Nelson Piquet/Andrea de Cesaris, Monaco 1989

16. November – Heute ist Gian Paolo Dallaras Geburtstag und man fragt sich unweigerlich, ob der Italiener noch heute den Podestplätzen nachtrauert, die seine Autos 1989 unter dem Banner des BMS-Rennstalls durch Fahrfehler einbüssten. Andrea de Cesaris war auf dem Weg zu einem Podestplatz in Monte Carlo, als ihn der dreifache Weltmeister Nelson Piquet mit einem dummen Fehler in der Loews Haarnadel aus dem Rennen riss. Beim übernächsten Rennen versiebte es Andrea selbst, als ihn Teamkollege Alex Caffi auf dem Weg zu einem Podestplatz überrunden wollte. ,De Cesaris übersah Caffi und beförderte seinen Stallkameraden in eine Mauer. Beim Grand Prix von Kanada machte er diesen üblen Faux-pas halbwegs wieder gut, indem er hinter den Williams-Piloten Thierry Boutsen und Riccardo Patrese im strömenden Regen endlich den ersten wohlverdienten Podestplatz für Dallara herausfuhr

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Skip Barber, 2007 16/11/1936, John Barber wird geboren in Philadelphia, USA.

Skip, wie er in der Szene genannt wurde, kaufte sich Anfangs 1971 einen March 711, den er in den Staaten mitnehmen wollte, um damit in der US-Formel 5000 Serie an den Start zu gehen. Zuvor nahm er noch an den Grands Prix von Monaco und Holland teil, später im Jahr noch an den GPs der USA und von Kanada teil und ging auch 1972 bei den letztgenannten GPs an den Start. Später ging Barber hauptsächlich bei GT-Rennen an den Start und wurde einem breiteren Publikum durch seine Skip Barber Racing School bekannt, denn sein Unternehmen ist mittlerweile zu einer der bekanntesten Rennfahrerschulen der USA gewachsen, mit zahlreichen landesweiten Stützpunkten, die zusammen einigen tausenden Lehrgangsteilnehmern das Handwerk beigebracht haben.

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Gian Paolo Dallara, 2007 16/11/1936, Gian Paolo Dallara wird geboren in Varano Melegari, Italien.

1972 in Varano Melegari in der Nähe von Parma in Italien gegründet, gehört Dallara Automobili zu den erfolgreichsten Rennwagenherstellern des Automobilsports. Neben den seit Jahren dominanten Formel 3 Rennern. Von 1988 bis 1992 entwarf und baute Dallara auch Formel 1-Rennwangen für die Scuderia Italia. Seit 1997 baut und entwickelt IndyCar-Chassis, gewann die IRL-Serie mittlerweile 8 mal seit 1998 und die 500 Meilen von Indianapolis 7 mal seit 1998.

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Roberto Guerrero, 2002 16/11/1958, Roberto Guerrero Isaza wird geboren in Medelin, Kolumbien.

Der sympathische Kolumbianer hätte wahrscheinlich eine interessante Karriere in der Formel 1 hin bekommen, hätte er sich nicht allzu schnell von mässigem Material entmutigen lassen. Statt sich weiter unter diesen Umständen in der F1 zu mühen, wechselte Guerrero Ende 1983 in die IndyCar-Serie, von wo er aussichtsreichere Offerten erhielt, als es in der F1 der Fall war. Bedauerlich, denn sein Talent wurde nicht in Zweifel gestellt.

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Christian Horner, 2007 16/11/1973, Christian Horner wird geboren in Leamington Spa, England.

Der einstige Rennfahrer und F3000- bzw. dann GP2-Teamchef von Arden Motorsport ist nun seit Jahren Teamchef bei Red Bull Racing in der Formel 1.

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Eliska Junkova 16/11/1900, Alzbeta Junkova wird geboren in Olmütz, Tschechien.

Eliska Junkova, international als Elizabeth Junek bekannt, war einst eine angesehen Rennfahrerin in der Grand Prix-Szene, durfte jedoch unter der kommunistisch Herrschaft in der Tschechoslowakei nicht mehr verreisen und geriet in Vergessenheit Dabei war sie bis dahin für ihre Heimat ein gutes Aushängeschild. 1928 etwa hätte Elizabeth beinahe die Targa Florio auf einem Bugatti 35B gewonnen, Steine auf der Fahrbahn in Runde 2 vereitelten damals eine Sensation.

Geboren: 16. November 1900 in Olmütz, Tschechien.
Verstorben: 5. Januar 1994 in Prag, Tschechien, 93 Jahre alt.

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Tazio Nuvolari, 1935 16/11/1892, Tazio Giorgio Nuvolari wird geboren in Castel d’Ario bei Mantua, Italien.

Tazio Nuvolari hat unverändert rund um den Erdball stille Bewunderer. Er begann seine Motorsport-Karriere 1920 auf Motorrädern und wurde schnell zum Vollprofi. Seine Erfolge auf Zweirädern machte ihn schnell zum Publikumsliebling. Aufgrund dieser Beliebtheit bekam „Nuvola“ bald Angebote von Grand Prix-Rennställen. Seinen ersten grossen Sieg bei einem Automobilrennen holte er bei der prestigeträchtigen Targa Florio, worauf er sich entschloss seine Karriere ausschliesslich auf vier Rädern fortzusetzen. Er siegte bei so ziemlichen allen italienischen Klassikern, allen voran der Mille Miglia und war 1932 soweit die Grand Prix-Szene mit Siegen in Monaco, Frankreich und Italien zu prägen. Doch sein vielleicht markantester Sieg dürfte ihm 1935 beim Grossen Preis von Deutschland gelungen sein, als der Italiener die haushoch überlegenen Werks-Teams von Auto Union und Mercedes Benz mit einem technisch unterlegenen Alfa Romeo auf heimischem Boden schlug.

Geboren: 16. November 1892 in Castel d’Ario, Italien.
Verstorben: 11. August 1953 in Castel d’Ario, Italien, 60 Jahre alt.

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