstatten – erschien der Eidgenosse mit der Staatsanwalt im Fahrerlager. Der Teamchef lenkte unter drohender Beschlagnahmung seiner Renner und U-Haft schliesslich ein. Der Kompromiss war ein letzter Start beim folgenden Lauf in Österreich, dann endete das Abkommen und auch die F1-Karriere des Schweizers bsi auf weiteres. Der beschränkte sich auf gelegentliche Rallyes und Bergrennen. 1993 wurde er Siebter bei den 24 Stunden von Le Mans auf einem Obermaier-Porsche 962. Zu dem Zeitpunkt hatte er seine Edelmarken-Autohaus längst eröffnet. Im Jahr 2000 gründete er den Rennstall „Loris Kessel Racing Car“, der in Absprache mit Ferrari die Homologation und den Aufbau der neuen GT3-Renner durchführte und einen EM-Titel an die eigenen Fahnen heften konnte.

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1/4/1971, Shinji Nakano wird geboren in Osaka, Japan

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Shinji Nakano hatte sehr gute Referenzen im japanischen Kartsport und diversen Nachwuchsformeln im Gepäck, aös er in Europa eintraf. Eine Saison in der Formel Opel-EM etwa brachte ihm 1990 die gängigen europäischen Rennstrecken nahe. Nach einigen Jahren Lehrzeit debütierte der Asiate schliesslich 1997 als Teamkollege von Olivier Panis mit dem Prost-Team in der Formel 1. Seine ansprechenden Leistungen wurden von den 6. Plätzen beim GP von Kanada und dem GP von Ungarn garniert. Unverständlich für aussenstehende, landete Shinji 1998 stattdessen beim stets am finanziellen Abgrund balancierenden Minardi-Team. Ausbleibende Erfolge resultierten 1999 im Stillstand, von einigen Test für Jordan abgesehen. 2000 gab er seine F1-Ambitionen auf und wechselte in die Champcar-Serie, bevor er in der Heimat GT-Rennen fuhr und sich schliesslich in die Sportwagen-Szene vorarbeitete, wo er noch heute agiert.

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1/4/1909, Bill Whitehouse iwird geboren in London, England

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William Whitehouse war Anfang der 50er Jahre mit seinem Alta-Rennwagen ein geläufiger Name in der Formel 2 und wechselte 1954 auf einen Connaught um. Neben einigen nationalen Rennen, steuerte Bill den F2-Renner 1955 auch beim Grand Prix von England, seinem einzigen Auftritt in der WM. Nach einer vorübergehende Rücktritt, kehrte der Londoner 1957 mit einem Cooper-Climax F2 in Konkurrenz zu seinem Bruder Brian in die F2-Szene zurück. Im Sommer reisten die Beiden zum französischen EM-Lauf in Reims. Doch als Bills Auto im Training muckte, lieh er sich ein Ersatzauto von Roy Salvadori. Im Getümmel der ersten Rennrunden überschlug sich Bill Whitehouse auf dem Weg zur Thillois-Haarnadel und kam in den Flammen des lodernden Rennwagens ums Leben.

Geboren: 1. April 1909 in London, England;
Verstorben: 14. July 1957 auf der Rennstrecke zu Reims, Frankreich, 48-jährig.

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Kommentare
  1. taffy sagt:

    …ja..und ich habe gehört, es sollen die gleichen Vertriebswege wie die „Bäckerblume“ genutzt werden..

  2. Tom Schwede sagt:

    … ja, … und das vermutlich sogar ohne Dosengiganten 🙂

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