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Veröffentlicht: 20 Januar 2009 in Uncategorized

Jim Clark, Lotus 49T-Cosworth 2.5 V8, 1968

20. Januar – Drei Wochen nach dem Sieg beim Grand Prix von Südafrika 1968, führt Jim Clark erstmals die neue rot-weisse Lackierung der nun Golden Leaf Team Lotus genannten Werksmannschaft beim 3. Lauf zur Tasman-Serie vor. Mit dem Sieg bei der Lady Wigram Trophy in Neuseeland beginnt eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lous und Tabakproduzent John Player. Entgegen der landläufigen Menung, war es aber nicht Lotus, die als erste einen nicht aus dem Automobilsektor stammenden Sponsor im Motorsport einführten. Das erste Team, das ein Rennauto in einer branchenfremden Sponsorenlackierung dem Publikum bei einer internationalen Motorsportveranstaltung präsentierte, war Team Gunston beim GP von Südafrika 1968, also ein Woche früher als Chapmans Gold Leaf Team Lotus.

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Giorgio Bassi 20/1/1934, Giorgio Bassi wird geboren in Mailand, Italien.

Bassi war ein wohlbekannter Pilot in der italienischen Rennszene, der sich 1965 einen Bubentraum erfüllte, als er für einen einmaligen Auftritt bei der Scuderia Centro Sud anheuerte, um mit deren ältlichen BRM seinen Heimat-Grand Prix zu bestreiten.

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Alan Brown 20/1/2004, Alan Everest Brown stirbt.

Alan Brown spielt in der Geschichte der Cooper Car Company eine Rolle, den er war der erste Fahrer, der der kleinen englischen Rennwagenschmiede WM-Punkte in der Formel 1 einfuhr. So geschehen beim Grand Prix der Schweiz 1952 in Bremgarten, wo er am Steuer eines Cooper-Bristol Formel 2 Rennwagens Fünfter wurde. Später nahm Brown den Job als Testfahrer bie Vanwall an und debütierte deren ersten F1-Renner bei der International Trophy 1954. Ein paar Jahre später gründete er das Alan Brown Formel 2-Team, junge Talente wie Ken Tyrrell, Masten Gregory und Bruce McLaren griffen dort ins Steuer. Brown kaufte dann Connaught Cars auf und betrieb eine kleine Manufaktur, deren Hauptprodukt der Connaught C-Type war. Er investierte danach auch in das F1-Projekt von Emeryson Cars, doch nach Meinungsverschiedenheiten hatte Brown von der F1- Szene die Nase voll und zog sich aus dem Sport zurück.

Geboren: 20. November 1919, Malton, England;
Verstorben: 20. January 2004, Cranleigh, England, im Alter von 84 Jahren.

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Norberto Fontana 20/1/1975, Norberto Fontana wird geboren in Arrecifes, Argentinien.

Der Deutsche Formel 3-Meister des Jahres 1995 begann seine Formel 1 in der darauffolgenden Saison als Testfahrer das Sauber-Team und durfte 1997 als Ersatz für den Gianni Morbidelli in der Topliga debütieren. Doch der Argentinier hinterliess keinen bleibenden Eindruck und bekam keine Vertragsverlängerung bei den Schweizern. 1999 versuchte er sich in der Formel 3000 nochmals für die F1 u empfehlen, als das misslang versuchte Norberto sein Glück bei den ChampCars in den USA. Seine Karriere stockte auf dem internationalen Parkett, aber als Norberto sich endlich entschloss in die Heimat heimzukehren, etablierte er sich schnell in der populären TC2000-Meisterschaft, wo er seit Jahren als Toyota-Werskpilot zu den Favoriten gehört.

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Franz Tost 20/1/1956, Franz Tost wird geboren in Trins, Österreich.

Franz warf Anfang der 80er in der deutschen und österreichischen Formel Ford mit seiner Ein-Mann-Show unterwegs, agierte nicht nur als Rennfahrer, sondern auch als sein eigener Mechaniker Team Manager und Fahrer des Renntransporters. Mit dieser Konstellation wurde er immerhin 1983 Austria-FF2000-Meister. Ein Budget aufzutreiben, um unter verbesserten Bedingungen weiterzumachen, gelang nicht, veranlasste Franz aber an der Uni in Innsbruck ein Studium über Sport-Management anzugehen. Mit dieser theoretischen Grundlage ausgestattet, arbeitete er sich im Team-Management über EUFRA Racing zu Willy Webers erfolgreichem Formel 3-Team hinauf. Als Weber den Rennstall verkaufte, stellte er Tost dem jungen Ralf Schumacher auf dessen Karriereweg in die Formel 1 als Berater zur Seite.

Als dieses Ziel erreicht war, übernahm der Tiroler die Position des Logistik Managers innerhalb von BMWs F1-Programm und wurde Ende 2005 von Didi Mateschitz als Teamchef für Red Bulls zweitem F1 Team Toro Rosso angeheuert. Heuer holte die kleine aber feine Mannschaft, einst als Scuderia Minardi bekannt, endlich den ersten Grand Prix-Sieg für den Energy Drink-Hersteller in der F1 durch die beherzte Fahrt des jungen Sebastian Vettel beim GP von Italien 2008. Franz hat sich in der Szene Respekt und eine den Ruf als disziplinierter, hartarbeitender Teamplayer und guter Kommunikator errungen.

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