Freitag,

Veröffentlicht: 6 März 2009 in Uncategorized

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5. März – Mario Andretti fährt 1971 auf Ferrari beim Grand Prix Südafrika seinen ersten Formel 1-Sieg ein. Allerdings hatte Mario dabei auch das Glück auf seiner Seite. Wisst ihr, was ich meine?

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6/3/1921, Piero Carini wird geboren in Genova, Italien

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Piero Carini fuhr 1952 für die Scuderia Marzotto einen Ferrari 166 bei den Grands Prix von Frankreich und Deutschland, fiel aber wegen technischen Defekts aus. Sein einziger Einsatz für die Scuderia Ferrari beim GP von Italien im darauf folgenden Jahr endete nicht anders: Motorschaden am Ferrari 553 Squalo bei halber Distanz. Deutlich mehr Erfolg hatte Carini bei Sportwagen-Rennen, gewann bedeutende Rennen wie die Mille Miglia, die Tour von Sizilien und die Targa Florio. Beim 6 Stunden-Rennen von Forez nahe dem französischen Saint Etienne endete sein Leben tragisch. Aus ungeklärter Ursache brach sein Auto auf einer Gegengeraden aus, brach durch die mittlere Absperrung und kollidierte mit einem entgegen kommenden Konkurrenten. Piero Carini war sofort tot..

Geboren: 6. März 1921 in Genova, Italien;
Verstorben: 30. Mai 1957 in Saint-Etienne, Frankreich, 36 Jahre alt.

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6/3/1940, William Ferguson wird geboren in Johannesburg, Südafrika

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Willie Ferguson fuhr 1971 einen Surtees Formel 5000-Rennwagen in der Unter-Kategorie der südafrikanischen Formel 1-Meisterschaft und belegte den 5. Tabellenrang. Er nahm zwar 1972 unter der Bewerbung des Team Gunston an den Trainings und dem Quali zum Grand Prix von Südafrika auf seinem eigenen Brabham BT33 teil, doch ein Motorschaden im Abschlusstraining liess seine Teilnahme verrauchen. Sämtliche Versuche seines Teams ihn doch noch an den Start zu bringen, scheiterten letztlich. Bei einem weiteren Lauf zu nationalen Serie, fuhr Willie einen 3. Platz heraus, verkaufte den ex-Jack Brabham BT33/1 dann aber an John Love und zog sich bald darauf von Rennsport zurück. Willie Ferguson starb Ende 2007 an Krebs.

Geboren: 6. März 1940 in Johannesburg, Südafrika;
Verstorben: 19. Mai 2007 in Durban Südafrika, 67 Jahre alt.

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6/3/1917, Oswald Karch wird geboren in Ludwigshafen, Deutschland

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Oswald Karch fuhr auf einem BMW-Eigenbau Formel 2-Rennen in West- und Ostdeutschland. 1952 wechselte er auf einen Veritas RS um, den er 1953 beim Grossen Preis von Deutschland an den Start brachte. Ohne eine Quali-Zeit, musste sich Karch am hintersten Ende des gewaltigen Startfelds 34 Teilnehmern aufstellen, eine Rekordzahl an Teilnehmern bei einem WM-Lauf. Nach 10 Runde war allerdings sein WM-Debüt auf Grund eines Motorschadens bereits beendet. Dafür hatte der Ludwigshafener eine gute, absschliessende F2-Saison, Ende 1953 zog er sich vom aktiven Sport zurück. Karch lebt heute, altersbedingt mit angeschlagener Gesundheit, in einer Senioren-Wohnanlage in Steinklingen.

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.Jimmy Stewart

4/1/2008, James Robert Stewart wird geboren in Bowling, Schottland

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Jimmy Stewart nahm zwar einmalig an einem Grand Prix teil, wahrscheinlich ist er aber bekannter dafür, der ältere Bruder von Sir Jackie Stewart zu sein. Nicht ganz fair, denn Jimmy war ein schneller und furchtloser Pilot. Sein Formel 1-Gastspiel geschah 1953 beim GP von England auf einem Cooper-Bristol, nachdem er sich als 15. qualifiziert hatte, schied er nach 79 Runden wegen Defekts aus. Er ging ausserdem für die Ecurie Ecosse bei Sportwagen-Rennen an den Starts, zog sich aber schliesslich 1955 nach einem Unfall in Silverstone vom aktiven Sport zurück. Doch seinen Bruder Jackie unterstützte er dafür voll bei dessen ersten Karriereschritten. Während der ältere der beiden Stewarts in England und Amerika Fahrzeughandel betrieb, kämpfte er 40 Jahre lang mit seiner Alkoholsucht. Ende der 90er Jahre zog es ihn in heimatliche Gefilde zurück und er zog in die Gegend um Dumbarton, wo er in Schottland aufgewachsen war und dort fand Jimmy Stewart schliesslich seinen Frieden.

Geboren: 6. März 1931 in Bowling, Schottland;
Verstorben: 3. Januar 2007 in Dumbarton, Schottland, 76 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Ulrich Fraj sagt:

    Denis Hulme führte bis vier Runden vor Schluss mit fünf Sekunden Vorsprung, als sich der rechte obere Längslenker an der Hinterachse löste. Hulme wurde in seinem McLaren noch sechster, Andretti aber “erbte” den Sieg.

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