Sonntag,

Veröffentlicht: 8 März 2009 in Uncategorized

20000-klicks

8. März – Vor einigen Tagen hat die Ur-Fassung von Grand Prix Insider, die Mitte 2007 gestartete brasilianische Version, die Marke von 300.000 Seitenaufrufen erreicht. Und das, obwohl seit rund 8 Monaten hierfür so gut wie gar keine Posts mehr erstellt wurden. Seit Oktober 2008 funktioniert nun die deutschsprachige Version, die zwar schon früher eingerichtet wurde, aber aus zeitlichen Gründen bis dahin nur sporadische Updates erhielt, mit täglicher Aktualisierung. Heute nun feiert das Blog den 20.000sten Besuch und das ist natürlich Anlass mich einmal für das rege – und stetig zunehmende – Interesse zu bedanken. Soweit ist dies ja nur ein wenig Zeitvertreib gewesen, doch wird es hierzu bald ein paar spannende News geben, näheres in wenigen Wochen. Achja, den Jungs oben besten Dank für das Glückwunsch-Banner. Ihr wisst ja sicher, wer da alles zur Party erschienen ist, oder?

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8/3/1968, Michael Bartels wird geboren in Plettenberg, Deutschland

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Michael Bartels war durch seine Erfolge im Kart- und Nachwuchs-Formelsport die grosse deutsche Hoffnung, bis ein gewisser Michael Schumacher im Sturm die Formel 1 eroberte. Der Plettenberger dagegen lieferte Ende 1991 gutes Sponsorgeld beim maroden Lotus-Team ab und bekam vier missratene F1-Qualis dafür zurück. Er entschloss sich daraufhin 1992 eine weitere Saison in der Formel 3000 anzuhängen, die er als Vierter abschloss. Weitaus mehr Aufmerksamkeit erntete der Sauerländer im breiteren Publikum durch seine Beziehung mit Steffi Graf, doch in der F1 bleiben die Türen zu. Der Wechsel in die DTM brachte 1994 den Ehrentitel als besten Privatier, Siege gab es dafür bei 24 Stunden-Rennen: 2000 und 2001 am Nürburgring, 2005, 2006 und 2008 in Spa. Zudem folgte 2008 in der FIA GT-Meisterschaft – nach 2005 und 2006 – der 3. Meistertitel mit dem Vitaphone Maserati-Team.

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8/3/1913, Duane Carter stirbt

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Duane Carter war bereits Midgets-Meister, als er 1948 in die AAA- und USAC- Meisterschaften der ChampCars einstieg. Somit nahm er auch an 8 der 10 damals zur WM zählenden Ausgaben der 500 Meilen von Indianapolis teil. Duane gelang 1953 mit einem 3. Platz sein bestes Ergebnis beim „500, allerdings bekam er dafür nur halbe Punktzahl. Grund: Er hatte im Rennen auf den Kurtis Kraft von Sam Hanks gewechselt, nachdem an seinem Lesovsky die Zündung gestreikt hatte. 1956 Erklärte er seinen Rücktritt, nachdem er zum Motorsport-Leiter des USAC bestellt wurden war, feierte aber am Ende seiner Amtszeit 1959 prompt ein Comeback. Damit stieg die Zahl der Teilnahmen an WM-Läufen auf jene 8, die in F1-Statistiken erscheinen. Duane Carter wurde 1989 in die Hall of Fame der Midget-Rennen aufgenommen, 1991 in jene der Sprint Cars und noch Zeuge, wie sein Pancho ebenfalls beim Indy 500 antrat, bevor er nach einem Krebsleiden 1993 verstarb.

Geboren: 5. Mai 1913 in Fresno, USA;
Verstorben: 8. März 1993 in Indianapolis, USA, 79 Jahre alt.

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Carlo Maria Pintacuda stirbt

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Carlo Pintacuda begann seine Karriere 1925, doch erst 1934, als er auf einem Lancia Astura den gefährlichen Giro d’Italia gewann, wurde er in der Szenen richtig wahrgenommen. 1935 lieh er sich einen Alfa Romeo P3 von der Scuderia Ferrari und gewann damit die Mille Miglia, worauf ihn Enzo Ferrari unter Vertrag nahm. Nach einer Reihe von 3. Plätzen bei 4 Grands Prix, schickte ihn Ferrari auch zu Übersee-Rennen nach Südamerika. So gewann der Alfa-Werskfahrer 1936 den Grande Premio de Sao Paulo in Interlagos und in beiden darauf folgenden Jahren das Rennen am Circuito da Gavea in einem Aussenbezirk der Stadt Rio de Janeiro, was den Italiener in Brasilien sehr populär machte. Auch in Sportwagen-Rennen brillierte der Florentiner, gewann 1937 die Mille Miglia ein 2. Mal. Der Sieg bei den 24 Stunden von Spa trösteten 1938 über den entgangenen 3. Sieg bei der Mille Miglia hinweg. Nach dem 2. Weltkrieg zeigte das Werk Pintacuda, trotz seiner früheren Erfolge, die kalte Schulter. Als Enrico Platé ihm anbot einen schon etwas betagten Maserati bei der argentinischen „Temporada“ zu fahren, sagte er sofort zu. Vor Ort zeigte sich Carlo so begeistert vom Gastland, dass er sich zum Verbleib in Buenos Aires entschied und in der Folge einen Antiquitätenladen Namens “La Spiga” eröffnete. Nach einer weiteren Teilnahme am Gavea-Rennen 1948 in Rio beendete Carlo Pintacuda seine Karriere und verstarb 1971 in der argentinischen Hauptstadt.

Geboren: 18. September 1900 in Florenz, Italien;
Verstorben: 8. März 1971 in Buenos Aires, Argentinien, 70 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Jo sagt:

    Die ich erkenne – von links nach rechts:

    Bruce Mclaren, Denny Hulme, Graham Hill, …, „Seppie“ Siffert, Stewart, …, Rindt, …, …, Jackie Ickx, Chris Amon.

  2. Ulrich Fraj sagt:

    Das Bild ist wahrscheinlich von 1969 und zeigt:
    McLaren (?),Hulme, Hill, ?, Siffert, Stewart, die hohe Stirn könnte Brabham gehören, ?, Rindt, Elvord, Beltoise, Ickx.

  3. funformula sagt:

    McLaren, Hulme, Hill, Siffert, Stewart, Courage, Rindt, Elford, Beltoise, Ickx, Amon und in der zweiten Reihe mit der Mütze evtl. Silvio Moser, der übrigens diese Woche das Titelbild von Grand_Prix-Insider ziert.

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