Donnerstag,

Veröffentlicht: 5 Februar 2009 in Uncategorized

Hector Rebaque, Rebaque HR100, Zandvoort 1979

5. Februar – Heute ist Hector Rebaques Geburtstag und damit ein passender Anlass an die guten alten Zeiten zu erinnern, als es den Formel 1-Teams noch erlaubt war fremd gefertigte Chassis einzusetzen. Der Mexikaner etwa kaufte 1979 einen ein Jahr alten Lotus, den er selbst in der WM steuerte. Allerdings war Hector bald so frustriert von der mangelnden technischen Unterstützung durch Colin Chapman, dass er sich eine exakte Replik eines Lotus 79 bei Roger Penskes englischer Rennwagenschmiede bauen liess. Der Rebaque HR 100 debütierte beim Grand Prix von Holland in Zandvoort, doch auch daran verlor Hector die Lust, als er jeweils bereits an der Quali-Hürde der letzten drei WM-Läufe jener Saison scheiterte.

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Alain de Changy 5/2/1922, Alain Carpentier de Changy wird geboren in Brüssel, Belgien.

Alain de Changy war ein erfolgreiche Sportwagen-Pilot, der 1959 einen einzigen Versuch unternahm an einem Formel 1-WM-Lauf teilzunehmen. Doch mit dem Cooper der Ecurie Nationale Belge scheiterte er bereits im Quali des Grand Prix von Monaco, worauf er sich wieder der Sportwagen-Szene zuwandte.

Geboren: 5. Februar 1922 iin Brüssel, Belgien;
Verstorben: 5. August 1994 in Etterbeek, Belgien, 72 Jahre alt.

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Hector Rebaque 5/2/1956, Hector Alonso Rebaque wird geboren in Mexiko Stadt, Mexiko.

Hector Rebaque stammt aus einer wohlhabenden mexikanischen Familie und mit diesem Background war der Weg in die Formel 1 natürlich wenig beschwerlich. Er debütiete mit dem Hesketh-Team, stellte dann aber seinen eigenen Rennstall zusammen und kaufte von Lotus ausgediente Werksautos auf. Als er damit nicht zufreiden war, liess er scih kurzerhand von Penske Cars einen Nachbau des Lotus 79 herstellen. Doch auch damit ging es mit seiner Karriere nicht voran. Daraufhin kaufte er sich Mitte 1980 bei Brabham ein, wurde aber von Teamkollege Nelson Piquet in den Schatten gestellt und wurde bald durch Riccardo Patrese ersetzt, der dem italienischen sponsor ohnehin lieber war. Hector kehrte der F1 den Rücken und suchte in der CART-Serie eine neue sportliche Heimat. Tatsächlich gelang ihm ein Sieg in Elkhart Lake auf einem von Forsythe Racing eingesetzten March und schien so etwas wie einen durchbruch zu schaffen. Ein gewaltiger Unfall 1985 am Michigan International Speedway liess in ihm jedoch die Erkenntnis reifen, dass der Preis dafür zu hoch sein könnte. Er erklärte seinen Rücktritt und trat der Architektur- und Baufirma seiner Familie in Mexiko in leitender Position bei.

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Louis Wagner 5/2/1882, Louis Wagner wird geboren in Le Pré-Saint-Gervais, Frankreich.

Wagner begann bereits als Teenager Rennen zu fahren und gewann 1903 sein erstes Rennen auf einem Darracq der Voiturette-Klasse beim Circuit des Ardennes im belgischen Bastogne. 1906 gewann der den prestigereichen Vanderbilt Cup in den USA und 1908 den allerersten Grand Prix der USA, nun auf Fiat. Der 1. Weltkrieg unterbrach seine Karriere, die er hernach mit Siegen Englands ersten Grand Prix im Jahre 1926, wo er einen Delage 155B mit Robert Sénéchal teilte, wieder fortsetzen konnte. Im August jenes Jahres gewann er auch den Grand Prix de la Baule auf einem Delage 2LCV. Neben den Grands Prix bestritt Wagner auch die 24 Stunden von Le Mans und das Indy 500.

Geboren: 5. Februar 1882 in Le Pré-Saint-Gervais, Frankreich;
Verstorben: 13. Mürz 1960 in Montlhéry, Frankreich, 78 Jahre alt.

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