Sonntag,

Veröffentlicht: 25 Januar 2009 in Uncategorized

Jean-Pierre Jarier, Shadow DN5B

25. Januar – Nach Pole Position und schnellster Rennrunde in der 75er Ausgabe des Grand Prix von Brasilien, umkreist Jean-Pierre Jarier den Interlagos-Kurs auch beim WM-Auftakt 1976 an selbiger Stelle am schnellsten. Obwohl er um die 8/10 einer Sekunde pro Runde schneller unterwegs ist als der Führende, dem amtierenden Weltmeister Niki Lauda, wird dem Franzosen am Ende erneut der erste GP-Sieg nicht vergönnt sein. Und wieder sollte ihm die mangelhafte Zuverlässigkeit seines Gefährts zum Verhängnis werden. Beinahe wortwörtlich sogar, denn am Shadow DN5B bleibt das Gaspedal auf Vollgas stecken, just als Jean-Pierre beginnt Lauda auf die Pelle zu rücken. Den Crash 7 Runden vor Schluss übersteht er zum Glück unversehrt.

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Mart�n de Alzaga Unzué, 1982 15/11/1982, Martín Máximo Pablo de Alzaga Unzué stirbt.

‘Macoco’ de Alzaga war in den 20ern beiderseits des Atlantiks ein Promi. Beim 500 Meilen-Rennen von Indianapolis war er als Bugatti-Werksfahrer am Start und nahm in jenem Jahr auf einem Miller 122 auch am Grand Prix von Italien teil. In beiden Fällen ohne nennenswertem Resultat. 1924 gewann der gebürtige Argentinier dafür auf einem 4,9-Liter Sunbeam den Coupe de l’Autodrome de Miramas, einer Rennstrecke in der Nähe von Marseilles, und zwar mit einem Start-und-Ziel-Sieg.

Geboren 25. Januar 1901 in Buenos Aires, Argentinien;
Verstorben: 15. November 1982 in Buenos Aires, Argentinien, 81 Jahre alt.

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Toni Ulmen 4/11/1976, Anton Ulmen stirbt.

Toni Ulmen gewann 1949 die deutsche Formel 2-Meisterschaft und war mit seinem Veritas-Meteor stets ein Siegesaspirant. 1950 lief er in Erlen lief er mit nicht einmal 10 Sekunden Rückstand auf die mächtigen Ferraris ein, wurde beim Eifelrennen Zweiter und Vierter beim Grossen Preis von Deutschland. 1951 holte er auf der Avus einen 2. Platz und fuhr die schnellste Rennrunde. Am superschnellen Grenzlandring wurde er anschliessend Dritter. 1952 trat Toni mit einem vollverkleideten Veritas ohne nennenswerten Erfolg bei zwei WM-Läufen teil, fuhr einen 5. Platz beim Eifelrennen heraus und gewann diesmal die Formel 2-Vollgasschlacht am Grenzlandring, sowie ein 2-Liter-Sportwagen-Rennen am Nürburgring. Anfang 1953 gab Toni Ulmen dann seinen Rücktritt bekannt, wurde dann aber am Steuer Roosdorps Jaguar kurz rückfällig und wurde Dritter bei den 24 Stunden von Spa.

Geboren: 25. Januar 1906 in Düsseldorf, Deutschland.
Verstorben: 4. November 1976 in Düsseldorf, Deutschland, 70 Jahre alt.

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Henri Louveau 7/1/1991, Henri Ernest Louveau stirbt.

Henri Louveau ersteigerte nach dem 2. Weltkrieg einen vom Staat konfiszierten Maserati 6CM und päppelte das Auto so gut auf, dass er damit 1945 ein Rennen am Bois de Boulogne gewann. Nach einigen weiteren Erfolgen entschloss er sich zum Einstieg in die Formel 1 mit einem 4,5-liter-Talbot Lago und nahm auch WM-Läufen teil, etwa 1950 beim Grand Prix von Italien. 1951 nahm eer noch am GP der Schweiz, beendete das Rennen aber mit einem deftigen Unfall. Da er bereits zuvor in Pau einen Unfall erlitten hatte, befand der 41-jährige, es sei besser sich vom aktiven Sport zurückzuziehen und sich stattdessen um seine Delage- und Maserati-Vertretung zu kümmern, der er noch eine Lkw-Vermietung in Paris hinzufügte.

Geboren: 25. Januar 1910 in Suresnes, Frankreich;
Verstorben: 7 Januar 1991 in Orléans, Frankreich, 80 Jahre alt.

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Heinz Schiller, 1962 25/1/1930, Heinz Schiller wird geboren in Frauenfeld, Schweiz.

Bis Mitte der 50er Jahre ist Heinz Schiller fester Bestandteil der Motorboot-Rennszene, dann entschliesst er sich zum Wechsel auf Asphalt. Seine Karriere als Autorennfahrer gipfelte in der Teilnahme am Grossen Preis von Deutschland 1962. doch sein einziger Auftritt in der Formel 1 endet bereits nach 3 Runden mit einem Ausfall.

