Samstag,

Veröffentlicht: 3 Januar 2009 in Uncategorized

Michael Schumacher, 2006 Chinese GP

3. Januar – Michael Schumacher feiert heute seinen 40. Geburtstag. Nach fast 15 Jahren unerreichter Erfolge in der Formel 1, während der er bei 250 Grands Prix and den Start ging, 7 WM-Titel erobete und so ziemlich jeden Rekord in der Motorsport-Topkategorie brach, gefällt sich der Wahl-Schweizer wohl in seiner Rolle als junger Frührentner. Die Aufnahme zeigt Michael auf dem Podest nach dem GP von China 2006, wo er seinen 91. und letzten GP-Sieg einfuhr. Glückwünsche zum 40., Michael!

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Ove Andersson 3/1/1938, Ove Andersson wird geboren in Uppsala, Schweden.

Der frühere Rallyefahrer – u.a. Sieger der Rallye Monte Carlo 1971 und Rallye-Europameister 1972 – und Langstreckenpilot war der Gründer vom Toyota Team Europe, das später von Toyota aufgekauft wurde, um darüber die WRC-Einsätze abzuwickeln und so daraus eine eine echte Werskmannschaft wurde. Andersson wurde dabei zum Toyota-Angestellten und wurde zur zentralen Figur von Toyotas Versuchen die 24 Stunden von Le Mans mit dem extremen GT-One zu gewinnen. Nach dem letzten Einsatz beim langstrecken-Klassiker 1999 wurde das Unternehmen in die Toyota Motorsport GmbH umfirmiert und Andersson zum Leiter des Formel 1-Programms ernannt. Der Schwede stand dem Projekt von den allerersten Entwicklungsstufen über die erste F1-Saison 2002 vor, bis er sich 2003 in den Ruhestand begab. Ove Andersson verunglückte 2008 bei der Milligan Klassik-Rallye in Südafrika tödlich, als in einer Kurve ein Taxi auf seiner Fahrbahnseite frontal mit seinem Volvo 144 kollidierte.

Geboren: 3. Januar 1938 in Uppsala, Schweden;
Verstorben: 11. Juni 2008 nahe Oudtshoorn, Südafrika, 70 Jahre alt.

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Christian Lautenschlager 3/1/1954, Christian Friedrich Lautenschlager stirbt.

Christian Lautenschlager war Mechaniker und später Testfahrer im Daimler-Benz-Werksteam und durfte hernach selbst in die Lenkradspeichen greifen. Mit dem Sieg beim Grand Prix von Frankreich 1908 gelang eine Sensation und festigte seinen Status als Werksfahrer. 1914 gelang ihm erneut einen Sieg bei dem danmals wichtigsten GP jener Zeit. 1923 startete er einmalig bei den 500 Meilen von Indanapolis und beendete das für ihn ungewohnte Oval-Rennen als Achter. Die Erfolge wurden spärlicher und Lautenschlager machte Platz, zog sich 1925 vom aktiven Sport zurück um bis zum Rentenalter einen alltäglicheren Job bei Daimker-Benz nachzugehen.

Geboren: 13. April 1877 in Magstadt, Deutschland;
Verstorben: 3. Januar 1954 in Stuttgart-Untertürkheim, Deutschland, 77 Jahre alt.

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Willy T. Ribbs 3/1/1956, William Theodore Ribbs Jr. wird geboren in San José, USA.

Willy T. Ribbs war so ziemlich jeder US-Rennserien, wenigen ist bekannt, dass er sich auch in Europa, etwa in der englischen Formel Ford in Szene setzte, gewann sogar die Dunlop FF1600-Meisterschaft. Er setzte diese Monoposto-Erfahrung dann in der Formula Atlantic um, gewann mehrere Rennen in den USA und debütierte in der SCCA TransAm-Serie, wo er die Auszeichnung als „Rookie of the year“ (bester Neuling) errang. Er machte hernach auch eine gute Figur in der NASCAR, der IMSA-, CART- und IRL-Serie.

