Stirling Moss, Lotus 18-Climax, Riverside 1960

20. November – Stirling Moss gewinnt 1960 den erstmals in Riverside ausgetragenen US-Grand Prix mit seinem vom Rob Walker Racing Team eingesetzten Lotus 18-Climax. Ach ja, das gestrige Titelbild zeigte John Surtees, wie er seinen Werks-Lotus 18 von der Rennstrecke zurück zur Werkstatt fuhr, wo die ausländischen Teams untergebracht waren… im Ortszentrum von Riverside.

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Stefan Bellof 20/11/1957, Stefan Bellof wird geboren in Giessen, Deutschland.

Lange bevor Michael Schumacher die breite Masse des deutschen Publikums in seinen Bann zog, machte Stefan Bellof Motorsport-Freunden viel Freude und erzeugte Hoffnungen auf einen deutschen Formel 1-Weltmeister. Aus der Formel Ford 1600 und F3 wuchs er schnell heraus und verblüffte die Experten, indem er 1982 die ersten beiden Läufe zur europäischen Formel 2-Meisterschaft gewann. Ein geschichtstächtiger Einstand, der ihm bald zu einem Vertrag als Werksfahrer in Porsches Marken-WM-Team verhalf, woraus sich der Fahrertitel in der Endurance-WM ergab, was wiederum seinen Weg in die Formel 1 ebnete. Das Schicksal liess Stefan Bellof allerdings nicht genug Zeit ähnliche Erfolge in der Topkategorie zu feiern. Die vielleichte bemerkenswerte Vorstellung gab der Giessener beim Grand Prix von Monaco 1984, als er bei seinem erst 6. GP-Start bereits einen Podestplatz herausfuhr.

Geboren: 20. November 1957 in Giessen, Deutschland;
Verstorben: 1. September 1985 in Spa-Francorchamps, Belgien, 27 Jahre alt.

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20/11/1978, Gunnar Nilsson wird geboren in Helsingborg, Schweden

1976 fuhr Gunnar Nilsson für das March-Werksteam in der Formel 2-EM, als ein plötzlicher Wechsel seines Landsmannes Ronnie Peterson, weg von Lotus und hin zum March F1-Team, ihn zum Tauschobjekt machte. Nilsson übernahm bei Lotus das freigewordene Cockpit bei Lotus, debütierte so in der Formel 1 und fuhr in den verbleibenden Grands Prix 11 Punkte ein, überzeugte mit starken 3. Plätzen in Spanien und Österrreich. Im darauffolgenden Jahr, seiner ersten vollen Saison in der F1, überholte der jungen Schwede in Zolder beim Kampf um die Führung keinen geringeren als Niki Lauda und fuhr seinen einzigen Grand Prix-Sieg ein. Weitere Siege konnte Gunnar jedoch nicht feiern. Ende Jahres wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, sein Zustand verschlechterte sich so schnell, dass er seinen Vertrag mit dem neuen Arrows-Team für 1978 nicht erfüllen konnte. Dafür gründete er eine Stiftung, Namens Gunnar Nilsson Cancer Research Fund, die von dieser Krankheit betroffenen Menschen bis heute hilfreich zur Seite steht. Ganz Schweden trauerte, als Peterson in Monza ums Leben kam. Fünf Wochen darauf verlor das Land noch einen weiteres grosses Talent, Gunnar Nilsson hatte seinen Kampf gegen den Krebs verloren.

Geboren: 20. November 1948 in Helsingborg, Schweden;
Verstorben: 20. Oktober 1978 in London, England, im Alter von 29 Jahren.

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