Geboren: 25. January 1930 in Frauenfeld, Schweiz;
Verstorben: 26. März 2007 in Montana, Schweiz, 77 Jahre alt.

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Johnny Cecotto, 2005 25/1/1956, Alberto Cecotto wird geboren in Caracas, Venezuela.

Der frühere Motorrad-Weltmeister Johnny Cecotto wechselte 1981 erfolgreich in den Automobilsport. Sein Debüt in der Formel 2-EM erfolgte mit einem italienischen Privatteam, doch schon für im darauffolgenden Jahr stieg er zum Werksfahrer des March-Teams auf und verpasste den EM-Titel knapp gegenüber Teamkollege Corrado Fabi. Sein Debüt in der Formel 1 erfolgte für das Hinterfeld-Team Theodore nach nur 3 Jahren Automobilsport. 1984 wurde er von Ted Toleman als Teamkollege des jungen Ayrton Senna engagiert. Doch seine Ambitionen zerschmetterten an den Leitplanken von Brands Hatch im Quali des Grand Prix von England. Die schlimmen Beinbrüchen und die lange Genesungsdauer liessen Cecotto das Thema F1 zu den Akten legen, er konzentrierte sich fortan auf einen Karriereweg im Tourenwagensport, wo er bald zur Weltspitze gehörte. Seine Erfolge in der DTM, der Gewinn der STW-Meisterschaft 1998 mit BMW und der V8STAR-Serie 2001 und 2002 bestätigte seinen Ruf als TW-Spezialisten. Heute kümmert er sich vorrangig um die Karriere seines Sohnes Johnny Cecotto Jr.

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Luca Badoer, 2007 25/1/1971, Luca Badoer wird geboren in Montebelluna, Italien.

Als italienischer Formel 3-Meister 1990 und Formel 3000-Meister 1992 stieg Luca Badoer als Italiens grosse Nachwuchshoffnung an der Seite von Michele Alboreto mit der Scuderia Italia 1993 in die Formel 1 ein. Doch so wie der schwerfällige, von Lola gebaute F1 nie wettbewerbsfähig war, kam Luca auch hernach nicht in den Genuss brauchbaren Materials, denn es folgten Minardi und Forti Corse. Tragischster Moment war sicher der Ausfall beim Grand Prix von Europa 1999, als der Italiener das Rennen seines Lebens fährt und an 4. Stelle liegend Opfer eines Getriebeschadens wird. Die Szene, als Luca bitter schluchzend zur Box zurückschlurft bleibt unvergessen. Immerhin nahm ihn Ferrari dann ab 2000 als Testfahrer unter Vertrag und ist seither fester Bestandteil der erfolgreichen Scuderia Ferrari.

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Mario Haberfeld, 2005 25/1/1976 Mario Haberfeld wird geboren in São Paulo, Brasilien.

Der Brasilianer kam als englischer Formel 3-Meister mit viel Vorschusslorbeeren in die Formel 3000, wurde dort aber Opfer der Dennis/Haug-Masche den 2. Fahrer im Junior-Team neben Nick Heidfeld möglichst alt aussehen zu lassen. Von der einen oder anderen Testfahrt im McLaren Formel 1 sprang für den Brasilianer österreichischer Abstammung herzlich wenig dabei heraus. Er wandte sich den USA zu, fand in der ChampCar World Series unteschlupf, ein 4. Platz liess sofort aufhorchen. Doch siegverdächtiges Material blieb ein Wunschtraum. Er versuchte sich dann in der GrandAm-Serie und hatte vereinzelte Starts in der Le Mans Serie. Für die brasilianische StockCar-Serie konnte er sich nicht begeistern und so trudelte Marios Karriere im Nichts aus.

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Frank Kurtis, 1963 25/1/1908, Frank Kurtis wird geboren in Crested Butte, Colorado, USA.

Vom Hinterhof nach Indianapolis, so könnte man den Werdegang von Rennwagenbauer Frank Kurtis umschreiben. Den ersten Auftritt bei den 500 Meilen von Indianapolis beendete sein Kurtis-Kraft Special auf Platz 2 und Ende Jahres konnte der erste Titelgewinn gefeiert werden. Der Traum vom Sieg beim Indy 500 wurde bereits 1949 wahr, als Johnny Parsons den Kurtis Wynn’s Oil Special zum Sieg fuhr. Als Parsons und Kurtis 1950 den Erfolg wiederholten, zählte das Indy 500 zur Formel 1-WM, beide fanden so ihren Weg als Sieger in die F1-Statistiken. Kurtis-Kraft baute im Laufe der Zeit 550 einsatzbereite Midget-Renner, 600 Midgets in Bausatzform und 120 Renner nach dem Reglement der Indy 500. Fünfmal gewann Kurtis Renner bis 1963 das grosse Rennen und dank diesem Ruhm verkaufte Kurtis auf Strassen-Sportwagen mit einigem Erfolg. Frank überliess 1968 das Geschäft seinem Sohn Arlen und starb 1987 in Los Angeles..

Geboren: 25. Januar 1908 in Crested Butte, Colorado, USA;
Verstorben: 17. Februar 1987 in Los Angeles, USA.

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