Donnerstag,

Veröffentlicht: 12 Februar 2009 in Uncategorized

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12. Februar – Na, schon gespannt auf einen neues Quiz? Es geht los, auch wenn ich zugebe, dass diese Aufnahme vielleicht nicht so leicht zu erraten ist, da man ja von Fahrer und Chassis kaum was sieht. Andererseits kommt man mit durch sorgfältige Recherche und mit ein bisschen Aufmerksamkeit durchaus dahinter. Also würde mich eher interessieren, wie ihr hinter den Namen von Fahrer und Auto gekommen seid, ausgehend von der Örtlichkeit. Ach ja, die Antwort „es ist ein Lotus-Fahrer“ würde ich dann doch als ungenügend erachten…

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Patrick Gaillard, 2007 12/2/1952, Patrick Jean Gaillard wird geboren in Paris, Frankreich.

Patrick Gaillard tauchte 1979 in der Formel 1 als Ersatz für Derek Daly in Mo Nunns Ensign-Team ab dem Grand Prix von Frankreich in Dijon auf, wo er sich allerdings nicht qualifizierte. Sein Debüt erfolgte dann in Silverstone, wo er auf dem 13. Platz nach erquicklich Kampf mit früheren Rivalen aus Formel 3-Zeiten, darunter de Angelis und Lammers, ins Ziel kam. Beim GP von Österreich war er Zwölfter, als er durch Aufhängungsschaden ausfiel. Nachdem GP von Holland, wo er erneut an Quali-Hürde scheiterte, wurde Gaillard durch Marc Surer ersetzt. Der Franzose setzte die Saison stattdessen in der CanAm-Serie fort. 1980 kehrte er vom spanischen GP an in die F1 zurück, wieder am Steuer eines Ensign. Obwohl er als Sechster einen WM-Punkt verdient hätte, erscheint Gaillard punktelos in den Statistiken. Grund: Inmitten des FIA/FOCA-Disputs wurde dem Rennen nachträglich der WM-Status entzogen und somit gab es keine WM-Punkte. Es folgten noch einige Formel 2- und Sportwagen-Rennen, heute leitet Gaillard Fahrerlehrgänge bei der AGS Racing School in Südfrankreich.

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Tora Takagi, 2006 12/2/1974, Toranosuke Takagi wird geboren in Shizuoka, Japan.

Tora Takagi war einst Schützling des Ex-Formel 1-Piloten Satoru Nakajima und galt zu seiner Zeit als der vielversprechendste Orientale. Er verbrachte die meiste Zeit seiner F1-Karriere beim Tyrrell-Team, debütierte 1998 und wechselte für die darauffolgende Saison zu Arrows. Es war keine einfache Zeit, es galt neue Rennstrecken zu lernen und mit ihm fremden Kulturen klarzukommen. Dennoch zeigte er sich äusserst schnell, aber auch nicht selten überschritt er die physikalischen Grenzen, seine Rennrunden waren daher selten gleichmässig. Nachdem das Experiment F1 als misslungen betrachtet werden musste, kehrte Tora in die Heimat zurück, gab sich aber keineswegs geschlagen, dominierte stattdessen 2000 die japanische Formula Nippon und gewann 8 von 10 Läufen. Dann versuchte sich Takagi in den USA, ging 2001 und 2000 für Walker Racing in der CART-Serie an den Start, ein 4. Platz blieb sein bestes Ergebnis. 2003 wechselte der Japaner zur Indy Racing League über und beendete die 500 Meilen von Indianapolis für Mo Nunn Racing als Fünfter, was ihn zum Rookie of the Year machte, also den besten Neueinsteiger. Ende 2004 kehrte Tora schliesslich nach einer weiteren enttäuschenden Saison bei den IndyCars in die Heimat zurück und wurde Teilhaber beim Cerumo-Team, wobei er unter der Nennung Takagi Planning with CERUMO in der Formel Nippon an den Start ging. Auch in der japanischen Super GT-Meisterschaft gehörte er schnell zu den Spitzenleuten und wurde schliesslich 2005 gemeinsam mit Teamkollege Yuji Tachikawa auf einem Toyota Supra Meister.

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Dennis Poore 12/2/1987, Dennistoun Poore stirbt.

Dennis Poore stammt von einer Familie von Militärs ab, die in ihrem Stammbaum auch Wurzeln in der schottischen Aristokratie hat und den Schiffsschrauben-Hersteller Manganese Bronze mehrheitlich im Besitz hatte. 1950 setzte Poore mit dem Gewinn der englischen Berg-Meisterschaft seinen Motorsport-Ambitionen die Krone auf, fand aber, dass über seine Erfolge auch adäquat berichtet werden sollte. Also finanzierte er die Gründung der heute weithin bekannten englischen Motorsport-Zeitschrift Autosport. Für kurze Zeit war er auch in das Formel 1-Projekt des Connaught-Teams involviert und für den Rennstall an 2 Grands Prix teil, sein bestes Resultat blieb ein sehenswerter 4. Platz beim GP von England 1952. Mit dem Aston Martin-Sportwagen-Team feierte der Brite hernach noch einige Erfolge, verkauft die Propellerfabrik und versuchte – vergebens – die englische Motorrad-Industrie vor dem Ruin zu retten. Er kaufte die Firma Associated Motorcycles auf, die Norton-, AJS- und Matchless-Motorräder herstellte, sowie die Marken Villiers, Triumph und BSA. Doch da war nichts mehr zu retten, worauf Manganese Bronze sich als Zulieferer der Autoindustrie neu etablierte. Dennis Poore leitete das Unternehmen noch bis zu seinem Tod im Jahre 1987.

Geboren: 19. August 1916 in London. England;
Verstorben: 12. Februar 1987 in Kensington, England, 70 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Jo sagt:

    Also:
    Flanke des Heckflügels mit alleiniger GoodYear Werbung,
    Position des Champion Aufklebers,
    Lufthutze und Ölkühler:
    –> 1975.
    Sprunghügel: Nürburgring oder Mosport – da Mosport 75 nicht im Kalender war:
    –> Nürburgring.
    Da ich meine im Spiegel einen hellen Helm zu erkennen bleibt als Fahrer nur John Watson, da Petersons Helm blau war?

    Allerdings kann – bis auf das Jahr – alles auch ganz anders sein!
    😉

  2. grandprixinsider sagt:

    Oho, ob das so wohl stimmt…? Noch jemand?

  3. funformula sagt:

    Dann versuche ich es auch mal:
    Fahrzeug: Lotus 72
    Größe der Lufthutze und großer Goodyear-Aufkleber am Heckflügel ist eindeutig 1975.
    Am Fahrzeug ist keine Tabakwerbung zu erkennen, daher in Verbindung mit Sprunghügel: Nürburgring evtl. Pflanzgarten, wahrscheinlicher aber Flugplatz, da keine Bäume zu sehen sind.
    Vom Helm ist eigentlich nichts zu erkennen, im Spiegel erscheint es aber eher silber als blau, daher also John Watson.

    Komme also zum gleichen Schluß wie Jo.

  4. novion sagt:

    Fuhr Watson überhaupt jemals einen Lotus bei einem GP??

  5. novion sagt:

    Ich nehme meine Frage zurück, natürlich kurvte Watson 75 mit einem Lotus durch die Eifel. Sorry, bin evtl. von Demenz befallen.

  6. grandprixinsider sagt:

    Jo und Harald haben es geknackt, es ist John Watson auf dem Lotus 72 1975 am Nürburgring.

    Glückwunsch!

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