Mittwoch,

Veröffentlicht: 7 Januar 2009 in Uncategorized

7. Dezember – Heute ist Lewis Hamiltons Geburtstag und – was für eine Schmach – nicht einmal die Typen, die die offizielle Homepage des Formel 1-Weltmeisters betreuen, haben sich das Datum gemerkt. Jedenfalls kann ich dort nirgends ein „HAPPY BIRTHDAY, LEWIS“ entdecken. Naja, seine Fans werden ihn wohl nicht vergessen haben. Von dieser Stelle alles Gute, Lewis.

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George Constantine 7/1/1968, George Constantine sirtbt.

George Constantine war ein erfolgreicher Amateur-Rennfahrer in den USA, dessen vielleicht grösster Erfolg der Sieg beim Sportwagen-Grand Prix 1956 in Watkins Glen auf einem Jaguar D-Type war, aber auch eine Reihe von Rennen am Steuer einer Aston Martin gewann. 1959 nahm er auf einem von Mike Taylor eingesetzten Cooper-Climax T45 beim Grand Prix der USA in Sebring teil, fiel aber mit durchgebrannter Zylinderkopf-Dichtung aus. Die Wahl zum Fahrer des Jahres durch den Sportfahrer-Club USSC neben Walt Hansgen sorgte für weiteren Ruhm in der Szene. Es blieb aber beim einmaligen Formel 1-Einsatz, George blieb den Sportwagen-Rennen treu und feierte 1962 noch einmal einen grossen Erfolg mit einem Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona. George Constantine verstarb anfang 1968 nach langer Krankheit daheim in Sothbridge.

Geboren: 22. February 1918 in Southbridge, USA;
Verstorben: 7. Januar 1968 in Southbridge, USA, 49 Jahre alt.
Lewis Hamilton, 2007 7/1/1985, Lewis Carl Hamilton wird geboren in Tewin, England.

Lewis Hamilton debütierte beim Grand Prix Australien im März 2007 in der Formel 1 – als Dritter im Ziel – und erzielte als erster Fahrer der Geschichte jeweils einen Podestplatz in seinen ersten 3 Grands Prix. In kanada holte er bereits seinen ersten GP-Sieg und bis zum Saisonfinale hatte er ernsthafte Chancen auf den WM-Titel, musste sich aber mit dem Vizetitel abfinden. Im darauffolgenden Jahr machte er aber den Titel in dem vielleicht spannendsten WM-Finale der F1-Geschichte den Sack zu und wurde damit, im Alter von 23 Jahren, jüngster F1-Weltmeister aller Zeiten.

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Henri Louveau 7/1/1991, Henri Ernest Louveau stirbt.

Henri Louveau ersteigerte nach dem 2. Weltkrieg einen vom Staat konfiszierten Maserati 6CM und päppelte das Auto so gut auf, dass er damit 1945 ein Rennen am Bois de Boulogne gewann. Nach einigen weiteren Erfolgen entschloss er sich zum Einstieg in die Formel 1 mit einem 4,5-liter-Talbot Lago und nahm auch WM-Läufen teil, etwa 1950 beim Grand Prix von Italien. 1951 nahm eer noch am GP der Schweiz, beendete das Rennen aber mit einem deftigen Unfall. Da er bereits zuvor in Pau einen Unfall erlitten hatte, befand der 41-jährige, es sei besser sich vom aktiven Sport zurückzuziehen und sich stattdessen um seine Delage- und Maserati-Vertretung zu kümmern, der er noch eine Lkw-Vermietung in Paris hinzufügte.

Geboren: 25. Januar 1910 in Suresnes, Frankreich;
Verstorben: 7 Januar 1991 in Orléans, Frankreich, 80 Jahre alt.

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Val Musetti 7/1/1943, Valentino Musetti wird geboren in Pontremoli, Italien.

Der gebürtige Italiener und Wahl-Engländer Val Musetti war in seinen besten Tagen ein bekannter und in seinem Metier vielgefragter Stuntman. Seine riskanten Auftritte kann man noch heute in Klassikern wie The Italian Job oder Hollywood-Schlagern wie Superman II bewundern. Noch heute koordiniert er eine Agentur für Stuntmen, bei seinen eigenen Einsätzen riskiert Val aber nicht mehr ganz so viel. Sein Hobby, die Rennfahrerei, betrieb er in den 70ern und frühen 80ern mit Feuereifer und einer guten Portion Talent. Immerhin gewann er 1981 die englische Formel 1 Meisterschaft, auch als Aurora-Serie bekannt. Trotz seiner 7 Siege in jener Saison blieben Offerten für eine Grand Prix-Teilnahme aus.

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Brausch Niemann 7/1/1939, Ambräusus Niemann wird geboren in Durban, Südafrika.

