Montag,

Veröffentlicht: 2 März 2009 in Uncategorized

1979-02-jabouille-renault-rs01

2. März – vor 30 Jahren: Jean-Pierre Jabouille schlägt mit seinem Renault RS01 Lokalmatador Jody Scheckter im Kampf um die Pole Position des Grand Prix von Südafrika 1979 um knappe 24/100 einer Sekunde. Ein historischer Moment in der Geschichte der Formel 1. Wer weiss, was da so Weltbewegendes geschah?

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tarquini-gabriele

2/3/1962, Gabriele Tarquini wird geboren in Giulianova Lido, Italien

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Gabriele Tarquini ging seinen Weg als mehrfacher Welt-, Europa- und italienischer Meister im Kartsport über Formel 3 und Formel 3000 in Richtung Formel 1-Debüt beim Grand Prix von San Marino mit Osella-Alfa. Für 1988 schloss er sich Colonis F1-Projekt an, schaffte aber bei der Hälfte der WM-Läufe die Quali-Hürde nicht. Er einigte sich dann mit dem FIRST-Team für 1989, doch deren Chassis scheiterte am vorgeschriebenen FIA-Crashtest. Nachdem Philippe Streiff einen schweren Unfall Brasilien erlitten hatte, der den Franzosen für den Rest seines Lebens an einen Rollstuhl fesseln sollte, wurde Gabriele als Ersatz engagiert. Zwei 6. Plätze bei den GPs von Mexiko und den USA blieben sogar über den Erwartungen, also blieb er für 1991 bei den Franzosen. Doch AGS schlitterte in finanzielle Probleme und sackte immer weiter ab. Der Italiener wechselte dann zu Fondmetal, doch auch dieses Team geriet bald in Finanznöte. Für 1995 ergab sich ein Job bei Tyrrell als Test- und Reserve-Fahrer und kam als Ersatz für den verletzten Ukyo Katayama beim GP von Europa ein letztes Mal zum Einsatz. Es sollte Tarquinis 78. und letzter Formel 1-Start bleiben.

Bereits seit einer Weile im Tourenwagen-Sport unterwegs, konzentriert sich Gabriele nun auf eine Karriere bei den Blechdächern, die englische Meisterschaft BTCC hatte er ja schon 1994 auf Alfa Romeo gewonnen, 1995 nahm er sogar an der englischen und italienischen Meisterschaft gleichzeitig teil. Ende der 90er Jahre wechselte er zu David Richards Honda-Team, war in der BTCC siegreich und im deutschen STW-Cup, der belgischen Procar-Serie unterwegs, bevor er dann in Tourenwagen-EM (ETCC) Erfolge feierte. Heute ist er SEAT-Werksfahrer und einer der Stars der WTCC.

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Kommentare
  1. Jo sagt:

    So einfach?!
    Nun gut – das war die erste Pole eines 1,5l Turbo Motors.
    War diese erste Pole noch von der Höhenlage Kyalamis – und des geringeren Leistungsverlustes im vergleich zu den Saugern – begünstigt, so kann man den Dijon GP; später im Jahr; endgültig als Beginn der Turbo-Ära bezeichnen – Pole, Sieg und schnellste Runde…

    Ach ja – damit begann auch die Ära des sinnlosen Geld verbrennens in der F1 – die bis heute anhält!

  2. grandprixinsider sagt:

    Richtig. Allerdings war das schon ein recht gute Leistung von JPJ, denn das war immehin die alte Kiste aus dem Vorjahr und Arnoux gelang nur die 9. Zeit mit dem anderen RS01.

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