Archiv für Januar, 2009

Samstag,

Veröffentlicht: 31 Januar 2009 in Uncategorized

Alan van der Merwe, Honda F1, Bonneville 400

31. Januar – Heute ist der Geburtstag von Alan van der Merwe, der mit Fug und Recht behaupten kann, der schnellste Formel 1-Fahrer aller Zeiten zu sein. Zumindest solange es geradeaus geht. Im Juli 2006 unternahm das mittlerweile in der Versenkung verschwindende Honda F1-Team erfolgreich den Versuch einen von der FIA sanktionierten Weltrekord mit einem speziell präparierten F1-Rennwagen mit 3-Liter-V10-Motor aufzustellen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 397.360 Km/h über zwei Läufe auf dem Salzsee von Bonneville gelang dies mit fliegender Messung über die Distanz einer Meile. Auch die Messung über einen Kilometer Distanz ergab mit 397.481Km/h – Höchstgeschwindigkeit von 400,459 km/h in eine Richtung – ergaben neuen Rekord. Schneller war bislang noch kein F1-Rennwagen gemessen worden.

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Freitag,

Veröffentlicht: 30 Januar 2009 in Uncategorized

Jean-Pierre Jabouille, first Renault F1 turbo test, Ladoux 1976

30. Januar – VOR 60 JAHREN: In der französischen Stadt Nancy wird Bernard Dudot geboren, der Mann, der als „Monsieur Turbo“ für seinen Arbeitgeber Renault einen revolutionären 1.5-Liter-Formel 1-Turbomotor entwickeln würde. Dudot wird Mitte der 70er Jahre zur treibenden Kraft hinter dem streng geheimen Projekt, das Anfang 1976 in einem Renault F1-Prototypen auf der Michelin Teststrecke von Ladoux, nahe Clermont-Ferrand, in den Händen von Jean-Pierre Jabouille erste praktische Fahrtests absolviert. Ein Jahr später gibt Renault Sport das F1-Projekt offiziell bekannt und innerhalb weniger Monate debütiert der Turbo beim Grand Prix von England in Silverstone. Weitere zwei Jahre und Jabouille erringt ausgerechnet in Frankreich Renaults ersten GP-Sieg in Dijon-Prenois. An Dudots Motoren hat es sicher nicht gelegen, dass Renault in der von den Franzosen eingeleiteten Turbo-Ära nie einen WM-Titel holte. Nun aber zurück zu dem Prototypen, mit dem Renault die allerersten F1-Tests fuhr: Weiss jemand hinter welcher Marke Renault das Projekt versteckte und wie die Typbezeichnung dieses Renners lautete?

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Donnerstag,

Veröffentlicht: 29 Januar 2009 in Uncategorized

Emerson Fittipaldi, Copersucar F5A, Rio 1978

29. Januar – Emerson Fittipaldi schreibt ein weiteres Kapitel Rennsport-Geschichte, als der Brasilianer den Grand Prix von Brasilien als Zweiter beendet und so als erster Formel 1-Weltmeister der Geschichte einen Podestplatz bei einem WM-Lauf im Heimatland mit einem vom eigenen Rennstall gebauten F1-Rennwagen erobert. Es sollte das der einzige Podestplatz blieben, den der zweifache Weltmeister mit einem seiner Eigenbau-Copersucar erringen konnte.

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Mittwoch,

Veröffentlicht: 28 Januar 2009 in Uncategorized

Emerson Fittipaldi, JPS-Lotus 72D, Buenos Aires 1973

28. Januar – Sieg und schnellste Runde beim Auftakt der Formel 1-WM 1973 für Emerson Fittipaldi, der die Tyrrell von Francois Cevert und Jackie Stewart bezwingt, die neue Saison begann für den amtierenden Weltmeister und sein JPS-Lotus-Team nach Mass. Da ahnte Emerson noch nicht, dass sein Nummer 1-Status im Team von seinem neuen Teamkollegen Ronnie Peterson, der diesmal wegen eines Motorschadens nicht punktete, im Verlauf der Saison untergraben würde und ihm das die erfolgreiche Titelverteidigung kosten würde.

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Dienstag,

Veröffentlicht: 27 Januar 2009 in Uncategorized

George Follmer, L&M Porsche 917/10, Laguna Seca 1972

27. Januar – In meinem Blog dreht es sich bekanntlich um alles zwischen frühen Grands Prix Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zum Formel 1-Zirkus der Gegenwart. Man möge mir also verzeihen, wenn ich hie und da mal eine fadenscheinige Ausrede anbringe, um mal gelegentlich meine diversen Favoriten von einst und aus anderen Kategorien vorzuzeigen. Heute etwa, habe ich eine gute Ausrede parat meinen Lieblingsrenner von Anfang der 70er Jahre, den urgewaltigen und 1000 PS-starken Porsche 917/10 herzuzeigen. Immerhin dominierte der Schwaben-Turbo 1972 die CanAm-Serie mit einem gewissen George Follmer am Steuer. Und der wird heute 75 Jahre alt. Happy birthday, George!

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Montag,

Veröffentlicht: 26 Januar 2009 in Uncategorized

David Purley’s LEC after shunt, Silverstone 1977

26. Januar – Heute wäre der 64, Geburtstag des Ex-Formel 1-Piloten David Purley und schaut man sich das obige Bild an, das die Überreste seines LEC Formel 1 nach einem Frontalaufprall im Vorquali zum Grand Prix von England 1977 in Silverstone zeigt, dann kommt man schnell zum Schluss, dass der tapfere Engländer eigentlich zwei Geburtstage gefeirt haben muss. Immerhin überlebte er an jenem 15. Juli 1977 eine abrupte Verzögerung von 173 auf 0 km/h innerhalb von gerade mal 66 Zentimetern. Das entspricht einer Negativbeschleunigung von 179.8 G, dem wohl höchsten G-Kräften, die ein Mensch je überlebte. Purley wurde mit mehrfachen Brüchen an Beinen, Becken und Rippen aus dem total zerstörten Chassis geborgen und erholte sich sogar so gut, dass er unerschrocken ein Comeback in der F1 feierte.

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Sonntag,

Veröffentlicht: 25 Januar 2009 in Uncategorized

Jean-Pierre Jarier, Shadow DN5B

25. Januar – Nach Pole Position und schnellster Rennrunde in der 75er Ausgabe des Grand Prix von Brasilien, umkreist Jean-Pierre Jarier den Interlagos-Kurs auch beim WM-Auftakt 1976 an selbiger Stelle am schnellsten. Obwohl er um die 8/10 einer Sekunde pro Runde schneller unterwegs ist als der Führende, dem amtierenden Weltmeister Niki Lauda, wird dem Franzosen am Ende erneut der erste GP-Sieg nicht vergönnt sein. Und wieder sollte ihm die mangelhafte Zuverlässigkeit seines Gefährts zum Verhängnis werden. Beinahe wortwörtlich sogar, denn am Shadow DN5B bleibt das Gaspedal auf Vollgas stecken, just als Jean-Pierre beginnt Lauda auf die Pelle zu rücken. Den Crash 7 Runden vor Schluss übersteht er zum Glück unversehrt.

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