Samstag,

Veröffentlicht: 28 Februar 2009 in Uncategorized

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28. Februar – Heute ist der Geburtstag einer lebenden Legende: Mario Andretti muss heute nicht weniger als 69 Kerzen ausblasen. Happy birthday, Mario A., und die besten Wünsche von Mario-A. B. Und zur Feier des Tages, und ich bin ein wenig stolz tatsächlich fündig geworden zu sein, diese seltene Aufnahme. Ich überlasse es euch, die Geschichte dieser ungewöhnlichen Fahrer/Auto-Paarung zu schildern. Aber bitte mit Jahr, Strecke und der genauen Typenbezeichnung.

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28/2/1940, Mario Gabriele Andretti wird geboren in Montona, Italien

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Mario Andretti kam 1968 als zweifacher Meister der AAA-IndyCar-Meisterschaft nach Watkins Glen gereist, wo er auf einem Werks-Lotus 49B erstmals einen Grand Prix bestreiten würde. Verblüfftes Staunen allenthalben, als der gebürtige Italiener auf Anhieb die Pole Position eroberte. Seine ersten Sieg in der Königsklasse feierte er beim GP von Südafrika 1971, nun am Steuer eines Ferrari. Er war einer der vielseitigsten Fahrer aller Zeiten, war auf allem schnell, was man ihm hinstellte, siegte auf der Rundstrecke, bei Oval- und Langstreckenrennen im Sportwagen oder Prototypen. 1978 steuerte er den sensationellen Lotus 79 zum WM-Titel und blieb bis Ende 1982 in der F1 aktiv. Sein letzten ChampCar-Sieg eroberte er im zarten Alter von 53 Jahren 1993 in Phoenix, Arizona, und als Mario 1994 entschied, dass es zum Saisonende genug sei mit ChampCars fahren, da wurde aus seiner letzten Saison eine einzige grosse Abschieds-Tour mit Feiern, Auszeichnungen und Ehrungen bei jedem einzelnen Lauf bis hin zum Finale am Laguna Seca Raceway.

Obwohl Mario offiziell aus dem aktiven Sport ausgestiegen war, lauerte er aber Jahr für Jahr auf eine Chance ein gutes Auto für die 24 Stunden von Le Mans zu ergattern. Viermal nahm er danach noch an dem Langstrecken-Klassiker teil, immerhin gelang der Sieg in der WSC-Klasse und 2. Platz im Gesamtergebnis 1995. Gelegentlich juckte es den Veteranen noch immer in den Fingern, ein paar schnelle Runden zu drehen. So testete für das IndyCar-Team von Sohn Mike 2003 in Indianapolis und hatte viel Glück, dass er nach einem unverschuldeten Horrorunfall völlig unverletzt aussteigen konnte. Nach diesem Vorfall schien es dem dreifachen IndyCar und auch CART-Champion sicherer das Glück aus seine alten Tage nicht mehr herauszufordern. Heute ist Mario ein erfolgreicher Geschäftsmann abseits der Rennstrecken, arbeitet als Marken-Botschafter für diverse Unternehmen weltweit. Als lebende Legende profitieren davon natürlich seine eigenen Unternehmungen von seinem unvergleichlichen Image, als da wären das Andretti Weingut in Napa Valley, eine Erdölfirma in Kalifornien, mehrere Autohäuser, die Mario Andretti Rennfahrerschule in Las Vegas und die Andretti Indoor Kart- und Spiele-Anlage in der Nähe von Atlanta, während er privat unverändert mit Frau Dee Ann in Nazareth, Pennsylvania, lebt.

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28/2/1914, Ellie Marcel Bayol wird geboren in Marseille, Frankreich

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Ellie Bayol war Anfang der 50er Jahre in der Formel 2 und bei Bergrennen in Frankreich stets ein Sieganwärter. 1953 qualifizierte er sich für den Grand Prix von Frankreich in Reims, kam aber nicht ins Ziel. Er nahm in jenem Jahr noch am GP von Italien teil und wurde 1954 ins Gordini Werksteam neben Jean Behra aufgenommen und führte sich mit ein 5. Platz bei seinem ersten Einsatz in Argentinien gut ein. In Pau gelang ihm noch ein 4. Platz, doch er löste sich schon bald wieder vom Team. Er kehrte zwar im darauf folgenden Jahr zurück, doch eine Reihe von technischen Defekten vergällten ihm die Saison. 1956 folgten noch einige Einsätze, doch Bayol war der Spass an den Einbäumen vergangen.

