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Veröffentlicht: 21 Februar 2009 in Uncategorized

Peter Gethin & Ronnie Peterson, Monza 1971

21. Februar – Bei seinem 2. Einsatz für BRM gewinnt Peter Gethin 1971 den Grand Prix von Italien in Monza um 1/100 einer Sekunde, nachdem er sich aus dem Windschatten von Ronnie Peterson an dessen March vorbei geschoben hatte. In jenen Tagen fand die Zeitnahme noch manuell statt, die absolute Präzision kam natürlich erst mit Lichtzellen und computergesteuerter Zeitnahme, die heute Messung aufs 1/1000 genau ermöglichen. Bedenkt man, dass Michael Schumacher 2002 beim Zieleinlauf-Flop des Grand Prix der USA mit 11/1000 Rückstand auf den verdutzten Teamkollegen Rubens Barrichello gemessen wurde, wird Gethin unverändert der Rekord für den knappsten Zieleinlauf in der Geschichte der Formel 1 zugesprochen.

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Peter Gethin, 2006 21/2/1940, Peter Kenneth Gethin wird geboren in Epson, England.

Der englische Formel 5000-Meister der Jahre 1969 und 1970 und Sieger des Formel 2.Rennens von Pau Gethin war Anfang der 70er Jahre ein gefragter Profi, wenn mal not am Mann war. McLaren engagierte ihn 1970 nach Bruce McLarens tödlichem Unfall, BRM holte ihn 1971 an Bord, nachdem Pedro Rodriguez tödlich verunglückt war. Bei seinem 2. Auftritt mit BRM gewann der Brite auch gleich den Grand Prix von Italien in Monza, und zwar mit der verschwindend geringen Differenz von 1/100 einer Sekunde auf den zweitplatzierten Ronnie Peterson und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 242.616 Km/h. Das war nicht nur der knappste Zieleinlauf, sondern auch der Schnellste GP. Einen Monat später gewann er das nicht zur WM zählende Victory-Rennen in Brands Hatch.

The 1972 season was not an easy one for the team and at the end of the year he left BRM. In 1973 he went back to Formula 5000, winning the Race of Champions and thus becoming the only Formula 5000 driver ever to beat the F1 cars when the two series combined. He made a one-off return to F1 in 1973 at the Canadian GP when BRM decided to drop Clay Regazzoni and he was back in F1 again in 1974 when Graham Hill took him on for the British GP after Guy Edwards broke his wrist.

Nach einer vollen F1-Saison mit BRM 1972 und sporadischen Einsätzen 1973, kehrte Gethin in die Formel 5000 zurück und kam 1974 nur vereinzelt in Graham Hills Lola-Team zum Einsatz. 1976 absolvierte Peter seine letzte aktive Saison in der F5000 und widmete sich dann Management-Funktionen. So kümmerte er sich um die Karriere von Beppe Gabbiani und verdingte sich 1984 als Team-Manager des Toleman F1-Teams. 1986 baute er seinen eigenen Rennstall in der Formula 3000 auf, jedoch blieb der ganz grosse Erfolg aus. Seit einigen Jahren betreibt Gethin nun eine Rennfahrer-Schule in Goodwood und gehörte zu einer Investoren-Gruppe, die 2003 ein Gebot für die Strecke von Brands Hatch einreichte, jedoch nicht obsiegte.

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Roger Laurent 6/2/1997, Roger Laurent sitrbt.

Der fünffache belgische Motorradmeister Roger Laurent wechselte in den 40er Jahren in den Automobilsport und nahm an einer Reihe nicht zur WM zählenden Formel 1-Rennen teil. 1952 wagte er dann den Sprung ins kalte Wasser und nahm auf einem Ferrari 500 an 2 WM-Läufen teil. Sein bestes Resultat blieb der 6. Platz beim Grossen Preis von Deutschland in jenem Jahr am Nürburgring. Sein letztes F1-Rennen bestritt der Belgier 1954 im italienischen Syrakus, bevor er sich Sportwagen-Rennen zuwandte und u.a. zweimal Vierter bei den 24 Stunden von Le Mans wurde.

Geboren: 21. Februar 1913 in Liège, Belgien;
Verstorben: 6. February 1997 in Uccle, Belgien, 83 Jahre alt.

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