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Veröffentlicht: 22 Januar 2009 in Uncategorized

Mike Hawthorn, Ferrari Dino 246, Silverstone 1958

22. Januar – HEUTE VOR 50 JAHREN: Mike Hawthorn, der nach einem harten Zweikampf mit Stirling Moss 1958 zum ersten englischen Formel 1- Weltmeister gekrönt worden war, kommt bei einem Verkehrsunfall nahe der A3 bei Guildford im Süden Englands ums Leben. Es heisst er habe Rob Walker in dessen Mercedes-Benz 300SL erblickt und sei mit über 160 Km/h auf regennassser Strasse winkend am Mercedes des Teameigners vorbeigebraust. Doch in einer Rechtskurve dreht sich der Jaguar, trifft eine Verkehrsinsel und endet seitwärts an einem Baum. Hawthorn wurde beim Aufprall durch sein Auto geschleudert und sterbend auf der Rückbank des Jaguars vorgefunden. Der Weltmeister hatte bereits seit einiger Zeit gesundheitliche Probleme, eine unheilbare Nierenerkrankung bedeutete eine maximale Lebenserwartung von 18 Monaten. Ein schleichender, schmerzvoller Tod wartete auf Mike Hawthorn, so aber starb er, wie er gelebt hatte: Immer am Limit und die Freude am schnellen Fahren auslebend.

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Toulo de Graffenried, 2006 22/1/2007, Baron Emmanuel de Graffenried stirbt.

„Toulo“ de Graffenried gewann 1949 den Grand Prix von England in Silverstone, also ein Jahr bevor an selbigem Ort die Formel 1-WM ihr Debütrennen feiert, am Steuer eines Maserati 4CLT von Enrico Plate. 1953 fuhr er sein bestes Ergebnis bei einem WM-Lauf heraus, ein 4. Platz in Spa, nun a Steuer eines 2-Liter-Maserati des Plate-Teams. Sein letzter Auftritt in der Formel 1 erfolgte beim GP von Italien 1956 in Monza auf Maserati 250F. Nach seinem Rücktritt vom aktiven Sport konzentrierte er sich auf seine Alfa Romeo-, Rolls-Royce- und Ferrari-Vertetungen. Toulo übernahm auch die fahrszenen als Double für Kirk Douglas bei den Filmaufnahmen zum Kinostreifen The Racers.

Geboren: 18. Mai 1914 in Paris, Frankreich.
Verstorben: 22. Januar 2007 in Lonay, Schweiz, 92 Jahre alt.

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Mike Hawthorn, 1958 22/1/1959, John Michael Hawthorn stirbt.

Mike Hawthorn konnte mit den Besten der Welt fighten, aber er zeichnete sich auch durch Leistungsschwankungen aus. Wohl auch verantwortlich dafür war seine fragile Gesundheit, etwa einem Nierenleiden. Überhaupt balancierte der Brite stets zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. So gewann er 1957 jenes 24 Stunden Rennen von Le Mans, das von einer der schlimmsten Unfällen der Rennsport-Geschichte gezeichnet wurde. Just Hawthorns Anfahrt in die Boxen gilt als auslösendes Moments des tragischen Unfalls, der Pierre Levegh und Dutzenden von Zuschauern das Leben kostete. Im darauffolgenden Jahr, auf dem Weg zum WM-Titel, verlor er in seiner fahrerisch besten Phase seinen Teamkollegen und engen Freund Peter Collins beim Grossen Preis von Deutschland und gab todtraurig seinen Abschied vom aktiven Rennsport bekannt. Selbst als er in Casablanca seinen Titelgewinn bis in die Nacht hineinfeierte, überschattete eine Tragödie seinen Triumph: Das Vanwall-Team flog zur gleichen Zeit den mit schweren Verbrennungen um sein Leben ringenden Stuart Lewis-Evans zurück nach England, wo der junge Brite später vestarb. Die gefährlichen Jahre bei den Rennen hatte Mike Hawthorn überlebt, nun wartete eine vielversprechendes Berufsleben abseits der Rennstrecken auf ihn, da starb er bei einem Verkehrsunfall Anfang 1959.

Geboren: 10. April 1929 in Mexborough, England.
Verstorben: 22. Januar 1959 in Guildford, England, 29 Jahre alt.

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Kommentare
  1. Tom Schwede sagt:

    Guten Morgen Herr Bauer,

    zunächst ist es schön, wieder von Ihnen zu lesen. Ich hoffe, Sie sind bald wieder vollständig auf der Höhe.

    Bis später
    Tom Schwede

    PS: Siegte Hawthorn nicht 1955 in Le Mans?

  2. grandprixinsider sagt:

    Natürlich war das 1955! Vor allem der Levegh-Unfall hätte mich bzgl. der Jahreszahl wachrütteln sollen. Vielen Dank für den Hinweis, schon korrigiert.

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