Samstag,

Veröffentlicht: 7 Februar 2009 in Uncategorized

Harry Shell, Cooper-Climax, Buenos Aires 1960

7. Februar – Backofenhitze beim Grand Prix von Argentinien zum Auftakt der Formel 1-Saison 1960, um die distanz zu überstehen müssen die Fahrer irgendwie Flüssigkeit zu sich nehmen. Und wie wurde das gelöst, bevor es Trinkflaschen und winzige Elektropumpen gab? Harry Schell macht es hier vor, lehnt sich in einer Spitzkehre aus seinem Cooper-Climax und versucht was von der Eimerladung Wasser in den Mund zu bekommen! Vergebens, denn 7 Runden vor Schluss gibt die Benzinpumpe auf, der Ecurie Bleue-Fahrer muss aufgeben. Leider sollte jener WM-Lauf Harrys 64. und letzter GP-Start bleiben. Drei Monate später kam er bei einem verregneten, nicht zur WM zählenden F1-Rennen in Silverstone ums Leben. Der US-Amerikaner war zu jenem Zeitpunkt der dienstälteste GP-Pilot.

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Jack Fairman 7/2/2002, John Fairman stirbt.

Fairman debütierte 1953 mit einem HWM-Francis beim Grand Prix von England in der WM und trat in den Folgejahren regelmässig bei seinem Heimat-GP an, ging aber auch öfters beim GP von Italien an den Start. In Italien fuhr er dann 1961 auch seinen 13. und letzten WM-Lauf. Er betrieb dann eine Autowerkstatt in London und einen Ersatzteilvertrieb in Surrey, bevor ihn gesundheitliche Probleme Anfang der 90er Jahre in den Ruhestand zwangen. John Fairman verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in einem Heim für Senioren aus der Motorsport-Szene in der Nähe der Stadt Rugby, wo er 2002 im Alter von 88 Jahren starb.

Geboren: 15. März 1913 in Smallfield, Enlgand;
Verstorben: 7. Februar 2002 in Rugby, England, 88 Jahre alt.

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Christian Klien 7/2/1983, Christian Klien wird geboren in Hohenems, Österreich.

Klien ist einerder vielen Fahrer, die dank Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz den Weg in die Formel 1 fanden. 2004 wurde der Österreicher bei Jaguar Racing unter Vertrag genommen und blieb an Bord, als daraus 2005 Red Bull Racing wurde. Allerdings musste er sein Cockpit wechselweise mit Tonio Liuzzi teilen, bevor ihm eine volle Saison für 2006 zugesagt wurde. Doch es kam anders, das Team-Management zeigte sich von seinen Leistungen unbeeidruckt und stellte den Hohenemser ab dem GP von Italian frei. Christian wechselte als Test- und Ersatzfahrer zu Honda und unterzeichnete dann einen Vertrag mit derselben Jobbeschreibung bei BMW für 2008 und 2009. 2008 nahm zudem er auf einem Peugeot 908 H an den 24 Stunden von Le Mans teil und holte mit Franck Montagny und Ricardo Zonta den 3. dritten Rang.

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