Samstag,

Veröffentlicht: 29 November 2008 in Uncategorized

Graham Hill, Embassy-Hill GH1, 1975

29. November – Der Absturz von Graham Hills Privatflugzeug 1975 nahm, neben dem zweifachen Weltmeister, auch dessen jungen Fahrer Tony Brise, Designer Andy Smallman und drei weiteren Mitgliedern des Embassy-Hill Formel 1 Teams das Leben. Der abgebildete GH1 war nicht eben ein Topauto, holte nur 3 WM-Punkte. Aber dieser Ansaughutzen dürfte der Traum eines jeden Marketingchefs sein. Weiss jemand, warum solche gewaltige Werbeflächen nie wieder in der Formel 1 zu sehen waren?

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Tony Brise, 1975 29/11/1975, Anthony Brise stirbt.

Tony Brise gewann 1973 beide damals ausgetragenen englischen Formel 3- Meisterschaften, die John Player- und die Lombard North Central-Serie, und debütierte in der Formel 1 im Team von Frank Williams. Doch Graham Hill schnappte sich den jungen Briten, der 1974 statt F1 in der Formel Atlantic fahren musste. Für das Embassy Hill-Team bestritt Tony 10 Grands Prix und wurde Ende 1975 bereits als künftiger Weltmeister gefeiert. Er war an Bord des Privatflugzeugs von Graham Hill, als diese am 29. November 1975 im dichten Nebel auf einen Golfplatz aufschlug und alle Insassen ums leben kamen.

Geboren: 28. März 1952 in Dartford, England.
Verstorben: 29. November 1975 in Arkley, England, 23 Jahre alt.

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Chuck Daigh 29/11/1923, Chuck Daigh wird geboren in Long Beach, USA.

Der US-Amerikaner Chuck Daigh war ein talentierter Allround-Rennfahrer. Hauptsächlich fuhr er zwar Stock Cars in der NASCAR, überzeugte aber auch bei Sportwagen-Rennen. Am 29. Mai 1960 debütierte Chuck sogar in der Formel 1 und nahm noch an weiteren 5 Grands Prix am Steuer eines Scarab und eines Cooper teil.

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Graham Hill, 1975 29/11/1975, Norman Graham Hill stirbt.

Charismatisch und charmant, Graham Hill war ein allseits beliebter Rennfahrer. Seine Schlagfertigkeit machte ihn zum Mittelpunkt einer jeden Party. Mit zwei WM-Titeln, 1962 auf BRM und 1968 auf Lotus, gehörte er zu den Besten des britischen Motorsports. Doch seine Leibe zum Rennsport liess ihn den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg verpassen. Als er Ende 1975 endlich seine Rücktritt erklärte, um sich voll auf sein Team und und die Karriere des jungen Tony Brise zu konzentrieren, pilotierte er sein Privatflugzeug 29. November 1975 wie Hasardeur durch dichten Nebel. Die Maschine prallte auf einen nördlich von London gelegenen Golfplatz, alle Insassen kamen ums Leben. Sohn Damon Hill wurde 21 Jahre nach Grahams Tod ebenfalls F1-Weltmeister.

Geboren: 15. Februar 1929 in Hampstead, England.
Verstorben: 29. November 1975 in Arkley, England, 46 Jahre alt.

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denis-jenkinson.jpg 29/11/1996, Denis Sargent Jenkinson stirbt.

Der Motorsport-Journalist und Seitenwagen-Weltmeister von 1950 (als Beifahrer) Denis Jenkinson war von kindesbeinen an vom Rennsport-Bazillus befallen. DSJ oder auch Jenks, wie der Brite liebevoll in der Szene gerufen wurde, war eigentlich Ingenieur, doch nicht zuletzt seine dadurch fundierten technischen Artikel machten ihn zu einer Legende unter den Motorsport-Schreibern. Nicht zuletz, weil er auch noch immer auf Porsches aktiv Rennen besrtritt und – nun als Beifahrer von Stirling Moss – die Mille Miglia 1955 gewann.

Geboren: 11. Dezember 1920 in Honor Oak, Südwest-London, England.
Verstorben: 29. November 1996 in Aldershot, England, 76 Jahre alt..

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Helmut Niedermayr 29/11/1915, Helmut Niedermayr wird geboren in Berlin.

Niedermayr nahm 1952 am Nürburgring beim Grossen Preis von Deutshcland auf einem AFM-BMW teil. Was durch den 2. Platz bei den 24 Stunden von Le Mans, gemeinsam mit Theo Helfrich auf einem Mercedes-Benz 300SL, hätte zu seinem besten Jahr im Rennsport hätte werden können, wurde einige Wochen später von einem schweren Unfall am Grenzlandring überschattet, als der Berliner von der Strasse abkam und 14 Zuschauer beim Unfall umkamen und 40 weiter verletzt wurden.

Geboren: 29. November 1915 in Berlin, Deutschland;
Verstorben: 3. April 1985 in Christiansted,USA, 69 Jahre alt.

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