Archiv für Dezember, 2008

Donnerstag,

Veröffentlicht: 25 Dezember 2008 in Uncategorized

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25. Dezember – Heute ist Wilson Fittipaldis 65. Geburtstag und ruft doch förmlich nach einer Würdigung seines Versuchs als erster Formel 1-Fahrer und Teameigner aus Brasilien. 1975 debütierte sein Copersucar FD01 im futuristisch anmutenden ursprünglichen Design (oben). Doch im laufe der Saison mussten wegen Überhitzungsproblemen und fehlendem Abtrieb nachhaltige Eingriffe vorgenommen werden, ein wenig wie bei Luigi Colannis Eifelland-Entwurf ein paar Jahre zuvor, die das Auto zwar ein wenig verbesserten, von der Design-Grundidee aber praktisch nichts mehr übrig liessen. Das untere Bild zeigt den daraus entwickelten FD03 nur wenig Monate später. Übrigens, weiss jemand, was das „D“ in der FD Typenreihe bedeutet?

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Mittwoch,

Veröffentlicht: 24 Dezember 2008 in Uncategorized

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Bild der Woche: Diese Aufnahme stammt von 1993, etwa zu dieser Jahreszeit. Das abgebildete Auto ist der Williams FW15C Renault V10, soviel steht fest. Doch wer ist der Fahrer, der von Sir Frank Williams und Patrick Head eingeladen wurde das WM-Siegerauto von 1993 einmal zu pilotieren?

P.S. OK, einen kleinen Hinweis gebe ich: Der Betreffende hat in diesen Tagen Geburtstag…

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Dienstag,

Veröffentlicht: 23 Dezember 2008 in Uncategorized

Prince Bira, Maserati 250F, Reims-Gueux 1954

23. Dezember – Während Jahrzehnten wurden die an internationalen Veranstaltungen teilnehmenden Rennwagen in den Landesfarben des Bewerbers lackiert. 1935 suchte Prince Bira von Siam für sein Land, das 1949 als Königreich Thailand Unabhängigkeit erlangte, die künftigen Rennsportfarben aus. Anfänglich war es nur ein blasses Hellblau, 1939 kam dann ein horizontaler gelber Steifen hinzu und die Felgen wurden ebenfalls in dieser auffälligen Farbe lackiert.

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Montag,

Veröffentlicht: 22 Dezember 2008 in Uncategorized

Pierre Levegh, 1955 22/12/1905, Pierre Eugène Alfred Bouillin wird geboren in Paris, Frankreich.

Der Weltklasse-Ice Hockey- und Tennis-Spieler Pierre Bouillin nannte sich als Rennfahrer „Pierre Levegh“ zu Ehren seines 1904 verstorbenen Onkels, einem Motorsport-Pionier. Doch seit dem 24 Stunden-Rennen von Le Mans in Jahre 1955 wir der Name mit einem der schlimmsten Unfälle in der Geschichte des Motorsports in Verbindung gebracht. 82 Zuschauer und Levegh selbst kamen bei diesem Desaster um. Nachdem der Franzose mit Lance Macklins Austin-Healey kollidierte, der seinerseits dem auf der Anfahrt zu den Boxen befindlichen Mike Hawthorn ausgewichen war, flog sein Mercedes-Benz 300 SLR in die Abschrankung vor den Tribünen und Trümmerteile durch die Menge. Neben den Toten waren über 100 Verletzte zu beklagen.

Der Franzose war zuvor bereits in der Formel 1 für Talbot-Lago in den Jahren 1950 und 1951 bei sechs Rennen am Start, kam nur bei der Hälfte seiner Starts ins Ziel, jedoch ohne WM-Punkte zu erringen. Nach bescheidenem Erfolg in der F1 konzentrierte Levegh sich auf Sportwagen-Rennen und wurde 1951 Vierter in Le Mans. 1952 ging er den Marathon alleine an, verschaltete sich aber – total übermüdet – in der letzten Runde. Er lag mit vier runden in Vorsprung in Führung! 1953 wurde er Achter, 1954 wurde er in der 7. Stunde in einen Unfall verwickelt. Für das Schicksalsrennen 1955 wurde er an der Seite Amerikaners John Fitch auf einem 300 SLR eingesetzt, doch in der 3. Stunde ereignete sich die Tragödie.