Geboren: 28. Februar 1914 in Marseille, Frankreich;
Verstorben: 25. Mai 1995 in La Ciotat, Frankreich, 81 Jahre alt.

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28/2/1979, Sébastien Bourdais is born in Le Mans, France

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Sébastien Bourdais stiess 2000 als französischer Formel 3-Meister zum Prost Junior Team und debütierte im damaligen Vorzimmer der Formel 1, der Formel 3000. Doch erst als nach zwei mässigen Saisons zu Super Nova Racing wechselte, konnte er ein Wörtchen um den Titel mitreden. Nachdem Tomas Enge bei einem Drogentest durch fiel und aus der Wertung genommen wurde, fiel dem Franzosen der Meistertitel 2002 praktisch in den Schoss. Er bekam F1-Testfahrten von Arrows und von Renault angeboten. Doch bei ersteren hätte er Geld mitbringen und bei letzteren einen Knebelvertrag mit Flavio Briatore abschliessen müssen. Weil Séb das nicht wollte, wurde nichts aus dem Vertrag als Renaults Test- und Ersatzfahrer. Ohne finanzielle Mittel anderswo in der F1 reinzuschlüpfen, nahm er das Angebot von Newman-Haas Racing an, 2003 in die USA zu ziehen und die CART-Serie zu bestreiten. Bereits beim 4. Einsatz holte der Franzose einen Sieg, wurde Vierter in der Meisterschaft und bekam die Auszeichnung „Rookie of the Year“ verliehen, also bester Neueinsteiger. 2004 begann dann die Serie von vier aufeinander folgenden ChampCar-Meistertitel, worauf man in der F1 doch wieder auf den Namen Bourdais aufmerksam wurde. Nach einigen Testfahrten im Sommer 2007 mit der Scuderia Toro Rosso, winkte für 2008 ein Vertrag als Teamkollege von Sebastian Vettel. Neben dem Deutschen hatte es Séb nicht leicht, ausser dem 4. Startplatz beim Grand Prix von Italien GP, war es eher ein ernüchterndes Jahr, ein paar 7. Plätze blieben seine besten Resultate. Nichtsdestotrotz entschied Toro Rosso den Vertrag mit Bourdais für 2009 zu verlängern.

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28/2/1925, Robert Choulet wird geboren in Valence, Frankreich

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Robert Choulet ist ein bekannter Aerodynamiker, dessen Werke Motorsport-Geschichte schreiben, vom gescheiterten Erstlingswerk Matra 640 vielleicht einmal abgesehen. Doch der berühmte Porsche 917 LH mit seinem spektakulär aussehenden, aber strömungsgünstigeren Langheck und teilweise abgedeckten hinteren Radläufen für die schier endlosen Geraden von Le Mans. Auch an den späteren CanAm-Autos der Zuffenhausener wirkte der Franzose mit, bevor ihn Matra mit der Arbeit an der Karosserie der erfolgreichen MS 670 Sport-Prototypen in die Heimat zurückholte. Als 1976 das Ligier Formel 1-Team entstand, war Choulet ein Mann der ersten Stunde, seine Werke reichten vom schwülstigen JS7 bis hin zum erfolgreichen JS11 der Ära der Flügelautos. Der JS11 schien Anfang 1979 das Auto, das es zu schlagen galt und gewann 3 GPs. Doch zum WM-Titel reichte es nicht. Choulet wechselte zu Alfa Romeo und zeichnete für den Alfa 179 verantwortlich. Später kehrte er in die Sportwagen-Szene zurück und schuf für Peugeot Sports das Le Mans-Siegerauto 905. Neben einigen Projekten für die Autoindustrie, blieb Choulet bis in seine 80er aktiv, zuletzt als Berater für das Toyota F1-Team in Sachen Simulationen sowie Forschung und Entwicklung.

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28/2/1919, Antonio Creus y Rubín de Celis wird geboren in Madrid, Spanien

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Antonio Creus
Antonio Creus war ein spanischer Motorrad-Rennfahrer, der dann in den Automobilsport um stieg und vor allem Sportwagen-Rennen fuhr. 1960 allerdings ging er für einmal bei einem Formel 1-WM-Lauf an den Start, setzte beim Grand Prix von Argentinien in Eigenregie einen ältlichen Maserati 250F für sich selbst ein. Er qualifizierte sich als Letzter, fast 16 Sekunden langsamer als Pole-Mann Stirling Moss, überstand aber wegen der enormen Hitze gerade mal ein Fünftel der Distanz und gab nach 16 Runden völlig ausgelaugt auf.

