Montag,

Veröffentlicht: 9 Februar 2009 in Uncategorized

auto-union-bergrennwagen-1938.jpg

9. Februar – Unter der Leitung von Dr. Ferdinand Porsche entwickelte Auto Union einen revolutionären Mittelmotor-Rennwagen, wahlweise mit hinter dem Fahrer installierten 12- oder 16-Zylinder-Motoren, der mit seinen Einzelradaufhängungen und aerodynamischer Karosserie bei den Grands Prix Ende der 30er Jahre für Furore sorgen und zahlreiche Rekorde brechen würde. Hans Stuck, an dessen Todestag wir heute erinnern, steuerte dieses spektakuläre Rennauto zu Siegen bei den GPs von Deutschland, der Schweiz und Tschechien. Da Bild oben zeigt Hans-Joachim Stuck am Steuer eines Auto Union in der Bergrennen-Version aus dem Jahre 1938, daher die Zwillingsbereifung an der Hinterhand.

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Tony Maggs 9/2/1937, Anthony Maggs wird geboren in Pretoria, Südafrika.

Die Fachwelt wurde spätestens dann auf Tony Maggs aufmerksam, als das Cooper-Werskteam ihn als Teamkollegen von Bruce McLaren für die Formel 1-Saisons 1961 und 1962 unter Vertrag nahm. Der Südafrikaner wurde beim Grand Prix von Frankreich in beiden Jahren jeweils Zweiter, für 1963 ward er aber nicht weiter verpflichtet und fand auch kein anderes Cockpit. Er versuchte sich 1964 mit einem BRM der Scuderia Centro-Sud bei drei Rennen im Gespräch zu halten und hatte 1965 einen weiteren Auftritt beim GP von Südafrika auf einem Lotus-BRM, sein letztes F1-Rennen. Tony bestritt den Rest der Saison Formel 2-Rennen, bis er in Pietermaritzburg von der Strecke abkam, einige Zuschauer verletzte und ein Kind kam bei dem Unfall ums Leben. Geschockt erklärte Maggs seinen Rücktritt vom Rennsport und zog sich auf seine Farm in Südafrika zurück. Doch auch da überlebt er eine Tragödie: Er überlebt den Absturz mit einem Ultraleichtflieger, sein Vormann kommt aber dabei ums Leben.

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Hans Stuck 27/12/1900, Hans Villiez von Stuck stirbt.

Während seiner 40-jährigen Karriere errang Stuck beeindruckende 411 Siege und 2. Plätze, darunter 7 Triumphe bei Grands Prix und eine Anzahl von Rekorden zu Land und Wasser, insbesondere Geschwindigkeitsrekorde bei Bergrennen. Neben seinen fahrerischen Erfolgen, baute er mit Ingenieur Alex von Falkenhausen den bekannten AFM-Rennwangen. Als der „Bergkönig“, wie Stuck wegen seiner zahllosen Erfolge bei Bergrennen genannt wurde, im Alter von 60 Jahren auf BMW 700 zum letzten Mal die Berg-DM gewann, hatte sein Sohn, Hans-Joachim Stuck, es bereits über Tourenwagen und Formel 2 bis zum Formel 1-Piloten gebracht.

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