Dienstag,

Veröffentlicht: 6 Januar 2009 in Uncategorized

Jim Rathman

6. Januar – Im Bild oben ist „Jim“ Rathman zu sehen, Bruder des heute hier gewürdigten „Dick“ Rathman. Letzterer wird in den Formel 1 Statistiken u.a. mit einer in Indianapolis heraus gefahrenen Pole Position geführt. Jim aber gewann das Indy 500 sogar, kommt aber in den Grand Prix-Analen nicht als Sieger vor. Na? Groschen schon gefallen, warum das so ist?

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Pablo  Birger 6/1/1924, Pablo Birger wird geboren in Buenos Aires, Argentinien.

Pablo Birger war Teilnehmer in der Mecánica Nacional-Serie in Argentinien, als er mit Amedee Gordini Einigung fand und mit einem der Autos des französischen Konstrukteurs beim Grand Prix von Argentinien 1953 an den Start zu gehen. 1955 trat er – abermals auf Gordini – ein letztes Mal bei seinem Heimat-GP an. Sein Leben verlor Pablo Birger tragischer Weise im Strassenverkehr.

Geboren: 6. Januar 1924 in Buenos Aires, Argentinien;
Verstorben: 9. März 1966 in Buenos Aires, Argentinien, 42 Jahre alt.

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Pat Flaherty 6/1/1926, Patrick Flaherty wird geboren in Glendale, USA.

Pat Flaherty gewann den Grand Prix der USA 1956 endlich mit dem Sieg bei den 500 Meilen von Indianapolis. Der hätte ihm schon im Jahre 1953 gelingen können, hätte er sich nicht – in Führung liegend – von der Strecke gedreht. Insgesamt nahm er an 6 Ausgaben des Indy 500 teil.

Geboren: 6. Januar 1926 in Glendale, USA;
Verstorben: 9. April 2002 in Oxnard, USA, 76 Jahre alt.

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Raymond Mays 6/1/1980, Thomas Raymond Mays stirbt.

Raymond Mays war ein erfolgreicher Rennfahrer, u.a. Meister der englischen Bergrennen-Szene, und stand der Marke ERA (English Racing Automobiles) in den 30er und 40er Jahren vor. Mit weitreichender Unterstützung der britischen Industrie rief er BRM (British Racing Motors) ins Leben und investierte bis zum ersten Formel 1-WM-Titel der Marke viel Energie in dieses Projekt. Für seine Leistung und Verdienste um den britischen Motorsport, wurde er 1978 von Königin Elisabeth geadelt. Raymond Mays starb zwei Jahre darauf im Alter von 81 Jahren.

Geboren: 1. August 1899 in Bourne, UK;
Verstorben: 6 Januar 1980 in Bourne, UK, 80 Jahre alt.

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Dick Rathman 6/1/1926, James „Jim“ Rathmann, alias „Dick“ Rathmann wird geboren in Los Angeles, USA.

Die Rathman-Brüder sorgen noch heute für Verwirrung mit ihren Pseudonymen. Und das kam so: Als James Rathmans jüngerer Bruder Richard sein erstes Rennen bestreiten wollte, tauschten die Beiden einfach ihre Geburtsurkunden. So ging Richard unter dem Namen „Jim“ Rathman – in der englischen Umgangssprache die Kurzform für James – an den Start. James meldete sich seinerseits unter dem Vornamen „Dick“ – in der englischen Umgangssprache die Kurzform für Richard – zum Rennen an. Weil niemand sein Alter anzweifelte, wurden die Papiere auch nicht näher begutachtet und so fuhr der eigentliche Jim Rathman auch weiterhin unter dem Pseudonym „Dick“ Rathmann Rennen. Nach zwei Saisons bei den ChampCars in den Jahren 1949 und 1950, wechselte er zur NASCAR und gewann dort 13 Rennen. Beeindruckender Rekord, den er 1954 in Oakland aufstellte: Als erster Fahrer gelang ihm ein Sieg vom allerletzten Startplatz aus.

Einmal im Jahr reihte er sich unter den ehemaligen ChampCar-Kollegen ein, nämlich wenn es nach Indianapolis ging, zum 500 Meilen-Klassiker. Dick erscheint deshalb auch in den Formel 1-Statistiken, denn 1956 holte er 2 WM-Punkte mit Platz 5 und 1958 fuhr er die Pole Position heraus. Traurigerweise wurde aus letzterem auch ein Rekord, denn er wurde nämlich unfreiwillig und unverschuldet zum ersten Indy-Pole-Mann, der nicht einmal die 1. Runde am Rennsonntag beenden Konnte. Ed Elisian hatte ihn bereits in der 3. Kurve aus dem Rennen gerissen und eine Massenkarambolage ausgelöst, die Pat O’Connor das Leben kostete, James Rathman starb an Herzversagen im Alter von 74 Jahren in Florida.

Geboren: 6. Januar 1926 in Los Angeles, USA;
Verstorben: 1. February 2000 in Melbourne, USA, 74 Jahre alt.

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Louis Stanley 6/1/1912, Louis Thomas Stanley wird geboren in Wallasey, England.

Louis Stanley leitete ab den 60er Jahren gemeinsam mit seiner Frau Jean die Geschicke des BRM-Werksteams. Die Beiden übernahmen in den 70er den Rennstall vollumfänglich und nannten ihn 1974 in Stanley-BRM um. Als Ehrenmitglied der Fahrervereinigung GPDA (Grand Prix Drivers Association) war „Big Lou“ eine treibende Kraft hinter den Bemühungen um mehr Sicherheit und wurde so zum Geschäftsführer der medizinischen Versorgungseinheit GPMS (Grand Prix Medical Service) die es seit 1967 gab. Stanley war es auch, der Philip Morris zum Motorsport-Sponsoring überredete. Mit der Zigarettenmarke „Marlboro“ als Wappen, wurde daraus die längste und erfolgreichste Sponsoraktivität einer nicht zur Automobilindustrie gehörenden Marke im Motorsport. Neben seinen Aktivitäten im Motorsport, leitete Stanley auch das Londoner Dorchester Hotel. Louis Stanley starb 2004 im Alter von 92 Jahren auf seinem Anwesen im englischen Trumpington.

Geboren: 6. Januar 1912 in Wallasey, England;
Verstorben: 8. January 2004 in Trumpington, England, 92 Jahre alt.

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