Samstag,

Veröffentlicht: 7 März 2009 in Uncategorized

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7. März – Mit dem gestrigen Funktionstest des brandneuen BGP001 debütierte das BrawnGP-Team offiziell und bereitet sich nun auf sein Debüt beim Saisonauftakt der Formel 1-WM 2009 in Australien vor. Mal nachdenken: Wann hat eigentlich das letzte Mal ein Ingenieur ein Formel 1-Team gegründet, dasd dann dessen eigenen Namen trug?

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7/3/1969, Hideki Noda wird geboren in Osaka, Japan

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Hideki Noda wurde 1991 mit einem Sieg in der englischen Formel 3-Meisterschaft zum ersten Japaner, dem ein Sieg in einem Formelwagen auch ausserhalb Japans gelang. Es folgten 3 Saisons in Formula 3000 und beim Grand Prix von Europa 1994 dann das debüt in der Formel 1. Er ersetzte Yannick Dalmas im Larrousse-Team für die 3 letzten WM-Läufe. Für 1995 unterschrieb er bei Simtek, mit der Hoffnung auf spätere Einsätze, einen Vertrag als Testfahrer, doch das Team musste schon bald darauf die Pforten schliessen. Nach einer Saison in der Indy Lights-Serie, wo ihm als erster Japaner ein Sieg in einem von CART ausgerichteten Rennen gelang, kehrte Hideki in die Heimat zurück um in der Formel Nippon und der japanischen GT-Meisterschaft an den Start zu gehen. Bei einem Abstecher in die USA, nahm der Mann aus Osaka an 6 Läufen der IndyCar-Serie teil und vertrat Japan in der Debüt-Saison des A1 Grand Prix Weltcups. Zurück in Japan, gründete Noda sein eigenes Formel Nippon-Team, wurde also sein eigener Chef. In den letzten Jahren hat sich Hideki auf Sportwagen spezialisierte, fuhr auf einem LMP1 2007 den Meistertitel in der japanischen Le Mans Challenge heraus und ging 2008 auf einem LMP2 in der Le Mans Serie in Europa an den Start.

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7/3/1978, Rudolf Schoeller stirbt

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Rudolf Schoeller stammt von einer Dynastie deutscher Teppichfabrikanten ab und gründete sein eigene erfolgreiche Kammgarnspinnerei in der Schweiz. Als Amateur-Rennfahrer in der Schweiz und Umgebung unterwegs, gab Schoeller 1952 ein Gastspiel in der Formel 1-WM, als er auf einem privaten Ferrari 212 von Rudi Fischers Ecurie Espadon beim Grossen Preis von Deutschland an den Start ging. Ende 1952 kaufte der Unternehmer das Team von Fischer ab, hatte allerdings keine Ambitionen auf eine weitere Grand Prix-Teilnahme. Dafür brachte er 1953 seinen Ferrari 166C für Kurt Adolff und Max de Terra jeweils einmal bei einem WM-Lauf an den Start.

Geboren: 27. April 1902 in Düren, Deutschland;
Verstorben: 7. März 1978 in Grabs, Schweiz, 75 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Jo sagt:

    Nun die Antwort passt nicht ganz – aber vielleicht meinst Du ja trotzdem den gleichen: Gian Paolo Dallara –> Dallara.

    Allerdings hieß das Team soweit ich mich erinnere Scuderia Italia.
    Nur das Auto hieß Dallara…

  2. grandprixinsider sagt:

    Eben. Das ist es also nicht.

    OK, machen wir folgende Einschränkung: Es muss ja nicht unbedingt ein Ingenieur mit Uni-Abschluss sein…

  3. Jo sagt:

    Na dann fällt mir nur noch John Cooper ein.

    Mit „Good Old“ Jack Brabham Weltmeister 1959 und 1960.
    Danach gings dann stetig bergab – der Sargnagel in der F1 war die Cooperation mit Maserati 1966-1968. es wurden zwar noch 2 Siege ( je einer in ’66 und ’67 ) eingefahren. Allerdings war das Auto zu scvhwer und der Motor zu schwach. Danach sperrte er dann zu.

    Übrigens ist John Cooper auch der Entwickler des Mini Cooper.

  4. funformula sagt:

    Also jetzt mal so ins Blaue geraten würde ich auf Enzo Osella tippen.
    Er arbeitete bei Carlo Abarth (als Ingeniere?) und übernahm später dessen Rennwagenfuhrpark und schuf so die Grundlage für seinen eigenen Rennstall, der ja dann ab 1980 auch in der Formel 1 an den Start ging.

  5. funformula sagt:

    Sollte Enzo Osella kein Ingenieur sein, dann könnte Peter Connew die richtige Antwort sein.
    Connew war Ingenieur beim Surtees Team bevor er sein eigenes Team gründete.
    Er hat 1972 mit seinem in der eigenen Garage!!!!!! gebauten Formel 1 Connew-Cosworth und dem Fahrer Francois Migault an einigen (wenigen) Rennen teilgenommen.
    Der Motor war übrigens von McLaren ausgeliehen und war schon so ausgelutscht, dass er dort sogar schon als Trainingsmotor aussortiert worden war.

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