Freitag,

Veröffentlicht: 13 Februar 2009 in Uncategorized

Maurice Trintignant, Ferrari 625, 1955 Monaco GP

13. Februar – Heute jährt sich der Todestag von Maurice Trintignant, da kommt der Grand Prix von Monaco 1955 wieder in den Sinn, der wohl grösste Erfolg des Franzosen. Fangio und Moss fielen damals mit ihren Silberpfeilen früh aus und Ascari, der seinen famosen Abflug ins Hafenbecken von Monaco mit seinem Lancia erlitt, war auch aus dem Rennen. Trintignant zeigte, vom 9. Startplatz aus, perfekte Fahrzeugbeherrschung und schonte sein Material. So gewann Maurice nicht nur das Rennen, sondern ging als der erste Franzose in Geschichte ein, der einen Formel 1 Grand Prix gewann.

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Who is who 13/2/1922, Michael Oliver wird geboren in Farnborough, England.

Mike Oliver ist der Mitbegründer der Marke Connaught neben Rodney Clarke und die beiden nahmen sich zunächst dem Bau von Sportwagen und Formel 2-Rennwagen an. 1954 ging Connaught dann in der Formel 1 an den Start, Mike war Team-Manager und Chef-Ingenieur in Personalunion und als Tony Brooks 1955 den Grand Prix von Syrakus gewann, war das ein Highlight für die gesamte britische Automobilindustrie. Dennoch war Connaught 1957 in derartige finanzielle Probleme geraten, dass die beiden gezwungen waren den Laden dicht zu machen. Der frühere Militärpilot nahm darauf einen job bei Flugzeugbauer Folland als Chef-Testpilot an und entwickelte eine Trainingsmaschine für die Kunstflieger-Staffel der englischne Luftwafffe RAF, den weltbrühmten Red Arrows.

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Willi Heeks 13/2/1922, Wilhelm Heeks wird geboren in Moorlage, Deutschland.

Wilhelm Heeks war ein talentierter Rennfahrer, der vor allem bei Bergrennen, in der Formel 2 und anderen nationalen Kategorien in Deutschland erfolgreich war. Er erschien nur zweimal bei WM-Läufen, das 1. Mal 1952 beim Grossen Preis von Deutschland auf einem AFM-BMW. Sein zweiter und letzter Start auf WM-Niveau folgte im Jahr darauf auf einem Veritas Meteor an gleicher Stelle. Danach wendete er sich wieder Sportswagen-Szene auf nationaler Eben zu und blieb bis 1962 aktiv, ohne je ernsthaft im Ausland anzutreten.

Geboren: 13. Februar 1922 in Moorlage, Deutschland;
Verstorben: 13. August 1996 in Bocholt, Deutschland, 74 Jahre alt.

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Jim Crawford, 2002 13/2/1948, Jim Crawford wird geboren in Dunfermline, England.

Der einstige Lotus-Mechaniker und -Testpilot debütierte 1975 in der Formel 1, war mit dem bereits abgetakelten Lotus 72 aber nicht eben konkurrenzfähig. Aber Jim dürfte der Letzte gewesen sein, der es vom Mechaniker zum F1-Rennfahrer geschafft hat. Sein grössten Erfolge feierte er aber in den USA, nachdem seine Gelegenheitseinsätze in der F1 seinem wahren Potenzial nicht gerecht geworden waren. In der Formel Atlantic und der CanAm-Serie mischte der Schotte ganz vorn mit. Dann stieg er in die CART-Serie auf, wo er bis 1993 aktiv war, seine beste Platzierung blieb der 6. Platz bei den 500 Meilen von Indianapolis 1988. Nach seinem Rücktritt vom Rennsport widmete er sich hauptberuflich der Fischerei und wohnte mit seiner Familie in Saint Petersburg im Bundesstaat Florida. Dort verstarb Jim Crawford nach plötzlicher und kurzer Krankheit.

Geboren: 13. Februar 1948 in Dunfermline, Schottland;
Verstorben: 6. August 2002 in Tierra Verde, USA, 54 Jahre alt.

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Who is who 13/2/1976, Paul Russo stirbt.

Paul Russo war eine erfolgreicher US-Rennfahrer, der vor allem bei den Midgets erfolgreich war, aber auch bei den IndyCar beachtliche Resultate erzielte. Russo sorgt regelmässig für Verwirrung in Formel 1-Statistiken, denn seine Resultate weichen von den erzielten WM-Punkte ab. Grund: 1955 wurde er Zweiter bei den 500 Meilen von Indianapolis, hatte aber einen erschöpften Tony Bettenhausen während des Rennens abgelöst. Da das Indy 500 damals zur Formel 1-WM zählte, galten auch die Regeln für die Punktevergabe. Und so wurde ihm die halbe Punktzahl gutgeschrieben. 1957 bekam er dann für seinen allein erzielten 4. Platz volle Punktzahl. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete Paul Russo als Vertreter für einen Autozubehör-Hersteller und verstarb 1976, als er die 500 Meilen von Daytony besuchte, an einem Herzanfall.

Geboren: 10. April 1914 in Kenosha, USA;
Vertorben: 13. Februar 1976 in Daytona, USA.

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Maurice Trintignant, 2003 13/2/2005, Maurice Trintignant stirbt.

Maurice war derf jüngere Bruder von Vorkriegs-Rennfahrer und Bugatti-Pilot Louis Trintignant und bewies selbst grosses Talent am Steuer eines Gordini. 1954, nun auf Ferrari, gewann der Franzose die 24 Stunden von Le Mans gemeinsam mit Froilan Gonzalez. In jenem Jahr debütierte er auch in der Formel 1 und bereits im darauffolgenden Jahr gewann er sensationell den Grand Prix Monaco. Er schrieb damit Geschichte, denn bis dahin war es noch keinem Franzosen gelungen, einen WM-Lauf zu gewinnen. Trintignants Karriere in der F1 setzte sich dennoch nicht so geradelinig fort, wie dies vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Er fuhr für Bugatti, Vanwall, wechselte 1957 wieder zu Ferrari, dann BRM und schliesslich zu Rob Walkers Privat-Team, mit dem er den GP von Monaco ein 2. Mal gewann GP. Es folgten Einsätze auf Aston Martin, Scuderia Centro Sud und dann noch einmal ein kurzes – letztes – Gastspiel bei Rob Walker als Ersatz für Stirling Moss nach dessen schweren Unfall 1962. Nach seinem Rückzug von Rennsport widmete sich Maurice Trintignant dem Weingut der Familie in Vergèze, gelegen in der Languedoc-Roussillon-Region, wo er einen Wein Namens „Le Petoulet“ produzierte, zudem wurde er zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt.

Geboren: 30. Oktober 1917 in Sainte-Cécile-Les-Vignes, Frankreich;
Verstorben: 13. Februar 2005 in Nîmes, Frankreich, 87 Jahre alt.

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