Donnerstag,

Veröffentlicht: 27 November 2008 in Formel 1, Grand Prix

Baghetti, Gurney & Bonnier, Reims 1961

27. November – Heute ist der 13. Todestag von Giancarlo Baghetti und da kommt echten Racern zwangsläufig der sensationelle Grand Prix von Frankreich 1961 in den Sinn. Auf einem privat eingesetzten Ferrari kämpfte sich der Italiener vom 12. Startplatz an die Führenden heran. Mit noch 8 Runde zu fahren, begann er Leader Dan Gurney zu bedrängen und nach sieben Führungswechseln stach Baghetti schliesslich auf den letzten 100 Metern aus Gurneys Windschatten und gewann mit 1/100 einer Sekunde Vorsprung. Das war nicht nur ein Thriller bis ins Ziel, es bedeutete auch ein bis zum heutigen Tage einzigartiges Ereignis in der Formel 1-Geschichte. Ein Rekord, der bis zum heutigen Tag besteht. Wisst Ihr, was ich meine?

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Kenny Acheson 27/11/1957, Kenneth Henry Acheson wird geboren in Cookstown, Nord-Irland.

Kenny Achesons Formel 1-Debüt erfolgte 1983 mit John MacDonalds RAM-Team, doch mangels Sponsoren blieb der Nordire ohne Engagement. Er ersetzte Manfred Winkelhock nach dessen tödlichen Unfall 1985 bei RAM für den Rest der Saison. Sein bestes F1-Resultat blieb aber der 12. Rang beim Grand Prix von Südafrika 1983, das einzige Rennen, zu dem sich Kenny mit dem miserablen March qualifizieren konnte. Ohne Chancen auf ein F1-Cockpit wanderte er nach Japan aus und brillierte dort in den Formel Nippon- und der Gruppe C-Meisterschaften. Mit SARD-Toyota wurde er 1987 japanischer Group C-Meister. In der Marken-WM fuhr er für Werskteams wie Sauber, Nissan, Jaguar und Toyota, kehrte aber wiederum nach Japan zurück, als die Gruppe C und die WM eingestellt wurde, und fuhr dort GTs. Nach einem üblen Crash bei den 24 Stunden von Daytona zog sich Kenny Acheson vom aktiven Sport zurück.

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Giancarlo Baghetti 27/11/1995, Giancarlo Baghetti stirbt.

Baghetti wurde vom italienischen Rennställe-Verband FISA (Federazione Italiana Scuderie Automobilistiche) gefördert und in einem neuen Ferrari 156 bei nicht zur WM zählenden Formel 1-Rennen und schliesslich zum Grand Prix von Frankreich in Reims eingesetzt. Und gewann prompt. Ferrari heuerte den Italiener für die WM 1962 an, doch ein 4. Platz beim GP von Holland und ein 5. Rang beim GP von Italien wurde Baghetti nicht gerecht.

Der Wechsel 1963 zu ATS war ein Fehler, danach fuhr er für die Scuderia Centro Sud einen alternden BRM P57. Ein 7. Platz beim GP von Österreich 1964 und jeweils ein Einsatz beim GP von Italien in den folgenden drei Jahren bedeutet leider das Ausklingen einer unvollendeten F1-Karriere. Erfolge bei der Tourenwagen-EM auf Alfa Romeo und Fiat Abarth konnten über diese Enttäuschung kaum hinweg trösten. Nach einem schweren Unfall beim Formel 2-Rennen „Lotteria di Monza“ zog sich der Mailänder vom aktiven Sport zurück und startete eine Karriere als Journalist und Fotograf im Motorsport und der Mode-Szene. Giancarlo Baghetti starb nach einer Krebserkrankung im Jahre 1995, einen Monat vor seinem 61. Geburtstag..

Geboren: 25. Dezember 1934 in Mailand, Italien;
Verstorben: 27. November 1995 in Mailand, Italien, 60 Jahre alt.

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