Freitag,

Veröffentlicht: 27 Februar 2009 in Uncategorized

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27. Februar – Heute wäre Peter Revsons 70. Geburtstag und somit willkommen Gelegenheit jenen McLaren M20 her zu zeigen, den Revvie 1972 in der CanAm-Serie fuhr. Zugegeben, ich war mehr ein Porsche-Fan, vor allem vom beeindruckenden 917/10 – und danach der erstaunliche 917/30 – war ich angetan. Aber ich fand andererseits schon, dass der M20 der elegantere der beiden Renner war. Schade halt nur, dass er den ollen Big Block-V8-Motor hatte, aber dennoch ein schönes Andenken aus jener Zeit. Apropos: War war Revvies Teamkollege im McLaren CanAm-Team?

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Ettore Chimeri

27/2/1960, Ettore Chimeri stirbt

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Ettore Chimeri war Italiener, lebte aber in Venezuela und bestritt daher in Südamerika Rennen aller Art. Sein einzige Auftritt mit einem Formel 1 fand 1960 beim Grand Prix von Argentinien in Buenos Aires am Steuer eines ältlichen Maserati 250F statt. Das ziemlich herunter gekommene Auto überlebte natürlich nicht die Distanz. Zwei Wochen später fand der Gran Premio Libertad in der Nähe der kubanischen Hauptstadt Havana, wo Chimeri mit einem Ferrari Sportwagen im Training schwer verunglückte car. Obwohl er sofort per Helikopter ins spital geflogen wurde, starb Ettore Chimeri Stunden später in folge seiner schweren Verletzungen.

Geboren: 4. Juni 1921 in Lodi, Italien;
Verstorben: 27. Februar 1960 in Havana, Kuba, 38 Jahre alt.

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27/2/1939, Peter Revson wird geboren in New York City, USA

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Peter Jeffrey Revson und sein jüngerer Bruder Doug wuchsen im Reichtum auf, denn ihr Vater war einst Teilhaber der Kosmetikfirma Revlon und hatte seine Anteile 1958 verkauft. Peter zog es 1963 nach Europa, wo er Formel Junior-Rennen bestritt und, bereits gegen Ende seiner ersten Saison, beim nicht zur WM zählenden Gold Cup-Rennen in Oulton Park zu seinem ersten Formel 1-Rennen antrat. Er gründete dann Revson Racing, das von Reg Parnell geleitet wurde, und fuhr 1964 insgesamt 11 F1-Rennen auf einem Lotus-BRM, darunter 6 WM-Läufe. Doch weil brauchbare Ergebnisse ausblieben, konzentrierte er sich die nächsten 5 Jahre auf die CanAm-Serie. Obwohl sein Uni-Kumpel Timmy Mayer 1964 beim Finale der Tasman-Serie tödlich verunglückte und Bruder Doug 1967 bei einem Formel 3-Rennen in Dänemark sein Leben verlor, blieb Peters Leidenschaft für den Motorsport ungebrochen. 1969 wurde er Fünfter beim 500 Meilen von Indianapolis und gewann das IndyCar-Rennen am Indianapolis Raceway Park auf einem Brabham-Repco. 1972 feierte er ein Comeback in der Formel 1 mit dem Yardley-McLaren-Team und überzeugte mit Siegen bei den Grands Prix von England und Kanada in seiner 2. Saison mit dem Team. Für 1974 erhielt er ein besseres Angebot vom Shadow F1-Team in 1974, doch sein Teamwechsel endete tragisch. Bei Testfahrten in Kyalami im Vorfeld zum GP von Südafrika brach an seinem Shadow die Vorderradaufhängung und das Auto schlidderte von der Strecke und unter der Leitplanke durch. Peter Revson war sofort tot.

Geboren: 27. Februar 1939 in New York City, USA;
Verstorben: 22. März 1974 auf der Kyalami Rennstreck, Südafrika, 35 Jahre alt.

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Goffredo Zehender

27/2/1901, Freddie Zehender wird geboren

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Graf Goffredo Zehender nahm ab Mitte der 20er Jahre an allen erdenklichen Arten von Automobilsport-Veranstaltungen und war dann ab Ende der 20er grösstenteils als Alfa Romeo-Werksfahrer am Start. Auch bei den Grands Prix war der Graf flott unterwegs, holte mehrere Ehrenplätze und gewann 1932 den GP von Comminges. Später fuhr er Maseratis und wurde 1936 als Ersatzfahrer in den Werkskader von Mercedes-Benz aufgenommen, wo er bis einschliesslich 1937 blieb. Bevor der 2. Weltkrieg ausbrach, wurde Freddie noch Maserati-Werksfahrer. In Friedenszeiten tauchte Freddie sporadisch in der Rennszene auf. So nahm er 1956 noch einmal an den 24 Stunden von Le Mans teil, immerhin 28 Jahre nach seinem letzten Auftritt beim Klassiker, diesmal am Steuer eines Talbot-Maserati .

Geboren: 27. Februar 1901;
Verstorben: 7. Januar 1958 , 57 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Rudolf Hillebrecht sagt:

    Denny Hulme?

  2. novion sagt:

    Ich nehme an, dass McLaren 1972 auch mit Denny Hulme bei der CanAm am Start war.

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