Geboren: 28. Februar 1919 in Madrid, Spanien;
Verstorben: 19. Februar 1996 in Madrid, Spanien, 76 Jahre alt.

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28/2/1953, Ingo Hoffmann wird geboren in São Paulo, Brasilien

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Ingo Hoffmann machte seinen Aufstieg in die Formel 1 aus klassischem Wege über englische Formel 3-Meisterschaft und Formel 2-EM, debütierte aber dann in der Königsklasse mit dem finanziell angeschlagenen Fittipaldi-Team. Der erste Auftritt des Detusch-Brasilianers erfolgte 1976 beim Grand Prix von Brasilien im zweiten Auto des brasilianischen Rennstalls, der sich eigentlich nur jenes von Emerson Fittipald am Start leisten konnte. Hoffmann konnte somit nur bei vereinzelten GPs an den Start gehen und letztlich wurde das zweite Auto gar nicht mehr eingesetzt. Nach diesem unerfreulichen Versuch in der F1, stieg Ingo in die F2-EM und hoffte durch starke Leistungen auf eine 2. Chance. Doch die kam nie, so dass er sich darauf konzentriert eine Profi-Karriere in Sport- und Tourenwagen aufzubauen, die er Anfangs auch in Europa, später nur noch in Südamerika erfolgreich voran trieb. So gewann Ingo Hoffmann die brasilianische StockCar-Meisterschaft 1980 und 1985, zwischen 1989 und 1998 verpasste er den Titel nur einmal (1995) und wurde 2002, nun 49 Jahre alt, noch einmal Meister. Das summiert sich auf schier unglaubliche 12 StockCar-Meistertitel. Im Dezember 2006, die StockCars hatten inzwischen Rohrahmen-Chassis und dicke V8-Motoren, war Ingo noch immer unter den Titelaspiranten. Das es mit der 13. Krone nicht klappte, darüber half eine andere Rekordmarke hinweg, denn er gewann das Finalrennen der Saison und errang damit sein 100. Sieg bei nationalen Rennen. Nach der Saison 2008, in der er neben den StockCars auch noch die brasilianisch GT3-Serie bestritt und auf einem Lamborghini siegreich war, erklärte Ingo Hoffman seinen Rücktritt vom aktiven Sport im zarten Alter von 55 Jahren.

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28/2/1964, Timothy Mayer stirbt

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Tim Mayer und sein älterer Bruder Teddy gründeten gemeinsam mit dem ebenfalls viel versprechenden Peter Revson ein Junior-Team. Timmy wurde 1962 SCCA Formel Junior-Meister in den USA auf seinem Cooper und erhielt Ende des Jahres die Chance ein 3. Auto des Cooper-Werksteams beim Grand Prix der USA in Watkins Glen zu fahren. 1963 zogen die Mayer-Brüder nach Europa, wo Tim für Ken Tyrrell Racing an den Start ging. Ende des Jahres erhielt Tim ein Vertragsangebot von Bruce McLaren, er sollte 1964 neben dem Teamchef die Formel 1-WM bestreiten. Als Vorbereitung auf die WM bestritten die Beiden den Tasman Cup, eine damals neu eingeführte Serie mit Rennen in Australien und Neuseeland. Mayer wurde dreimal Zweiter, hinter Denny Hulme Zweiter beim Auftakt in Levin und dann hinter McLaren in Pukekohe und Teretonga. Ein Monat später, beim Training zum Finallauf in Longford auf Tasmanien, kam Timmy beim Anbremsen der Longford-Kurve bei hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab und prallte in die Bäume am Streckenrand. Tim Mayer war sofort tot.

Geboren: 22. Februar 1938 in Dalton, USA;
Verstorben: 28. Februar 1964 auf der Longford Rennstrecke, Tasmanien, Australien.

