Montag,

Veröffentlicht: 5 Januar 2009 in Uncategorized

Johnnie Walker, Lola T330, 1974

5. Januar – Irgendwie war es doch vieler Geiler in den 70ern. Kaum hatten die Fahrer und Mechaniker ihren Silvester-Rausch ausgeschlafen, schon luden Sie ihre Rennwagen auf und pilgerten zum ersten Rennen des Jahres. So auch 1974, als die Tasman-Serie den internationalen Saisonauftakt machte und ein gewisser Johnnie Walker im neuseeländischen Levin seinen Lola T330 mit Holden-Repco-Motor zum Sieg fuhr. Übrigens ist der Gute ein echter Aussie und hat mit der schottischen Spirituosen-Legende nur den Namen gemein.

*

André Simon 5/1/1920, André Constant Simon wird geboren in Paris, Frankreich.

André Simon ist einer dieser Motorsport so oft vorkommenden stillen Helden, die im Schatten anderer ihrem J mit Begeisterung und Herzblut nachgingen, während die Stars vonns einer Arbeit profitierten und die Lorbeeren ernteten. Als Werksfahrer für Simca-Gordini stieg er von der Formel 2 in die Formel 1 auf, wurde 1952 von Ferrari in 1952 und 1955 von Mercedes angeheuert, wo er jeweils abwechselnd Grands Prix und Sportwagen-Rennen bestritt. Als seine Zeiten als Werksfahrer vorbei waren, ging er auch weiterhin bei Sportwagen- und GT- an den Start, dann eben als Privatier, bis er sich 1965 vom aktiven Sport zurückzogen.

*

Keith Greene 5/1/938, Keith Greene wird geboren in Leytonstone, England.

Rennfahrer Keith Greenes Vater Syd führte das Unternehmen Gilby Engineering und die Beiden setzten ihre Ambition, einen eigenen Formel 1 für das damalige 1,5-Liter-Reglement zu bauen, in die Tat um. Offenbar zu stabil und damit schwer gebaut, war das Auto zu behäbig, erwachte aber geradezu zu neuem Leben, als 1962 ein BRM V8-Motor eingebaut wurde. Keith gelang immerhin ein 3. Platz, nur geschlagen von den Werks-Ferraris von Mairesse und Bandini beim Grand Prix von Neapel und noch eine Reihe von 4. Plätzen in Brüssel, Snetterton und Goodwood. Als das F1-Projekt dennoch eingestellt wurde, ging Keith wieder bei Sportwagen- und GT-Rennen an den Start. Ende der 60er zog sich Keith aus dem aktiven Sprot zurück und übernahm Management-Aufgaben im Motorsport, u.a. Beteiligungen in mehreren Teams bis in die später 90er Jahre.

*

Eliska Junkova 16/11/1900, Alzbeta Junkova stirbt.

Eliska Junkova, international als Elizabeth Junek bekannt, wurde zu ihrer Zeit als beste Rennfahrerin weltweit angesehen, nicht zuletzt wegen ihrer Auftritte im Grand Prix-Sport. Während der kommunistischen Diktatur in der Tschechoslovakei und den damit verbundenen Ausreiseverboten, geriet sie in Vergessenheit. Sie hätte 1928 wohl die Targa Florio mit ihrem Bugatti Typ 35B gewonnen, hätten nicht mysteriös in einer Kurve auf der Strasse platzierte Gesteinsbrocken in der 2. Runde ihr Rennen beendet.

Geboren: 16. November 1900 in Olomouc, Moravia.
Verstorben: 5. Januar 1994, 93 Jahre alt.

*

Franck Montagny 5/1/1978, Franck Montagny is born in Feurs, Loire region in France.

Der zweifache Meister der World Series by Nissan kam als Renaults 3. Fahrer für 2004 & 2005 und dann 2006 bei Super Aguri in die Formel 1-Szene. Sein F1-Debüt feierte er dann beim Grand Prix von Europa 2006, als Stammfahrer Yuji Ide seine Super-Lizenz wieder abgeben musste. Nach zwei Ausfällen gelang Franck GP von Monaco eine Zielankunft auf Platz 16, 3 Runden hinter dem Sieger. Das japanische Team unter der Herrschaft von Honda entschloss sich statt Franck Sakon Yamamoto F1-Einsätze zu ermöglichen. Frustriert wechselte Franck 2007 als Testfahrer zu Toyota.

2008 nahm Montagny beim letzten Lauf der Champ Car World Series in Long Beach teil, der das Ende dieser Rennserie per 19. April 2008 auf Grund des Zusammenschlusses mit der IRL besiegelte. Ein 2. Platz hinter Will Power bei seinem US-DEbüt beeindruckte, veschaffte dem Franzosen aber zunächst keinen Job in den Staaten. Auf dem Peugeot 908 wurde er Dritter bei den 24 Stunden von Le Mans mit den Kollegen Ricardo Zonta und Christian Klien, ein weiterer Besuch auf dem Podest in der Sarthe nach dem 2. Platz mit Pescarolo Sport in 2006. Nicht zuletzt diese Leistung rief ihn bei Andretti Green Racing auf den Plan und auf deren Acura ARX-01B folgte ein Sieg beim ALMS-Lauf in Detroit.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s