Samstag,

Veröffentlicht: 6 Dezember 2008 in Formel 1, Grand Prix

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6. Dezember – Heute ist Keke Rosbergs Geburtstag und eines der Highlights seiner Karriere muss die Pole Position mit nicht sehr konkurrenzfähigen Williams FW10-Honda V6-Turbo zum Grand Prix von England 1985 sein. Mit einem Rundenschnitt von 258.983km/h stand dieser Wert 16 Jahre lang als Rekordwert, also bis 2001.

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Tico Martini,1978 5/12/1934, Renato Martini wird geboren in Frankreich.

Beim Bouley Bay Bergrennen traf Tico Martini 1963 die Gebrüder Knight, die in Magny-Cours die Winfield Racing School betrieben. Es war der Beginn einer langen und fruchtbaren Zusammenarbeit. Zunächst kümmerte sich der Franzose italienischer Abstammung um die vorandene Rennwagenflotte der Rennfahrerschule, dann machte er sich daran selbst Formelwagen zu konstruieren. Die ersten Modelle trugen die Typenbezeichnung MW – für Martini Winfield – bevor die noch heute gültige Kürzel MK – für Martini Knight – Anwendung fand. Nach Erfolgen in der Formel 3 und ab 1975 Gehversuche in der Formel 2, entschloss sich Martini zum Bau eines Formel 1-Rennwagens, dem MK23. Doch es fehlte eine finanzielle gesunde Basis und so konnte der Versuch nur scheitern. Dafür ging die Martini-Siegesserie in F3 und F2 weiter, bis Tico sich 2004 entschloss seine Manufaktur an den ehemaligen F1-Teameigner Guy Ligier zu verkaufen.

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Keke Rosberg, 2007 6/12/1948, Keijo Erik Rosberg wird geboren in Stockholm, Schweden.

Obwohl er gebürtiger Schwede ist, ging Keke Rosberg als erster finnisches Grand Prix-Stammfahrer in die Geschichte ein und nicht zuletzt der WM-Titel 1982 in der Formel 1 bereitete den Weg für nachfolgende Rennfahrer-Generationen aus Finnland. Keke zeichnete sich durch seine rohes Talent, das sich in einem auffallend aggressiven Fahrstil zeigte. Seine grosse Chance erhielt er, als Williams 1982 einen Einsatz für Alan Jones brauchte und der Titelgewinn mit dem Sauger-Cosworth befeuerten Williams gegen die Übermächtigen Turbos, machte ihn sofort zum Star. Allerdings sollte er auch nie einen wirklichen konkurrenzfähigen Motor zur Verfügung haben und Ende 1986 gab Keke frustriert die F1-Karriere auf. Er gründete sein eigenes Team und trat damit in der DTM an. Nach seinem endgültigen Rücktritt vom aktiven Sport, managte er Mika Häkkinens und kümmert sich heute um die F1-Karriere von Sohn Nico.

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Adolf Rosenberg, 1924 6/12/1967, Adolf Rosenberger stirbt.

Adolf Rosenberger war ein erfolgreicher Geschäftsmann der zugleich in den frühen 20er Jahren auf Mercedes und Benz Automobilen Rennen fuhr. Unter den Erfolge und Rekorden sind u.a. Siege auf der Avus, der Stuttgarter Solitude 1924 und 1925, sowie beim Kasseler Herkules Bergrennen und dem Klausenpassrennen. Beim Grossen Preis von Deutschland überlebte er mit Glück einen schweren Unfall in den widrigen Witterungsbedingung, als er in Streckenposten-Häuschen einschlug. Der Tod dreier Menschen sorgte allerdings für die Schliessung der Beliner Avus über mehrere Jahrzehnte.

1931 gründete er mit Ferdinand Porsche und Dr. Anton Piëch die Porsche GmbH und war zudem einer der Schlüsselpersonen bei der Gründung der Auto Union. Doch mit Ausbruch des 2. Weltkrieges musste Rosenberger ins Exil fliehen. Unter dem Namen Alan Arthur Robert wurde er US-Bürger und verstarb 1967 in Kalifornien.

Geboren: 8. April 1900 in Pforzheim, Deutschland;
Verstorben: 6. Dezember in Kalifornien, USA, 67 Jahre alt.

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