Donnerstag,

Veröffentlicht: 26 Februar 2009 in Uncategorized

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26. Februar – Hier mal was einfaches: Der Fahrer wird ja leicht zu erraten sein, zumal er heute Geburtstag hat. Aber was ist das für ein Formel 1, den er da für welches Team fährt? Und in welcher Saison wurde diese Aufnahme gemacht?

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26/2/2003, Christian Goethals stirbt

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Christian Goethals war ein belgischer Sportwagen-Pilot Anfang der 50er Jahre, der hauptsächlich auf Porsche antrat. Als er sich für den Grossen Preis von Deutschland 1958 anmeldete, war sein sein grösster Erfolg bis dahin war ein 2. Platz in der Klasse bis 1500ccm bei einem Rennen 1956 in Reims. Am Nürburgring aber gab er sein Monoposto-Debüt als Feldfüller im Formel 1-auf einem angemieteten Formel 2-Cooper T43-Climax, das wegen eines Benzinpumpen-Schadens kurz ausfiel. Und auf einen 2. Versuch legte Gothals keinen Wert, er blieb den Sportwagen treu. 1960 gelang ihm mit einem 5. Platz beim 1000 Km-Rennen von Buenos Aires ein internationaler Erfolg. Doch ein schwerer Unfall beim Grand Prix von Angola veranlasste ihn seinen Rücktritt vom aktiven Sport zu erklären. Christian Goethals Anfang 2003 im Alter von 74 Jahren.

Geboren: 4. August 1928 in Heule, Belgien;
Verstorben: 26. February 2003 in Cortrijk, Belgien, 74 Jahre alt.

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Carl Haas, 2008

26/2/1930, Carl A. Haas wird geboren in Chicago, USA.

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Nachdem er selbst am Steuer von Ferrari-, Porsche-, MG- und Jaguar-Sportwagen in der US-Rennszene aktiv mitgemischt hatte, widmete sich Haas dann seinen diversen Geschäften in allen Bereichen des Motorsports. Seine Firma Carl A. Haas Auto Imports sicherte sich u.a. die US-Vertretung für Rennwagen der Marke Lola und Getrieben von Hewland. Hinzu kommt die Gründung des eigenen Rennstalls, der in der Formel 5000, der CanAm- und Super Vau-Serie erfolgreich war. 1983 steigt der Schauspieler Paul Newman als Teilhaber ein, es ist die Geburtsstunde von Newman/Haas Racing, der Einstieg in die CART-Serie ist der nächste Schritt. Bereits in der 2. Saison sichert Mario Andretti den beiden Partnern den Meistertitel, den ersten von insgesamt 4, die der otalo-Amerikaner fürs Team einfuhr.

In der Zwischenzeit trägt Carl die finanziellen und technischen Voraussetzungen zusammen, um Mitte 1985 das Haas Lola Formel 1-Team aus der Taufe zu heben. Doch dem US-Team wird bereits nach seiner ersten vollen Saison die Grundlage erzogen, Ford zieht die Finanzierung der Turbo-Triebwerke zurück und so bricht das Kartenhaus zusammen. Newman/Haas Racing andererseits blieb unbeiirt auf der Erfolgsspur, in 3 Jahrzehnten fuhren Fahrer wie Mario und Michael Andretti, Nigel Mansell, Cristiano da Matta und dann, nun in der ChampCar World Series, der dominante Sébastien Bourdais von 2004 bis 2007 insgesamt 11 Meistertitel ein. Carl war auch im Vorstand von CART, bis der Serien-Veranstalter 2003 in Konkurs ging. Heute leitet Carl Haas noch immer das mittlerweile, dank eines weiteren Teilhabers, Newmann-Haas-Lanigan Racing genannt Top-Teams und ist im Vorstand der Rennstrecke von Road America.

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26/2/1955, Rupert Arnold Keegan is born in Westcliff-on-Sea, UK

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Als Sohn des Luftfahrt-Unternehmers Mike Keegan hatte der junge Rupert keine wie auch immer geartete finanziellen Problem auf dem Weg zum englischen Formel 3-Meistertitel 1976. Nach einem kurzen Ausflug in die Formel 2 debütierte er kurzentschlossen mit dem angeschlagenen Hesketh-Team in der Formel 1. Nach zwei mühsamen Saisons in der WM, zog es Rupert vor auf einem Arrows A1 in der Aurora AFX-Meisterschaft, der damaligen englischen Formel 1-Serie, an den Start zu gehen. Mit einem Meistertitel auf nationaler Ebene unterstrich Keegan seine Kompetenz, 1980 erschien er mit einem von RAM Racing eingesetzten Williams ab Saisonmitte in der WM. Nach einem Jahr Pause holt ihn 1982 RAM erneut an Bord, die nun March-Rennwagen einsetzten. Doch der Brite sah keine Zukunft für sich in der Formel 1 und wechselte bald in die Sportwagen -Szene und später in die in den USA ansässigen CART-Serie. Doch nach einigen Rennen, als auch da sich keine brauchbaren Ergebnisse einstellten, zog sich Keegan zurück. Er ging 1995 noch einmal sporadisch bei Sportwagen-Rennen an den Start, hat sich aber seither aus dem aktiven Sporrt zurückgezogen. Nach einer Weile in den USA, zog er kürzlich wieder in die Heimat zurück und ist immer wieder bei Klassik-Veranstaltungen zu finden.

