Freitag,

Veröffentlicht: 12 Dezember 2008 in Uncategorized

Bruce McLaren & Jack Brabham Cooper T51-Climax, Sebring 1959

12. Dezember – HEUTE VOR 50 JAHREN: Bruce McLaren schreibt Geschichte indem er 1959 in Sebring auf einem Cooper-Climax T-51 den Grand Prix der USA im Alter von 22 und 104 Tagen gewinnt. Und das bei seinem erst 6. Formel 1-Rennen. Diesen Rekord hielt der Neuseeländer fast 44 Jahre lang, erst mit Fernando Alonsos Debütsieg 2003 beim GP von Ungarn gelang einem jüngeren Fahrer diese Marke zu verbessern.

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Who is who 12/12/1909, Eugen Bjørnstad wird geboren.

Eis- und Bergrennen waren Bjørnstads Domäne in seiner Heimat, doch dann zog es ihn ins Ausland und er wurde Norwegens erster Grand Prix-Fahrer. Am Steuer von Bugattis, Alfa Romeos und ERAs schlug er sich beachtlich wurde zudem Norwegens erster Grand Prix-Sieger. Das allerdings lange bevor es eine WM gab.

Geboren: 12. Dezember 1909 in Norwegen.
Verstorben: 1992 in den USA , 83 Jahre alt.

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Emerson Fittipaldi, 2007 12/12/1946, Emerson Fittipaldi wird geboren in São Paulo, Brasilien.

Brasiliens erster Formel 1-Weltmeister wiederholte den Titelgewinn von 1972 mit Lotus im Jahre 1974 mit McLaren. 1976 stürzte er sich überoptimistisch in das Abenteuer mit dem eigenen Rennwagen Siege anzupeilen. Das von seinem Bruder Wilson zuvor initiierte Team wurde aber auch mit einem Ass wie Emerson kaum besser, von vereinzelten Achtungserfolgen abgesehen, hatte das Fittipaldi F1-Team keine Zukunftsperspektiven und musste dicht machen. Emerson zog sich zunächst zurück, feierte dann aber 1984 in den USA ein Comeback und wiederholte seine zuvor in Europa gezeigten Erfolge auf sehr ähnliche Weise in Nordamerika. Emmo inspirierte eine neue Generation von brasilianischen Rennfahrern ihr Glück ebenfalls in den Staaten zu suchen, so wie ihm zuvor Dutzende nach Europa gefolgt waren durch zwei Siege beim Indy 500 und dem Gewinn der CART-Meisterschaft. Er zog sich nach einem schweren Unfall 1996 beim US 500 in Michigan vom aktiven Profi-Sport zurück, feierte aber heuer bei der brasilianischen GP3-Mesiterschaft ein Comeback. Er leitet nun bereits seit mehreren Jahren die Geschicke des Brasilien-Teams beim A1 GP Weltcup der Nationen.

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Ken Kavanagh 12/12/1923, Kamrick Kavanagh wird geboren in Melbourne, Australien.

Ken Kavanagh war der erste australische Grand Prix-Sieger bei eine Motorrad-WM-Lauf, als er 1952 den 350er-Lauf in Ulster gewann. 1958 versuchte er sich in der Formel 1, beim ersten Versuch seinen Maserati 250F zu einem WM-Lauf zu qualifizieren, scheiterte er allerdings in Monaco. Beim nächsten Versuch anlässlich des GP von Belgien hätte er anhand seiner Trainingszeit zwar den Sprung in die Startaufstellung zu seinem WM-Debüt GP geschafft, doch flog ihm noch im Training der Motor auseinander. Ohne Ersatzmotor, blieb ihm das ein GP-Start verwehrt, eine weitere Chance ergab sich nicht. Ken lebt heute in Italien.

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Roelof Wunderink, 1975 12/12/1948, Roelof Wunderink wird geboren in Eindhoven, Niederlande.

Wunderink arbeitete sich beinahe unbeobachtete durch die Nachwuchskategorien hindurch und erschien plötzlich 1975 am Steuer eines Ensign Formel 1, nicht zuletzt dank grosszügigen Sponsoren. Nach einem Unfall bei Testfahrten mit einem Formel 5000, musste Wunderink für einige Gps den Platz für Gijs van Lennep frei machen, ausgerechnet beim Heim-GP musste er zuschauen. Nach dieser Saison verschwand der Hollander ebenso unauffällig, wie er zu Saisonanfang in der Szene aufgetaucht war.

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Renzo Zorzi, 1978 12/12/1946, Renzo Zorzi wird geboren in Ziano di Fiemme, Italien.

Zorzi war in den 70ern als Pirelli-Testingenieur tätig und ging daran durch seinen Kontakte seinen Bubentraum in die Tat umzusetzen. Als Rennfahrer machte er beachtliche Fortschritte und hatte er das Glück, dass sich der italienischen Banker Ambrosio entschloss das Shadow-Team zu sponsoren und ihm eines der beiden Cockpits sicherte. Obwohl er keinerlei Schuld am tragischen Unfall seines Teamkollegen Tom Pryce 1977 beim GP von Südafrika traf, dem ein übereifriger Streckenposten vors Auto lief um dem mit einem kleineren Brand gestrandeten Zorzi zu Hilfe zu eilen, wird der Italiener im Zusammenhang mit diesem für Fahrer und Posten tödlichen Unfall genannt. Seine F1-Karriere endete, als herauskam, dass Ambrosio das Shadow-Team zur Geldwäsche missbrauchte und er keinen weiteren Förderer fand. Er ging hernach zu Pirelli in seinen alten Job zurück und leitet heute eine Rennfahrerschule in Süditalien.

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