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28/2/2001, Carlos Alberto Pozzi stirbt

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Carlos Pozzi war von italienischer Abstammung und wurde geboren in Paris, also wurde er Charles gerufen, der französischen Fassung seines Namens. Hauptberuflich im Autohandel tätig, begann er in späten 40ern, bereits 37 Jahre alt, nebenher Rennen zu fahren, während er seine Vertretung für automobile Luxusmarken in Paris aufbaute. Er arbeitete eng mit Eugene Chaboud zusammen, der auch grossen Anteil an Pozzis Gewinn der französischen Meisterschaft 1947 Anteil hatte. Die Beiden hatten einen Rennstall Namens Ecurie Lutetia aufgebaut und Pozzi gewann 1949 den prestigeträchtigen Grand Prix des ACF, in jenem Jahr für Sportwagen ausgetragen. Er wurde folglich für das darauf folgende Jahr wieder zur Veranstaltung eingeladen, da war es aber dann der Grand Prix von Frankreich in Reims, ein lauf zur neu gegründeten Formel 1-WM. Nichtsdestotrotz fuhr Charles mit einem Lago Talbot auf den 5. Platz. Zudem ging er Anfang der 50er zweimal bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start, der 8. Platz 1953 gemeinsam mit Pierre Levegh bleib sein bestes Resultat. Pozzi über viele Jahre hinweg Vertreter der Marken Rolls Royce und Chrysler und nahm 1958 Ferraris in seine Ausstellungsräume auf. Die Geschäfte mit den Rennern aus Maranello liefen so gut, dass Pozzi 1968 zum Alleinimporteur für Frankreich wurde. In den 70ern begann er Ferraris auf den Rennstrecken einzusetzen und, natürlich, auch in Le Mans, er leitete diese Einsätze bis zu seinem Tod im Jahre 2001 selbst. Charles Pozzi verstarb nach langer Krankheit im Hospital von Levallois Perret im Westen von Paris, ganz in der Nähe, wo er sein Lebenswerk errichtet hatte.

Geboren: 27. August 1909 in Paris, Frankreich;
Verstorben: 28. Februar 2001 in Levallois-Perret, Frankreich, 91 Jahre alt.

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28/2/1908, Albert Scherrer wird geboren in Riehen, Schweiz

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Albert Scherrer war ein Amateur-Rennfahrer, der in heimatlichen Schweiz Sportwagen- und Bergrennen auf einem Jaguar XK 120 fuhr. Seine einzige Teilnahme an einem WM-Lauf ergab sich 1953 als ihm für den Grand Prix der Schweiz in Bremgarten von HWM ein Werkswagen angeboten wurde. Zwar kam Scherrer nicht ins Ziel, erschien aber im Gesamtresultat als Neunter. Es bleib bei diesem Gastauftritt im Einsitzer, hernach sattelte der Eidgenosse auf einen Mercedes 300SL um, mit dem er die Sportwagen-Klasse über 2600ccm beim berühmten Ollon-Villars Bergrennen 1956 gewann, um sich dann vom aktiven Sport zu verabschieden.

Geboren: 28. Februar 1908 in Riehen, Schweiz;
Verstorben: 5. Juli 1986 in Basel, Schweiz, 78 Jahre alt.

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JAHRESTAGE AM 29. FEBRUAR:

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Masten Gregory

29/2/1932, Masten Gregory wird geboren in Kansas City, USA

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Nach Erfolgen in den USA bei der SCCA-Meisterschaft, landete Masten Gregory seinen ersten grossen internationalen Erfolg 1957 beim 1000km-Rennen von Buenos Aires, das er gemeinsam mit Luigi Musso, Eugenio Castellotti und Cesare Perdisa gewann. Daraufhin bekam der Mann aus Kansas eine Einladung von Mimmo Dei, Besitzer der Scuderia Centro Sud, beim Grand Prix von Monaco dessen Maserati 250F zu pilotieren. Mit dem 3. Platz im prestigereichsten Grand Prix des Jahres war es ein Einstand nach Mass für Gregory, der damit als erster US-Amerikaner einen Podestplatz bei einem Formel 1-WM-Lauf errang. Verletzungsbedingt fiel er 1958 weitgehend aus, doch 1959 als Cooper-Werksfahrer in die WM zurück, holte beim GP von Holland einen weiteren 3. Platz und wurde Zweiter in Portugal. Trotzdem verlängerte Cooper den Vertrag nicht und mit Privat-Teams wie Centro Sud, Camoradi International, UDT Laystall und Reg Parnell Racing waren in der Formel 1 keine Stricke zu zerreissen.