Geboren: 22. Dezember 1905 in Paris, Frankreich;
Verstorben: 11. Juni 1955 in Le Mans, Frankreich.

Sonntag,

Veröffentlicht: 21 Dezember 2008 in Uncategorized

Ayrton Senna, Penske, 1992

21. Dezember – Ayrton Senna nimmt Emerson Fittipaldis Einladung an und testet an diesem Tag im Jahre 1992 einen Penske Indycar am Phoenix Raceway. Natürlich dient die Fahrt mit dem PC22 reinen Spass und einem oberflächlichen Vergleich mit einem Formel 1-Rennewagen. Andererseits ist es aber auch ein taktisches Manöver, um Ron so zum Einlenken zu bewegen und die vom Brasilianer diktierten Konditionen für die Verlängerung des Vertrages mit McLaren für die F1-Saison 1993 endlich zu akzeptieren. Ein tatsächlicher Wechsel in die CART-Serie kam für Ayrton zumindest zu jenem Zeitpunkt nicht in Frage.

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Samstag,

Veröffentlicht: 20 Dezember 2008 in Uncategorized

Karl Wendlinger, 2007 20/12/1968, Karl Wendlinger wird geboren in Kufstein, Österreich.

Wendlinger war einer der drei Mercedes Junioren, die vom damaligen Sportchef der Schwaben sorgfältig aufgebaut und an die Formel 1 herangeführt wurden. Er debütierte mit dem finanzschwachen March-Team als Vorbereitung für das F1-Debüt des Rennstall von Peter Sauber im Jahre 1993. Ein sensationeller 4. Platz beim Grand Prix von Kanada 1992 bestätigte ihn als gute Wahl. In der darauffolgenden Saison bestätigte er dies mit einem weiteren 4. Platz in Monza. 1994 wurde er im schicksalhaften San Marino-GP in Imola abermals Vierter und im darauffolgenden GP wurde er selbst beinahe ein Opfer der viel zu gefährlichen neuen Generation von F1-Autos. Ausgangs des Tunnels in Monaco schlug sein Sauber quer und traf seitwärts die Absperrung der Hafenschikane und fiel für mehrere Wochen in ein Koma. 1995 durfte er bei Sauber noch einmal sein Können unter Beweis stellen, doch der Unfall hatte den Kufsteiner verändert, er hatte ständig das Nachsehen gegenüber Frentzen und wurde schliesslich durch Jean-Christophe Boullion ersetzt. Für die beiden letzten GPs des Jahres durfte Karl noch einmal bei Sauber ins lenkrad greifen, aber es wurde klar, dass die F1-Karriere des Kufsteiners zu Ende war. Wendlinger feierte dafür bei den GT-Renne grosse Erfolge, etwa den Gewinn der WM 1999. Nach einem weniger erfolgreichen Ausflug in die DTM ist er heute fester Bestandteil der FIA-GT-Szene.

Freitag,

Veröffentlicht: 19 Dezember 2008 in Uncategorized

Matra V12 3.0, 1967

19. Dezember – 1967 nahm das französische Raumfahrt-Unternehmen Matra an diesem Tag erstmals den von Georges Martin nach dem 3-Liter-Reglement der Formel 1 entwickelte V12-Motor auf einem Prüfstand in Betrieb. Dieser erste Versuchsträger drehte bereits 10.000 U/min und nachfolgende, auf diesem Erstlingswerk basierende Matra-Triebwerke ware n nicht nur akustische Höhepunkte bei jedem Grand Prix bis Ende 1972, sondern dominierten auch die Marken-WM und gewannen die 24 Stunden von Le Mans 1972, 1973 und 1974.

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