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26/2/1917, Robert La Caze is born in Paris, France

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Robert La Caze ist ein in Frankreich geborener Marokkaner, der vor allem in Nordafrika bei allen Arten von Rennveranstaltungen an den Start ging, oft auch bei Rallyes. Er gewann einmal die Rallye du Maroc auf Simca, trat aber auch auf Mercedes 300SL bei Sportwagen-Rennen an. 1956 nahm er auf einem Gordini bei den 24 Stunden von Le Mans teil.

1958 wurde er sich mit dem gerade ins Team-Management umgestiegenen Ken Tyrrell einig und peitschte beim Grand Prix von Marokko einen Formel 2-Cooper T45-Climax hinter dem Feld der Formel 1 hinterher. Er wurde Dritter in der Formel 2 und Vierzehnter im Gesamtergebnis 5 Runden hinter dem Sieger zurück. Doch das war zweitrangig, dass er seinen Landsmann Guelfi im nationalen Prestigeduell abgehängt hatte, war ihm wichtiger. La Caze lebt heute in seinem Ruhesitz in Frankreich.

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26/2/2001, Dennis Nalon dies

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Duke Nalon nahm erstmals 1937 an den 500 Meilen von Indianapolis teil, musste dann aber bis 1948 auf seinen nächsten Einsatz im Brickyard warten. Im darauffolgenden wurde er Dritter und holte 1949 die Pole Position. Er führte sogar das Rennen an, crashte dann aber. Von 1950 zählte das Indy 500 zur Formel 1-WM und Duke holte 1951 erneut die Pole Position, was ihm einen Eintrag in die F1-Statistiken sicherte. Doch obwohl er noch bis 1953 beim “500” an den Start ging, konnte Nalon nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Nach dem Duke Nalon lange in Phoenix gewohnt hatte, zog er im Alter nach Indianapolis, wo er bis zu seinem Mitglied des Indy 500 Racers Club war.

Geboren: 12. März 1913 in Chicago, USA;
Verstorben: 26. Februar 2001 in Indianapolis, USA, 87 Jahre alt.

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Jean-Pierre Wimille

6/2/1908 wird geboren in Paris, Frankreich

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Wimille war bereits vor dem 2. Weltkrieg mehrfacher Grands Prix-Sieger, gewann als Bugatti-Werksfahrer etwa 1936 den prestigereichen GP des ACF (gemeinsam mit Sommer), die 24 Stunden von Le Mans zweimal, 1937 mit Benoist und 1939 mit Veyron. Als im August 1939 Jean Bugatti starb und Frankreich kurz darauf im Krieg war, trat Wimille der französischen Luftwaffe und im späteren Verlauf auch dem französischen Widerstand bei. Gleich nach Kriegsende war er jedoch zur Stelle, als am 9. September 1945 mit dem „Coupe des Prisonniers“ das erste Nachkriegsrennen gestartet wurde. Mit einem werksseitiger Unterstützung von Bugatti gewann er nicht nur dieses, sondern auch weitere Rennen. Hätte es 1947 und 1948 eine WM gegeben, Wimille wäre der unbestrittene Weltmeister gewesen. Jean-Pierre Wimille verunglückte 1949 beim Training zu einem Rennen der argentinischen Temporada-Serie in Buenos Aires, scheinbar von der tiefstehenden Sonne geblendet, mit seinem Simca-Gordini so schwer, dass er kurz nach der Einlieferung ins Spital verstarb. Posthum wurde Wimille bei seiner Besetzung mit der Aufnahme in die „Legion d’Honneur“geehrt.

Geboren: 26. Februar 1908 in Paris, Frankreich;
Vestorben: 28. Januar 1949 in Buenos Aires, Argentinien, 40 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Linther sagt:

    Ohne in alten Motorsportzeitschriften kramen zu können rate ich mal ins Blaue: Der Sponsor Rizla erinnert mich an das March-Team. Die Seitenkästen könnten einem Wing-Car gehören, also Anfang 80er. March 811?

  2. novion sagt:

    Wie im obigen Artikel genannt, handelt es sich um das Geburtstagskind Rupert Keegen, das Fahrzeug ist ein Williams FW07 (Ford) des RAM-Teams während der Saison 1980. Die Rennstrecke könnte evtl. Brands Hatch beim British GP sein.

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