Dienstag,

Veröffentlicht: 30 Dezember 2008 in Uncategorized

Ferrari 1-2-3?

30. Dezember – Im November 2007 – damals noch in Brasilien ansässig – veröffentlichte ich in der brasilianischen Version meines Blogs eine Story darüber, dass hinter den Kulissen versucht wird einen 3. Ferrari für Fernando Alonso zu ermöglichen. War die portuguiesische Sprache, kann das HIER nachlesen. Der Beitrag über den 3. Ferrari gab es auch in MOTORSPORT Aktuell zu lesen. So manch einer fand das aus der Luft gegriffen. Doch plötzlich dockt das spanische Geldinstitut Banco Santander bei Ferrari an und die Gerüchteküche besagt, Vodafone könnte für 2010 ebenfalls zu den Roten zurückwechseln. Warum wohl? Spätestens seit die 2 Superaguri verschwanden und Hondas Rückzug ist die Gefahr offensichtlich, dass das F1-Feld auf 18 Autos gestutzt werde könnte. Renault plant den Ausstieg Ende 2009, falls das Team nicht vorher verkauft werden kann. Was wiederum inmitten einer schweren globalen Finanzkrise keine einfache Aufgab en werden wird. Da die FOM ihren Vertragspartnern ein Minimum von 20 Autos am Start garantiert, drängelt Bernie Ecclestone die Top Teams ein 3. Auto einzusetzen. Und Ferrari macht Anstalten diese Option zu wählen und zum bestehenden Kader Alonso dazu zu verpflichten. All das ist nicht über Nacht zu realisieren, bringt logistische Hindernisse mit sich und allein die Verteilung der Boxen neu zu planen birgt so seine Schwierigkeiten.

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30/12/1963, Prinz Chula Chakrabongse stirbt.

Der Sohn von Prinz Chakrabongse Bhuvanath von Bisnulok und dessen russische Gattin Ekatrina Desnitskaya, Prinz Chula Chakrabongse, betrieb in England einen Rennstall mit dem Namen White Mouse Racing und setzte zunächst für sich selbst, später auch für seinen Cousin Prinz Bira Rennwagen bei zahlreichen Grands Prix ein. Chula schrieb auch mehrere Bücher, darunter auch eine gelungene Biografie über Silberpfeil-Pilot Dick Seaman, Namens A Racing Champion. Er lebte bis zuletzt in Cornwall, wo er im Alter von 55 Jahren an Krebs verstarb.

Geboren: 28. März 1908 in Bangkok, damals Siam;
Died: 30th of December 1963 in Tredethy, Gross-Britannien.

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Guy Edwards 30/12/1942, Guy Richard Goronwy Edwards wird geboren in Macclesfield, England.

Guy Edwards war der wohl am besten finanzierte Privatfahrer der 70er Jahre, denn er hatte ein schier unglaubliches Talent Sponsoren aufzutreiben. Diese Fähigkeit verhalf ihm zu immerhin 17 Grands Prix-Starts ab 1974 und zwischen 1978 und 1980, bis er sich dann recht erfolgreich der nationalen englischen Formel 1-Meisterschaft – Aurora Series gennannt – zuwandte und dort mehrere Siege einfuhr. Gemeinsam mit Arturo Merzario, Brett Lunger und Harald Ertl hatte er Niki Lauda 1976 aus dessen brennenden Ferrari gezogen, nachdem der Österreicher beim Grossen preis von Deutschland verunglückt war und beinahe ein Opfer der Flammen wurde.

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Rudi Fischer 30/12/1976, Rudolf Fischer stirbt.

Rudi Fischer war gebürtiger Deutscher, aber schweizer Staatsbürger und ein angesehener Restaurateur teurer Automobile. Nach einigen Erfolgen bei Berg- und vereinzelten Rundstreckenrennen er eine Ferrari V12 für die Saison 1951 und damit gelangen einige Podestplätze bei nicht zur WM zählenden Formel 1-Rennen. Für 1952 legte er sich den neusten Ferrari zu, den T500, und errang damit einen umjubelten 2. Platz beim Grand Prix der Schweiz, sowie einen 3. Platz beim Grossen Preis von Deutschland. Trotz dieser Erfolge und ein paar Siegen ausserhaslb der WM, zog sich der Eidgenosse überraschend aus der internationalen Renn-Szene zurück, um sich voll auf sein Geschäft zu konzentrieren. Nur gelegentlich ging er noch bei dem einen oder anderen Bergrennen an den Start.

Geboren: 19. April 1912 in Stuttgart, Deutschland;
Verstorben: 30. Dezember 1976 in Luzern, Schweiz, 64 Jahre alt.

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Tony George, 2007 30/12/1959<, Anton Hulman George wird geboren in Indianapolis, USA.

Der einstige Indy Lights-Rennfahrer Tony George ist der Enkel von Tony Hulman, der einst nach dem 2. Weltkrieg den Indianapolis Motor Speedway gekauft hatte, und erbte so die Position als Herr über die IMS Corporation nach dem Tod von Joe Cloutier 1989. NASCAR nach Indy zu holen, einen Innenkurs anzulegen und die Formel 1, und damit den Grand Prix der USA von 2000 zu 2007 zu sichern, sowie einen Lauf zur MotoGP-WM in Indianapolis auszurichten, das sind alles Verdienste des Tony George.

Andererseits wird er auch als sehr eigenensinnige Figur im US-Motorsport angesehen, immerhin war er für den Bruch mit der CART-Serie und der Gründung der hauseigenen IRL verantwortlich, eine Spaltung, die dem Formelsport in den USA grossen Schaden zufügte. 2005 trat George von der Ausrichtung der Serie zurück, um gemeinsam mit seiner Frau Laura Vision Racing, sein eigenes Team zu gründen. Der Rennstall wurde aus dem bisherigen Team Kelley Racing, das Ende der Saison 2004 aufgeben musste, rund um Georges Stiefson Ed Carpenter zusammengestellt und feierte 2008 einige Achtungserfolge.

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François Hesnault 30/12/1956, François Hesnault wird geboren in Neuilly-sur-Seine, Frankreich.

Ein wohlhabender Franzose, der bei 21 Grand Prix für Ligier, Brabham und einmal für Renault an den Start ging. Ein heftiger Testunfall in Paul Ricard versetzte ihm allerdings einen solchen Schrecken, dass er den Ghelm unverzüglich an den Nagel hängte.

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Mike Spence, 1968 30/12/1936, Michael Henderson Spence wird geboren in Croydon, England.

Mike Spence nahm an 36 Grands Prix teil und war 1968 als Mitglied des Lotus-Teams für die 500 Meilen von Indianapolis genannt. Ein eher harmloser Unfall mit dem Lotus 56 Turbinenauto im Training endete dennoch tragisch, denn das rechte Vorderrad traf den Fahrer am Kopf. Mike Spence war auf der Stelle tot.

Geboren: 30. Dezember 1936 in Croydon, England;
Verstorben: 7. Mai 1968 in Indianapolis, USA, 31 Jahre alt.

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