Brausch Niemann wurde geboren im damaligen KwaZulu-Natal und mauserte sich zum Rennfahrer und regelmässigen Starter in der südafrikanischen Meisterschaft. Da diese mit Formel 1-Rennwagen ausgefahren wurde, war es naheliegend, dass er sich 1963 mit seinem Lotus-Climax beim Grand Prix von Südafrika bei einem WM-Lauf debütieren würde. 1965 kam er, nun am Steuer Lotus-Cosworth, nochmals bei seinem Heimat-GP zum Einsatz, erneut dank der Hilfe seines Sponsors Ted Lanfear. Weil diese Geldquelle irgendwann versiegte, machte Brausch den ungewöhnlichen Schritt vom Autorennfahrer zum Zweirad-Ass und gewann 1979 sogar die südafrikanische 250ccm-Meisterschaft.

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Reg Parnell 7/1/1964, Reginald Harold Haslam Parnell stirbt.

Reg Parnell bewegte zu seinen aktiven Zeiten recht erfolgreich einen Maserati 4CLT/48 und einen ERA E-Type, wurde dann von Alfa Romeo engagiert um für das Werksteam beim allerersten Formel 1-WM-Lauf 1950 in Silverstone an den Start zu gehen. Diesen Grand Prix von England beendete er auf dem Podest, dem 3. Platz beim WM-Lauf folgte 1951 der Sieg bei der nicht zur WM zählenden Silverstone International Trophy. Er war Testfahrer für BRM bei der Entwicklung des V16-Projekts. Nach seiner aktiven Zeit wurde er Teammanager des Aston Martin-Werksteams, das bei den 24 Stunden von Le Mans 1959 mit Roy Salvadori/Carroll Shelby und Maurice Trintignant/Paul Frére einen vielumjubelten Doppelsiege feierte. Von diesem Erfolg beflügelt, überzeugte Reg die Aston-Direktoren in eine F1-Projekt zu investieren, das aber 1960 wieder eingestellt wurde. 1962 gründete er dann das Reg Parnell Racing Team und führte damit Hersteller Lola in den Grand Prix-Sport ein. Reg Parnell starb mit 53 Jahren an einer Thrombose, die er nach einer routinemässigen Blinddarm-Operation erlitt.

Geboren: 2. Juli 1911 in Derby, England;
Verstroben: 7. Januar 1964 in Derby, England, 52 Jahre alt.

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Who is who 7/1/1944, Otto Salzer stirbt.

Salzer legte schon einen interessante Motorsport-Karriere hin. Vom Mechaniker im Mercedes-Werksteam wurde er zum Chefmechaniker der Mannschaft befördert, dann betraute man ihn mit Testfahrer-Jobs und schliesslich wurde er 1903 offiziell als Werksfahrer eingesetzt. Dass man mit Otto ein gutes Händchen bewiesen hatte, zeigten die zahlreiche Siege, die er bis zum Kriegsausbruch einfuhr. Nach Ende des 2. Weltkrieges nahm Salzer seine Job wieder auf und gewann weitere Rennen für Mercedes.

Geboren: 4. April 1874
Verstorben: 7. Januar 1944 , 70 Jahre alt.

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Mike Wilds, 2007 7/1/1946, William Michael Wilds wird geboren in London, England.

Mike Wilds debütierte in der Formel 1 zur Saisonmitte 1974 mit einem privaten March und wechselte dann zu Mo Nunns Ensign-Team. Für 1975 wurde er in den Stand des BRM-Werksfahrers erhoben, was 1975 allerdings alles andere als ein Segen war. Die Schuld an den miesen Resultaten des neuen P201 beim Saisonauftakt in Argentinien und Brasilien wurde nämlich ihm in die Schuhe geschoben. Von der F1-WM wechselte Mike dann in die nationale Szene, in der englischen Aurora-Serie strafte er 1978 seine Kritiker mit dem Titel in der Fomel 2 lügen. Doch im Profisport schien dennoch kein Platz mehr für ihn, er rutschte in Englands Clubsport-Szene ab. Irgendwann entdeckte er den Klassik-Motorsport für sich und machte 1994 eher peinliche Schlagzeilen, als er einen original ex-Gilles Villeneuve Ferrari 312T3 beim Goodwood Festival of Speed heftig ramponiert und sich dabei auch verletzte, u.a. mit einem Beinbruch. Mike war zwar peinlich betreten, doch das hielt ihn nicht davon ab auch weiterhin feste Gas zu geben und sogar ein paar Titel bei Klassik-Meisterschaften einzufahren.

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Who is who 7/1/1958, Graf Goffredo Zehender stirbt.

Der Graf war ein langjähriger Alfa Romeo-Werksfahrer und in der Grands Prix-Szene erfolgreich. Später fuhr er auch für Maserati und wurde Ersatzfahrer im Mercedes-Werksteam. Seine grössten Erfolge feierte er allerdings bei Sportwagen-Langstreckenrennen, etwa beim Klassiker Mille Miglia.

Geboren: 27. Februar 1901;
Verstorben: 7. Januar 1958, 57 Jahre alt.

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