Sonntag,

Veröffentlicht: 22 März 2009 in Uncategorized

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22. März – VOR 35 JAHREN:Peter Revson kommt am Steuer eines Shadow DN 3 bei einem brutalen Unfall während Testfahrten auf der Kyalami-Rennstrecke vor dem 3. WM-Lauf der Saison 1974, dem Grand Prix von Südafrika, ums Leben. Der US-Amerikaner war in seiner ersten Saison mit dem Team seines Landsmanns Don Nichols, nach erfolgreichen Jahren mit McLaren. Das Bild zeigte “Revvie” am Steuer einer der CanAm-Boliden der Kiwi-Mannschaft. Übrigens, welchen Meilenstein erreichte Peter Revson in dieser kanadisch-amerikanischen Rennserie?

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22/3/1912, Leslie Johnson wird geboren in Walthamstow, England

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Leslie George Johnson war vor allem ein begeisterter Sportwagen-Rennfahrer und 1948 Sieger des 24 Stunden-Rennens von Spa auf einem Aston Martin, auf dem er sich mit St John Horsfall abwechselte, Er ging ferner in die Geschichte der Formel 1-Weltmeisterschaft ein, denn er war unter den Startern zum allerersten WM-Lauf überhaupt, dem Grand Prix von England. Damals steuerte er ‚Taso‘ Mathiesons ERATyp E und Jahre später wurde er Mitglied der Geschäftsführung eben dieser einst ruhmreichen Marke. 1954 erlitt er während der Rallye Monte Carlo einen Herzanfall, von dem er sich nie so recht erholte. Nach jahrelangen gesundheitlichen Beschwerden, verstarb Leslie Johnson schliesslich 1959, teilweise als Folge seiner insgesamt geschwächten Physis.

Geboren: 22. März 1912 in Walthamstow, England;
Verstorben: 8. Juni 1959 in Withington, England, 48 Jahre alt.

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27/2/1939, Peter Revson wird geboren in New York City, USA

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Peter Jeffrey Revson und sein jüngerer Bruder Doug wuchsen im Reichtum auf, denn ihr Vater war einst Teilhaber der Kosmetik-Firma Revlon und hatte seine Anteile 1958 verkauft. Peter zog es 1963 nach Europa, wo er Formel Junior-Rennen bestritt und, bereits gegen Ende seiner ersten Saison, beim nicht zur WM zählenden Gold Cup-Rennen in Oulton Park zu seinem ersten Formel 1-Rennen antrat. Er gründete dann Revson Racing, das von Reg Parnell geleitet wurde, und fuhr 1964 insgesamt 11 F1-Rennen auf einem Lotus-BRM, darunter 6 WM-Läufe. Doch weil brauchbare Ergebnisse ausblieben, konzentrierte er sich die nächsten 5 Jahre auf die CanAm-Serie. Obwohl sein Uni-Kumpel Timmy Mayer 1964 beim Finale der Tasman-Serie tödlich verunglückte und Bruder Doug 1967 bei einem Formel 3-Rennen in Dänemark sein Leben verlor, blieb Peters Leidenschaft für den Motorsport ungebrochen. 1969 wurde er Fünfter beim 500 Meilen von Indianapolis und gewann das IndyCar-Rennen am Indianapolis Raceway Park auf einem Brabham-Repco. 1972 feierte er ein Comeback in der Formel 1 mit dem Yardley-McLaren-Team und überzeugte mit Siegen bei den Grands Prix von England und Kanada in seiner 2. Saison mit dem Team. Für 1974 erhielt er ein besseres Angebot vom Shadow F1-Team in 1974, doch sein Teamwechsel endete tragisch. Bei Testfahrten in Kyalami im Vorfeld zum GP von Südafrika brach an seinem Shadow die Vorderradaufhängung und das Auto schlitterte von der Strecke und unter der Leitplanke durch. Peter Revson war sofort tot.

Geboren: 27. Februar 1939 in New York City, USA;
Verstorben: 22. März 1974 auf der Kyalami Rennstrecke, Südafrika, 35 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Bernd sagt:

    Ich glaube, er war der erste Amerikaner, der die Serie gewonnen hat.

  2. grandprixinsider sagt:

    Jaaa, genau! Das weiß auch nicht jeder! Das war 1971, bis dahin hatten die „Ausländer“ John Surtees, Bruce McLaren und Denny Hulme die Lorbeeren abgegriffen.

  3. Bernd sagt:

    Ich war ein großer Fan der Can Am Serie. Als Jugendlicher war „slot-racing“ mein Hobby. Die Karosserie meines Renners war immer ein Mclaren, lackiert in der Farbe des Teams. Nur bei der Nummer habe ich meine Lieblingszahl 72 gewählt.

  4. grandprixinsider sagt:

    Slot Racing war auch mal mein Ding als Kid. Stand aber mehr auf Gulf-Porsche 917K 😀

  5. Bernd sagt:

    Wobei das mit dem „immer“ McLaren nicht ganz stimmt. Mir ist eingefallen, das ich auch eine Lola-Karosserie hatte. Wegen des schönen Surtees-Pfeils.

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