Also konzentrierte sich Masten auf Sportwagen-Rennen und gewann 1961 das 1000km-Rennen am Nürburgring 1000km mit Lucky Casner am Steuer eines Maserati Birdcage und 1962 den Sportwagen-Grand Prix von Kanada in Mosport Park auf Lotus-Climax. 1964 heuerte Ford ihn als Werks an, doch den ganz grosse Erfolge feierte er 1965 mit dem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans gemeinsam mit Jochen Rindt auf einem Ferrari des North American Racing Teams. In jenem Jahr debütierte Gregory auch bei den 500 Meilen von Indianapolis und war bis zu seinem Ausfall auf einem sehenswerten 5. Platz unterwegs. Als sein Freund Jo Bonnier 1972 in Le Mans ums Leben kommt, verlor der Amerikaner die Lust am Rennsport und widmete sich dem Handel mit Diamanten. Masten Gregory starb 1985, während eines Italien-Urlaubs, an einem Herzinfarkt.

Geboren: 29. Februar 1932 in Kansas City, USA;
Verstorben: 8. November 1985 in Porto Ecole, Italien, 53 Jahre alt.

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Kommentare
  1. funformula sagt:

    Das Bild zeigt Mario Andretti mit dem Williams FW07-C beim Grand Prix der USA-West in Long Beach 1982.
    Er wurde für dieses eine Rennen von Williams verpflichtet um den überraschend zurückgetetenen Carlos Reutemann zu ersetzen.
    Er fuhr im Training auf Platz 14 und fiel im Rennen aus.
    Später im Jahr, beim GP Italien in Monza hatte Andretti eine Sternstunde, indem er, von Ferrari als Ersatz für den verletzten Pironi engagiert, auf Pole fuhr und im Rennen immerhin mit Platz 3 aufs Treppchen kam.
    Beim letzten GP des Jahres in Las Vegas, wieder auf Ferrari,fuhr er immerhin auf Startplatz 7 und fiel im Rennen wieder aus.

  2. grandprixinsider sagt:

    Also, ob das ein FW07C oder FW07D war, darüber gibt es widersprüchliche Aussagen. Sonst stimmt es natürlich alles. Schade, du hast mir mit der Monza-Pole 1982 den Wind aus den Segeln genommen. Das wäre irgendwann auch noch gekommen. Dann krame ich halt was anderes raus.

  3. Jo sagt:

    Schöne Kurz-Bio über Mario und auch wenn ich mal wieder nerve:
    Es haben sich 2 Fehler eingeschlichen.

    Zunächst mal war das Rennen in ZA 1971 nicht sein 5. sondern sein 10. Du hast beim zählen die Saison 1970 mit 5 Rennen im March vergessen. Dann war WatGlen ’68 zwar sein erstes Rennen – aber erstmals in einen F1 kletterte er 4 Wochen vorher – beim GP von Italien in Monza: Allerdings flogen Andretti und B.Unser nach dem ersten Training zurück in die USA um dort Samstags an einem USAC-Rennen teilzunehmen. Da die Regularien in Monza einen anderen Rennstart innerhalb 24h vom Rennen verboten, wurden beide vom Rennen ausgeschlossen.

    Meiner Meinung nach war Andretti der beste Allrounder in der Zeit nach Clark. Da die Herren GP Fahrer heutzutage ja zu spezialisiert (oder zu fein) sind was anderes zu fahren, wird er wohl auch der letzte große Allrounder überhaupt bleiben! F1, Sportwagen, Nascar, USAC/CART, Sandbahn – er hat in allem gewonnen, was 4 Räder hat!
    Und ja – als Teenie war ich der ultimative Mario Fan…

  4. grandprixinsider sagt:

    Hm, du hast natürlich recht. Bin im Grand Prix Guide in der Zeile verrutscht. Marios 5. Start war der GP von Südafrika 1970, nicht 1971. Ich verdränge diese automobile Scheusslichkeit March 701 halt immer wieder gerne aus meine Gedächtnis…

    Zur „Erstbekletterung“: Das mit Monza war mir bekannt, es war aber auch klar, dass beide nicht an den Start gehen würden. Das kann man natürlich auch anders ausdrücken, da gebe ich dir ebenfalls recht. Ich denke, ich habe es jetzt eleganter formuliert. Das ist halt in einer Kurz-Bio so eine Sache. Da hätte, abseits von F1, noch sehr viel mehr reingehört. Und doch ist die Bio auch so schon nicht eben kurz geraten…

    Jedenfalls Dank für den Hinweis, insbesondere was Südafrika angeht.

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