Montag,

Veröffentlicht: 29 Dezember 2008 in Uncategorized

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29. Dezember – Heute ist der 20. Todestag von Mike Beuttler und da kommt zwangsläufig die Erinnerung an den March 721G auf, mit dem er überraschend 1972 zum Grand Prix von Monaco auftauchte. Kann sich jemand an die besonderen Umstände erinnern, die die Schaffung des Modells 721G hervorrief, und wofür das „G“ stand?

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Mike Beuttler,1973 29/12/1988, Michael Beuttler stirbt.

Mike Beuttler debütierte 1971 in der Formel 1, dank der grosszügigen Unterstützung einer Gruppe von befreundeten Investoren. Bis 1973 war der gebürtige Ägypter mit seinem gelben March im F1-Mittelfeld – oder dahinter – zu finden, doch der grausame Feuertod seines Freundes Roger Williamson 1973 in Zandvoort veranlasste ihn den Helm an den Nagel zu hängen. Später zog er nach San Francisco um, wo er an AIDS erkrankte und schliesslich 1988 verstarb.

Geboren: 13. April 1940 in Cairo, Ägypten;.
Verstorben: 29. Dezember 1988 in San Francisco, USA, 47 Jahre alt.

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Jay Chamberlain 29/12/1925, Jay Chamberlain wird geboren in Los Angeles, USA.

Jay Chamberlain war ein Sportwagen-Pilot, der beinahe ausschliesslich auf Lotus-Rennern an den Start ging, was nicht verwundert, war er doch einer der ersten Importeure deer Marke in Nordamerika. Nach einem Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1957, versuchte er sich 1962 in der Formel 1. Unter dem Namen Ecurie Excelsior fuhr er seinen eigenen Lotus 18 zu mässigen Ergebnissen.

Geboren: 29. Dezember 1925 in Los Angeles, USA;
Verstorben: 1. August 2001 in Tucson, USA, 75 Jahre alt.

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Carlo Chiti 29/12/1924, Carlo Chiti wird geboren in Pistoia, Italien.

Chiti war eigentlich Luftfahrt-Ingenieur, als er zu Ferrari stiess. Seine erste grosse Konstruktion war dort der Ferrari 156 Formel 1-Rennwagen, optisch auffällig durch sein Haifischmaul und berühmt durch den WM-Titel Phil Hills 1961. Doch seine Verbindung mit Alfa Romeo sollte über Jahrzehnte dauern. Zunächst entwarf die V8- und flachen V12-Motoren für das Autodelta Werks-Team. Auch die späteren V12 -Motoren, die Brabham 1978 in der F1-WM einsetzte, stammten aus Chitis Feder. Der beleibte Italiener war dann auch die treibende Kraft hinter dem Autodelta F1-Team, ein verkapptes Alfa-Werksengagement, das allerdings erfolglos blieb und 1984 von den Mailändern zu Grabe getragen wurde. Chiti aber fand, er habe mit der F1 noch eine Rechnung offen und gründete die Firma Motori Moderni, die fortan V6 turbo F1-Turbomotoren baute. Als die Aufladung in der F1 verboten wurde, entwickelte Chiti einen 12-Zylinder-Boxermotor nach dem neuen 3,5-Liter-Saugmotor-Reglement. Das Projekt verkaufte er an Subaru, doch die Japaner blieben der F1 letztlich fern.

Geboren: 29. Dezember 1924 in Pistoia, Italien;
Verstorben: 7. Juli 1994 in Mailand, Italien.

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Max de Terra 29/12/1982, Max de Terra stirbt

Max de Terra war ein regelmässiger Teilnehmer bei Rundstrecken- und Bergrennen in der Schweiz und umliegendes Ausland Ende der 40er Jahre. Natürlich liess es sich der Eidgenosse nicht nehmen an zwei Heim-Grands Prix 1952 und 1953 in Bremgarten teilzunehmen.

Geboren: 6. Oktober 1918 in Zürich, Schweiz;
Verstorben: 29. Dezember 1982 in Zöllikon, Schweiz, im alter von 64 Jahren.

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David Hampshire 29/12/1917, David Hampshire wird geboren in Mickleover, England.

Hampshire fuhr für die Scuderia Ambrosiana einen Semi-Werks-Maserati 4CLT/48s bei diversen Grands Prix und nicht zur WM zählenden Rennen, etwa das F1-Rennen in Nottingham, das er gewann. Nach einer eher bescheidenen Saison 1951 schien er jedoch das Interessse zu verlieren und verschwand aus der Szene. Er feierte noch einmal ein kurzes Comeback 1955, bals er auf einem Lister-Bristol mit Kollege Scott-Russell einen Klassensieg beim BARC 9 Stunden Rennen von Goodwood errang.

Geboren: 29. Dezember 1917 in Mickleover, England;
Verstorben: 25. August 1990 in Newton Solney, England, 72 Jahre alt.

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Allan McNish, 2007 29/12/1969, Allan McNish wird geboren in Dumfries, Schottland.

Seine grosse Formel 1-Chance erhielt der Schotte, nachdem er einen beachtlichen Teil der Testarbeit für Toyotas bevorstehenden F1-Einstieg durchgeführt hatte, in der Saison 2002 neben Teamkollege Mika Salo. Doch nach Toyotas Debütsaison und 17 Grands Prix wurden beide Piloten vor die Tür gesetzt. McNish hielt seine F1-Hoffnung zunächst mit einem Testvertrag mit Renault für 2003 warm, doch 2004 kehrte er in die vielversprechendere Sportwagen-Szene zurück und ist seither Bestandteil des Audi-Werksteams.

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Kommentare
  1. Jo sagt:

    Ich hab keine Ahnung wofür das G stand…
    Der Wagen war ein umgebauter F2 March mit Cosworth/Hewland Heck. Der Wagen ersetze später die Fehlkonstruktion 721X.

  2. grandprixinsider sagt:

    Das G stand für „Guinness Book of Records“, denn darin gelang eine Eintragung – sicher mit einem ganz dicken Augenzwinkern -, weil es der erste Formel 1 der Geschichte war, der in 9 Tagen gebaut wurde.

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