1986 wurde Ribbs zum ersten dunkelhäutigen Piloten, der einen Formel 1 pilotierte. Das Angebot dazu kam von Bernie Ecclestone, der den Texaner einen seiner Brabham bei Testfahrten in Estoril ausprobieren liess. Willy wurde zudem zum ersten Afro-Amerikaner, dem es gelang sich für die 500 Meilen von Indianapolis zu qualifizieren. Als er sich schliesslich vom aktiven Motorsport zurückzog, entdeckte er seine Liebe fürs Tontauben-Schiessen und mauserte sich auch da binnen kürzester Zeit zum Profi. Sein Ziel ist es den in der Szene so begehrten Kruger Cup zu gewinnen.

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Michael Schumacher 3/1/1969, Michael Schumacher wird geboren in Hürth-Hermülheim, Deutschland.

1994 gewann Michael die Formel 1-WM zum 1. Mal mit Benetton und wiederholte das Resultat 1995, wodurch er zum jüngsten zweifachen Weltmeister der Geschichte wurde. Danach wechselte er zu Ferrari und nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang ihm einen unglaubliche Erfolgsserie, die in den WM-Titeln der Jahre 2000, 2001, 2002, 2003 und 2004 resultierte. Wobei der WM-Sieg 2003 das Überbieten der seit den 50er Jahren gültigen Bestmarke von 5 WM-Titeln des Juan Manuel Fangio bedeutete. Ende 2006 zog sich der Wahl-Schweizer vom aktiven Sport zurück, nimmt aber noch immer gerne zum Spass an Kart- und Show-Rennen teil oder klettert für einen Test auch einmal in einen F1-Ferrari.

Im Laufe seiner Karriere stellte der Deutsche beachtliche Rekorde auf: Die meisten GP-Siege (91), meiste GP-Siege innerhalb einer Saison (13 in 2004), meiste Pole Positions (68), meiste WM-Punkte in einer Saison (148 in 2004), meiste WM-Titel in Folge (5), meiste Podestplätze (154), meiste Führungsrunden (5.096), meiste schnellste Rennrunden (76), etcetc.

Michael war in seinen aktiven Tagen der höchstbezahlte Rennfahrer aller Zeiten und Nummer 2 in der Rangliste der Bestverdiener aller Sportarten. Er erzielte 2004 angeblich ein Jahreseinkommen von $80 Millionen US-Dollar, allein 40 Millionen davon waren das Ferrari-Gehalt. Sein jüngerer Bruder Ralf wurde übrigens der Formel 1-Fahrer mit dem dritthöchsten Gehalt, strich 2000 satte 15,5 Million US-Dollar ein. Ende 2006 zog Michael sich vom Profi-Sport zurück und entdeckte seine Leibe fürs schnelle Zweiradfahren und nahm an eineigen Läufen zur deutschen Superbike-Meisterschaft teil. Rein zum spass, wie er immer wieder betont.

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Jimmy Stewart 4/1/2008, James Robert Stewart stirbt.

Jimmy Stewart nahm zwar einmalig an einem Grand Prix teil, wahrscheinlich ist er aber bekannter dafür, der ältere Bruder von Sir Jackie Stewart zu sein. Nicht ganz fair, denn Jimmy war ein schneller und furchtloser Pilot. Sein Formel 1-Gastspiel geschah 1953 beim GP von England auf einem Cooper-Bristol, nachdem er sich als 15. qualifizieert hatte, schied er nach 79 Runden wegen Defekts aus. Er ging ausserdem für die Ecurie Ecosse bei Sportwagen-Rennen an den Starts, zog sich aber schliesslich 1955 nach einem Unfall in Silverstone vom aktiven Sport zurück. Doch seinen Bruder Jackie unterstützte er dafür voll bei dessen ersten Karriereschritten. Während der ältere der beiden Stewarts in England und Amerika Fahrzeughandel betrieb, kämpfte er 40 Jahre lang mit seiner Alkoholsucht. Ende der 90er Jahre zog es ihn in heimatliche Gefilde zurück und er zog in die Gegend um Dumbarton, wo er in Schottland aufgewachsen war und dort fand Jimmy Stewart schliesslich seinen Frieden.

Geboren: 6. März 1931 in Bowling, Schottland;
Verstorben: 3. Januar 2007 in Dumbarton, Schottland, 76 Jahre alt.

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