Maria Teresa de Filippis, Maserati 250F

11. November – Heute ist der 82. Geburtstag von Maria Teresa de Filippis, die vor 50 Jahren als die erste Frau am Start eines Formel 1 Grand Prix für Aufruhr sorgte. Sie beendete ihr Debüt beim belgischen GP auf einem Werks-Maserati 250F als Zehnte. Sie bestritt insgesamt sieben Grands Prix, qualifizierte sich für 3 von 5 WM-Läufen. Sie zog sich 1959 aus dem Rennsport zurück um eine Familie zu gründen.

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Vittorio Brambilla, 1976 11/11/1937, Vittorio Brambilla wird geboren in Monza, Italien.

Der italienische Formel 3-Meister von 1972 stieg über die Formel 2 1974 in die Formel 1. Seinen grössten Erfolg feierte im Jahr darauf, als er beim Grossen Preis von Österreich im strömenden Regen den allerersten Sieg bei einem WM-Lauf für March eroberte. Nachdem es mit dem Rennstall jedoch kontinuierlich bergab ging, wechselte der Italiener 1977 zu Surtees. Zudem war er als Werskfahrer für Alfa Romeo in der Marken-WM unterwegs und holte mit dem T33 den Titel für die Mannschaft aus Mailand. Vittorio war in den Startunfall 1978 in Monza verwickelt, der Ronnie Peterson das Leben kostete, zog sich dabei eine schwere Gehirnerschütterung zu und fiel lange Zeit aus. 1979 feierte er mit Alfa Romeo ein Comeback bei den drei letzten GPs des Jahres. 1980 hatte er zwei weitere Starts, aber es wurde sehr offensichtlich, dass Vittorio nicht mehr denselben Schneid hatte. Nach ein paar Starts für Osella in der Marken-WM trudelte seine Karriere 1981 endgültig aus. Vittorio Brambilla starb im Alter von 63 Jahren bei der Gartenarbeit an an einem Herzattacke.

Geboren: 11. November 1937 in Monza, Italien;
Verstorben: 26. Mai 2001 in Camparada di Lesmo, Italien, 63 Jahre alt.

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Gil de Ferran, 2007 11/11/1967, 40 years ago, Gilles de Ferran wird geboren in Paris, Frankreich.

Als der kleine Gilles gerade 9 Monate alt war, zogen die Eltern von Paris nach São Paulo. Mit der brasilianischen Staatsbürgerschaft ausgestattet, wuchs er als Gil de Ferran auf und hatte nur eines im Sinn: Rennfahrer zu werden. 1992 gewann er die englische Formel 3-Meisterschaft, 2000 und 2001 wurde er Meister in der CART-Serie und 2003 gewann er die 500 Meilen von Indianapolis. Trotz gelegentlicher Testfahrten für diverse Formel 1-Teams, tat sich dort für Gil kein Cockpit auf. Doch als er sich vom aktiven Sport zurückgezogen hatte, bot ihm das Honda F1-Team eine position als Sport-Direktor an. Den mit grossem Enthusiasmus angetretenen Job gab er im Juli 2007 wieder, frustriert über Stagnation des Teams. Doch der Kontakt mit Honda USA blieb intakt und gemeinsam mit dem Hersteller baute der Brasilianer sein eigenes GrandAm und ALMS Team auf und klemmte sich sogar mit erfreulichenm Erfolg selbst wieder hinters Lenkrad.

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Maria Teresa de Filippis, 2006 11/11 1926, Maria Teresa de Filippis wird geboren in Neapel, Italien.

Nachdem sie die italienische Sportwagen-Meisterschaft 1954 als Vizemeisterin abgeschlossen hatte, wurde Maria Teresa de Filippis Werksfahrerin bei Maserati. 1958 sorgte sie als erste Frau am Start eines Formel 1 Grand Prix für Aufruhr. Sie beendete ihr Debüt beim belgischen GP auf einem Werks-Maserati 250F als Zehnte. Sie bestritt insgesamt 7 Grands Prix, qualifizierte sich für 3 von 5 WM-Läufen. Sie zog sich 1959 aus dem Rennsport zurück um eine Familie zu gründen. 1979 trat sie dem internationalen Club der ehemaligen Formel 1-Piloten und von 1997 an war Maria Teresa Vizepräsidentin, sowie Präsidentin des Maserati-Clubs. Auch wenn sie noch heute Klassik-Veranstaltungen besucht, so geniessen ihre beide Enkeln heute ihre hauptsächliche Aufmerksamkeit.

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Piero Scotti 11/11/1909, Piero Scotti geboren in Florenz, Italien.

Der italienische Geschäftsmann Piero Scotti ging Anfang der 50er für Ferrari bei Sportwagen-Rennen an den Start. 1951 gewann er die Mille Miglia und gemeinsam mit Farina siegte er bei den 12 Stunden von Casablanca. Nach weiteren Erfolgen bei diversen weniger prominenten Veranstaltungen, versuchte er sich 1956 in der Formel 1. Er leaste einen Connaught und fuhr bei der International Trophy einen 7. Platz heraus, doch nach dem belgischen Grand Prix in Spa retournierte er das Auto ans Werk und gab die Rennfahrerei auf.

Geboren: 11. November 1909 in Florenz, Italien;
Verstorben: 14. Februar 1976 in Samedan, Schweiz.

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