Sonntag,

Veröffentlicht: 21 Dezember 2008 in Uncategorized

Ayrton Senna, Penske, 1992

21. Dezember – Ayrton Senna nimmt Emerson Fittipaldis Einladung an und testet an diesem Tag im Jahre 1992 einen Penske Indycar am Phoenix Raceway. Natürlich dient die Fahrt mit dem PC22 reinen Spass und einem oberflächlichen Vergleich mit einem Formel 1-Rennewagen. Andererseits ist es aber auch ein taktisches Manöver, um Ron so zum Einlenken zu bewegen und die vom Brasilianer diktierten Konditionen für die Verlängerung des Vertrages mit McLaren für die F1-Saison 1993 endlich zu akzeptieren. Ein tatsächlicher Wechsel in die CART-Serie kam für Ayrton zumindest zu jenem Zeitpunkt nicht in Frage.


Lorenzo Bandini, 1967 21/12/1935, Lorenzo Bandini wird geboren in Barce, Lybien.

Der beinahe “unitalienisch” ruhige Lorenzo Bandini debütierte in der Formel 1 1961 mit der Scuderia Centro Sud und deren alten Cooper-Maserati, stieg aber bereits 1962 zum Ferrari Werksfahrer auf. Trotz eines 3. Platzes beim Grand Prix von Monaco vergab Enzo Ferrari Bandinis Cockpit an Willy Mairesse für 1963. Der Italiener kehrte zu Centro Sud zurück, die nun von BRM Werksautos bekam, und antwortete auf die Schmach mit drei 5. Plätzen. Bandini gewann ausserdem die 24 Stunden von Le Mans auf einem Ferrari 250LM, den er mit Ludovico Scarfiotti teilte. Als sich Mairesse schwer verletzte, rief Enzo seinen Ex-Fahrer anlässlich des Grossen Preises von Deutschland zurück Scuderia.

1964 erzielte Bandini beim GP von Österreich seinen einzigen F1-Sieg, denn er spielte die meiste den treue Leutnant von Teamleader John Surtee. Doch als der Brite sich mit der Scuderia überwarf, fand sich Lorenzo plötzlich in der Position des Teamleaders Anfang 1966. Nachdem er bei den beiden letzten Ausgaben des GP von Monaco Zweiter geworden war, musste 1967 zwangsläufig der Sieg her. Doch als Denny Hulme gegen Rennende am Führenden vorbei ging, riskierte Lorenzo zuviel beim Versuch die Führung zurück zu gewinnen. Er streifte in der Hafenschikane einen Strohballen, hinter dem ein massiver Schiffspoller versteckt war, sein Ferrari 312 überschlug sich und brach sofort in Flammen aus. Lorenzo Bandini erlitt schlimme Verbrennungen und verstarb drei Tage später auf Grund seiner Verletzungen, seine schnwangere Frau erlitt daraufhin eine Fehlgeburt. Der tragische Unfall Bandinis leitete ein Umdenken in Sicherheitsfragen ein.

Geboren: 21. Dezember 1935 in Barce, Lybien;
Verstoprben: 10. Mai 1967 in Monaco, 31 Jahre alt.

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Karl-Günther Bechem, aliás Bernhard Nacke, 2007 21/12/1921, Karl-Günther Bechem wird geboren in Hagen, Deutschland.

Der erfolgreiche Sportwagen-Pilot versteckte sich auf den Rennstrecken vor seiner Familie hinter dem Pseudonym Bernhard Nacke und beendete den Grossen Preis von Deutschland 1952 auf einem AFM-BMW als Dritter der Formel 2-Klasse. 1953 wurde er als Werksfahrer bei Borgward unter Vertrag genommen und gewann mit deren 1500er Sportwagen das 1000 Km-Rennen am Nürburgring. Mit demselben Auto nahm er auch am GP von Deutschland teil und wurde Zweiter seiner Klasse. 1954, Bechem führte die gefährliche Carerra Panamericana an, erlitt er einen schweren Unfall, der ihn zwang – nicht zuletzt auf Druck der Familie – seine Rennfahrer-Karriere zu beenden. 1960 gab er allerdings seinem Verlangen nach Motorengeräusch und Geschwindigkeit nach und bestritt mehrere Läufe zur Berg-EM und gewann sogar im schweizerischen Ollon-Villars, natürlich klammheimlich und unter dem Pseudonym Nacke.

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Gary Hocking 1962 21/12/1962, Gary Hocking stirbt.

Der Motorrad-Rennfahrer Gary Hocking wechselte in den Automobil-Sport, nachdem sein enger Freund Tom Phillis 1962 bei der Tourist Trophy auf der Insel Man tödlich verunglückt war. Rob Walker engagierte ihn dann als Ersatz für den verletzten Stirling Moss. Ironie des Schicksals: Hocking starb am Steuer eines Lotus beim Training zu seinem Heimat-Grand Prix.

Geboren: 30. September 1937 in Caerleon, Newport, Südafrika;
Verstorben: 21. Dezember 1962 in Westmead, Südafrika, 25 Jahre alt.

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