Soichiro Honda

17. November – Heute würde Soichiro Honda seine 102. Geburtstag feiern, da ist es angebracht jenen Mann zu Ehren, auf dessen Visionen und Elan der Welt führende Motorradmarke und ein in den Top Ten der grössten Automobil-Hersteller entstanden. Soichiro war übrigens selbst begeisterter Rennfahrer, gab den Sport aber nach ein paar haarsträubenden Unfällen seiner Frau Sachi zuliebe auf und konzentrierte sich fortan auf seine Geschäftsambitionen. Der abgebildete Rennwagen ist übrigens ein wichtiger Bestandteil der Honda-Geschichte. Weiss jemand, um was für ein Modell es sich handelt, aus welchem Jahr es stammt und was dahinter steckt?


Chris Craft, 2006 17/11/1939, Christopher Craft wird geboren in Porthleven, England.

Chris Craft war ein recht passabler Allround-Motorsportler, der 1971 auf einem Brabham von Alain de Cadenets Ecurie Evergreen für die beiden Grands Prix auf dem nordamerikanischen Kontinent gemeldet wurde. Beim GP von Kanada ging er jedoch nicht an den Start und beim GP der USA fiel er mit Aufhängungsschaden aus.

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Soichiro Honda 17/11/1906, Soichiro Honda wird geboren in Komyo (heute die Stadt Tenryu) im Iwata Bezirk von Shizuoka, Japan.

Soichiro Honda begann seinen bemerkenswerten Werdegang mit einer kleinen Werkstatt und wagte den ersten Schritt in das industrielle Unternehmertum 1937 mit der Fertigung von Kolbenringen. Anfange der 50er hatte es Honda bereits zum Motorenhersteller für Zweiräder gebracht, nachdem er 1948 den Financier Takeo Fujisawa hatte von seinen Visionen überzeugen können. Der Geldgeber übernahm auch gleich das Marketing, während Soichiro sich auch weiterhin auf die technische Weiterentwicklung konzentrierte.

Mit dem Beginn der Fertigung der ersten eigenen Motorräder, betrieb Soichiro Honda einen grossen Teil der Marktforschung selbst, was Reisen zu Rennveranstaltungen auf der ganzen Welt beinhaltete. Er nahm die Motorräder der etablierten Hersteller unter die Lupe und reiste mit reichlich Notizen und Fotos ausgestattet nach Japan zurück. Kritiker nannte, was dann folgte, schlichtes nachbauen. Doch Honda hatte die Anregungen verwendet um sich dann dazu bessere Detaillösungen zu erarbeiten.

Anfang der 60er machte Honda dann den Schritt, neben dem einträglichen Geschäft mit Zweirädern, hin zum Autobauer mit der Vorstellung des kleinen Sportwagens S360. Um Autos zu verkaufen, entwickelte Honda einen Formel 1-Renner und ging in der WM an den Start. 1965 erntete die fleissige Truppe um Soichiro Honda in Mexiko den ersten Grand Prix-Sieg, zudem gewann die Marke mehrere Formel 2-Rennen.

Soichiro Hondas einzigartiger Führungsstil, wonach Angestellte ermuntert wurden ihre eigenen Ansichten und Vorstellungen von Arbeitsplatz und Produkten zu äussern, erzeugte unter den einheimischen industriellen für Nasenrümpfen, doch gerade dieses Mitspracherecht machte aus der Honda Motor Company schnell ein global operierendes Unternehmen, den Restriktionen der japanischen Regierung zum Trotz. Heute ist Honda der weltgrösste Motorrad-Hersteller, mit einer Jahresproduktion von 22 Millionen Motoren zudem der größte Motorenhersteller der Welt. In seinen Fertigungsstätten in 30 Ländern der Welt beschäftigt Honda rund 138.000 Mitarbeiter und steht in der Weltrangliste der Autohersteller derzeit auf Platz 9.

Geboren: 17. November 1906 in Komyo, Japan;
Verstorben: 5. August 1991 in Tokio, Japan.

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Damien Magee 17/11/1945, Damien Magee wird geboren in Belfast, Irland.

Magee machte sich in den frühen 70ern einen Namen in der Formel Ford, doch der stets am finanziellen Abgrund balancierende Ire hatte es nicht leicht, seine Karriere in Gang zu halten. Immerhin schaffte er es in die Formel 1, auch wenn es beim einmaligen Start beim Grand Prix von Schweden 1975 in Anderstorp in 1975 auf Williams FW03 (14. Platz) bleiben sollte. Er bestritt dann noch 1976 und 1977 je ein nicht zur WM zählendes F1-Rennen, eine echte Chance sich zu beweisen bekam Damien nie.

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Mimmo Schiattarella 17/11/1967, Domenico Schiattarella wird geboren in Mailand, Italien.

Mimmo Schiattarella begann in der italienischen Formula 4 und stieg bald in die nationale Formel 3-Meisterschaft auf, wo er dann 1991 zu den Titelanwärtern gehörte. Nach einem kurzen Ausflug in die südamerikanische Formel 3-Meisterschaft, begann er die Saison 1994 in der CART-Serie, bevor er mit Simtek in der Formel 1 debütierte. Seine F1-Karriere endete mit dem Bankrott des Rennstalls Mitte 1995. Danach war Mimmo erneut in der CART-Serie am Start, war danach bis zu seinem Rückzug aus dem Sport in diversen GT-Serien unterwegs.

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Kommentare
  1. marc sagt:

    Der Honda könnte ein RA271 sein. Oder besser der, es gab nur einen. Ronnie Bucknums Nase sieht 1964 auf dem Nürburgring etwas anders aus, der obere Schlitz fehlt, aber ansonsten könnte es passen.

  2. grandprixinsider sagt:

    Tja, fast, lieber Marc. Schau mal beim Beitrag am heutigen Dienstag nahc, da gibt es die Antwort 🙂

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