Dienstag,

Veröffentlicht: 2 Dezember 2008 in Uncategorized

David Piper, Porsche 917, “Le Mans”-Movie crash

2. Dezember – Heute ist der Geburtstag von David Piper und schaut man sich das Bild oben an, dann will man kaum glauben, daß der Brite seinerzeit diesem Inferno lebend entkommen ist. Piper hatte einige seiner Autos an Steve McQueen für dessen Produktion des Kinofilms “Le Mans” vermietet und war gerade mit einem Porsche 917K unterwegs, als ein Reifenplatzer bei Vollgas den Renner in die Leitplanken – und darüber hinweg – beförderte. Nach dem Leitschienen-Billiard, bei dem der Porsche in zwei Teile zerbrach, konnte Piper zum Glück mit lediglich einem gebrochenen Bein geborgen werden. Doch eine Infektion machte letztlich die Amputation erforderlich. Im Bild ist der konsternierte Schauspieler Carlo Cecchi zu sehen, der im Film die Rolle eines Rennfahrers Namens Paolo Scadenza spielte, der Pipers 917K für eine Aufnahme auf der Piste gefolgt war. Die Szene wurde aber nicht im Film gezeigt.

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Chris Bistow, 1960 2/12/1937, Christopher Bristow wird geboren in London, England.

Chris Bristow wurde von Alfred Moss und Ken Gregory entdeckt, also dem Vater bzw. dem Manager von Stirling Moss und Teilhabern des Rennstalls British Racing Partnership (BRP). Bristow war in der Formel 2 vielversprechend unterwegs und zeigte auch bei seinen ersten Formel 1-Einsätzen bei nicht zur WM zählenden Rennen Potenzial auf. Nach seinem WM-Debüt galt er schon bald als künftiger Weltmeister, doch bei seiner 4. Grand Prix-Teilnahme in Spa-Francorchamps, kam der Cooper T51 des Briten im Kampf in der Spitzengruppe von der Strecke ab, überschlug sich so heftig, dass Chris Bristow dabei enthauptet wurde. Zwei Runden darauf verunglückte Alan Stacey bei diesem Schicksalsrennen ebenfalls tödlich.

Geboren: 2. Dezember 1937 in London, England;
Verstorben: 19. Juni 1960 in Spa-Francorchamps, Belgien, 22 Jahre alt.

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David Piper, 2006 2/12/1930, David Piper wird geboren in Edgware, England.

Piper stammt von einer Bauernfamilie ab, die zu Reichtum kam, als die englische Regierung deren Land zum Bau der Autobahn M1 benötigte. Mit einem Lotus 16 nahm der einstige Bauernjunge 1959 und 60 am Grand Prix von England teil, bevorzugte aber dann doch die bulligen Sportwagen und wurde zu einem der erfolgreichsten Privatiers auf Ferrari. Er verlor 1970 ein Bein bei einem Horrorunfall während der Filmaufnahmen zu Steve McQueens Kinoknüller Le Mans, was ihn nicht davon abhielt bei historischen Rennen am Steuer von Rennwagen seiner eigenen beachtlichen Sammlung weiterhin feste Gas zu geben.

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