Thierry Boutsen, Williams-Renault, Adelaide 1989

5. November – Wieder einmal ein regnerischer Tag in Adelaide, was nicht tragisch wäre, fände nicht der australische Grand Prix statt. Nach nur einer Runde muss der Finallauf der Saison 1989 bereits wegen der widrigen Umstände abgebrochen werden. Beim späteren Neustart führt zunächst Pole-Mann Ayrton Senna, muss aber nach 13 Runden aufgeben. Sein Kumpel Thierry Boutsen, der von Startplatz 3 ins rennen gegangen war, übernahm die Führung und fuhr im strömenden Regen seinen zweiten Sieg entgegen, nachdem der Belgier bereits ein paar Monate zuvor in Kanada unter ähnlichen Bedingungen seinen ersten Grand Prix-Sieg hatte erringen können.

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Kurt Adolff 5/11/1921, Kurt Adolff wird geboren in Stuttgart, Deutschland.

Kurt Adolffs Auftritte mit dem 2-Liter Veritas RS Sportwagen in den Jahren 1950 bis 1952 verhalfen ihm zu einem Gasauftritt mit der Ecurie Espadon, deren Ferrari 166C sonst der Schweizer Rudi Fischer bewegte. Nach einem guten 4. Platz beim Eifelrennen, trat Adolff damit auch beim Grossen Preis von Deutschland an, doch eine Ausfall beendete seinen einzigen Grand Prix nach nur zwei Runden. Danach zog sich der Schwabe in Bergrennszene zurück, wo er einen Jaguar bewegte.

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Adolf Brudes von Breslau 5/11/1986, Adolf Brudes von Breslau stirbt.

Brudes nahm an Motorradrennen teil, bevor sich die Chance zur Teilnahme an Autorennen ergab. Erstes Highlight auf vier Rädern: Der 3. Platz bei der Mille Miglia 1940. Nach dem 2. Weltkrieg erschien er mit einem BMW Orley Eigenbau und nahm mit diesem Auto beim Grossen Preis von Deutschland 1952 teil. Bei seiner einzigen WM-Teilnahme qualifizierte sich Brudes für Startplatz 19, fiel im Rennen aber bereits nach 5 Runden mit Motorschaden aus. Dafür winkte ein Vertrag als Borgward Werksfahrer für Langstrecken-Einsätzen, wie dem 1000Km-Rennen von Buenos Aires, den 24 Stunden von Le Mans und der Carrera Panamericana, aber auch mehrere Geschwindigkeits-Rekordversuche.

Geboren: 15. Oktober 1899 in Kotulin, Deutschland (heute Polen).
Verstorben: 5. November 1986, 87 jahre alt.

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Oscar Mario Gonzalez 5/11/2006, Oscar Mario González stirbt.

“Bocha” González war ein aus Uruguay stammender Rennfahrer. Seine enge Freundschaft zu den Argentiniern Froilán Gonzalez und Juan Manuel Fangio verhalf ihm zu einer Einladung, am argentinischen Grand Prix 1956 teilzunehmen, wo er sich am Lenkrad eines aufgerüsteten Maserati A6GCM mit 250F-Motor mit Landsmann Alberto Uria abwechselte. Die beiden fuhren einen beachtlichen 6. Platz nachhause.

Geboren: 10. November 1923 in Montevideo, Uruguay.
Verstorben: 5. November 2006 in Montevideo, Uruguay.

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louis-rosier.jpg 5/11/1905, Louis Rosier wird geboren in Chapdes-Beaufort, Frankreich.

Bald als sehr taktisch fahrender Pilot bekannt, nahm Rosier in seiner Laufbahn auch an 38 Grands Prix teil. Er gewann zahlreiche nicht zur WM zählende Rennen auf einem Talbot-Lago und 1950 die 24 Stunden von Le Mans. In der französischen Meisterschaft war er so dominant, dass er von 1949 bis 1952 jeweils den nationalen Titel einfuhr. Doch ein Unfall mit seinem Ferrari Coupe du Salon, einem Sportwagen-Rennen in Montlhéry, beendete diese Erfolgsstory auf tragische Weise, Rosier erlag seinen schweren Verletzungen.

Geboren: 5. November 1905 in Chapdes-Beaufort, Frankreich;
Verstorben: 29. Oktober 1956 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich, 50 Jahre alt.

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