Donnerstag,

Veröffentlicht: 19 Februar 2009 in Uncategorized

Keke Rosberg, Paul Ricard 1984

19. Februar – Na, das war nicht so ganz einfach, oder? Aber der Harald hat vorgemacht, dass man nur auf die Details achten muss und man kriegt sogar so einen kniffligen Quiz geknackt. In der Tat, es handelt sich um Keke Rosbergs Williams FW09-Honda aus 1984, wie man hier sehen kann, aufgenommen in Dijon. Gut gemacht, Harald!

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Giulio Cabianca 19/2/1923, Giulio Cabianca wird geboren in Verona, Italien.

Cabianca war schon durch seine Erfolge in Italien Enzo Ferrari aufgefallen, vor allem der Sieg beim Formel 2-Grand Prix von Neapel 1958 überzeugte. Nachdem er auch noch auf Jo Bonniers Maserati 250F beim Formel 1-Debüt im GP von Italien lange auf dem 5. Platz herumfuhr, bevor das Material aufgab, winkte ein Vertrag als Ferrari Werksfahrer. Allerdings nur für Sportwagen-Rennen, um seine F1-Ambitionen musste sich Giulio schon selbst kümmern. Er lieh sich 1959 Ottorino Volonterios Maserati 250F für den Heimat-GP und im darauf folgenden Jahr ging er mit einem Cooper-Ferrari der Scuderia Castellotti an den Start. Der 4. Platz war für Fahrer und Team ein Highlight und so arbeitete man weiter zusammen. Doch dann 1961 die Tragödie: Am Cooper klemmte das Gaspedal während eines Trainings auf den Rennstrecke von Modena, das Auto kam in Höhe des Haupteingangs von der Strecke ab, schoss durch das offene Portal und krachte in vorbeifahrendes Taxi. Weder Giulio Cabianca, noch die Insassen des Taxi überlebten den tragischen Unfall.

Geboren: 19. Februar 1923 in Verona, Italien;
Verstorben: 15. Juni 1961 in Modena, Italien, 38 Jahre alt.

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Antonio Creus 19/2/1996, Antonio Creus y Rubín de Celis stirbt..

Antonio Creus war ein spanischer Motorrad-Rennfahrer, der dann in den automobilsport umstieg und vor allem Sportwagen-Rennen fuhr. 1960 allerdings ging er für einmal bei einem Formel 1-WM-Lauf an den Start, fuhr beim Grand Prix von Argentinien einen Maserati 250F, überstand aber die Distanz wegen der enormen hitze nicht.

Geboren: 28. Februar 1919 in Madrid, Spanien;
Verstorben: 19. Februar 1996 in Madrid, Spanien, 76.
Schorsch Meier, 1998 19/2/1999, Georg Meier stirbt.

Sieger der Senior Tourist Trophy 1939 auf der Isle of Man, als erster ausländischer Fahrer überhaupt, machte Motorrad-Ass Georg Meier, von allen „Schorsch“ genannt, auch auf vier Rädern von sich reden. Auto-Union baute ihn als Nachwuchsmann auf und wann immer Topfahrer Hans Stuck anderweitig unterwegs war, durfte Meier ans Volant. Unvergessen, wie er bei seinem Debüt im Grand Prix von Frankreich Zweiter wurde, trotz eines Feuers beim Nachtanken, dass ihm üble Verbrennungen am rechten Arm zufügte.

Nach dem Krieg gründete Meier zusammen Ernst Loof und Lorenz Dietrich, einem ehemaligen Direktor von BMW, die Sportwagen-Marke Veritas und ging 1948 mit dem Leichtbau-RS an den Start. Ein speziell vorbereiteter 3-Nockenwellen-BMW-Motor sorgte dann im Formel 2 Veritas für Furore, Meier gewann die Deutsche Formel 2-Meisterschaft und schlug auch noch die leistungsstärkeren Formel Libre-Autos, wodurch ihm auch noch in jener Kategorie der Titel zuteil wurde. Nebenher ging er auch noch mit seinem im Krieg in einem Heuschober verstecktem Motorrad wieder an den Start, errang zahlreiche Siege und stellte Weltrekorde auf. Mit dem sechsten deutschen Meistertitel beendete er 1953 seine aktive sportliche Laufbahn, eine nicht minder erfolgreiche als BMW Händler schloss sich an.

Geboren: 9. November 1910 in Mühldorf am Inn, Deutschland;
Verstorben: 19. February 1999 in München, Deutschland, 89 Jahre alt.

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Stephen South 19/2/1952, Stephen Reginald South wird geboren in Harrow, England.

Der englische Formel 3-Meister 1977 zeigte sich in der Formel 2-EM bald als einer der Topleute, somit mangelte es Stephen South nicht an Talent. Sein erster Auftritt in der Formel 1 erfolgte 1980 beim Grand Prix der USA-West auf McLaren, allerdings kam es nicht zu einem echten Debüt, den der Brite scheiterte überraschend an der Quali-Hürde. Bevor er überhaupt eine zweite Chance wahrnehmen konnte, diesen Ausrutscher vergessen zu lassen, erlitt South bei einem Lauf zur CanAm-Serie einen schweren Unfall, der seine Karriere beendete. Er erlitt eine Amputation eines Unterschenkels und wandte sich von Rennsport ganz ab. In der Folge gründete Stephen in der Grafschaft Buckinghamshire, wo er nun bereits seit mehreren Jahren lebt, eine Firma für technische Beratung und Auftragsarbeiten auf.

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