2. November – Mit einem dringend benötigten 5. Platz, den er sich beim Grand Prix von Brasilien in der allerletzten Kurve des Finallaufs der Formel 1-Saison 2008 in Interlagos erkämpft, wird Lewis Hamilton als jüngster Weltmeister aller Zeiten gekrönt. Er ist der 9. britische Weltmeister der letzten 50 Jahre.

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alan_jones.jpg 2/11/1946, Alan Jones wird geboren in Melbourne, Australien.

Alan Jones erwies sich auf und neben der Strecke als derber Zeitgenosse mit eisernem Willen, der sich sein Erfolg im Motorsport durch harte Arbeit erkämpfte. Er schaffte es so nicht nur in die Formel 1, sondern kämpfte sich dort mi einer guten Portion Rücksichtslosigkeit und schüchterte Konkurrenten auch schon mal mit beinharter Fahrweise ein. 1980 schaffte er es so zum Weltmeister und nach einer weiteren Saison hängte er den Helm an den Nagel und zog sich auf seine Farm im heimatlichen Australien zurück. Doch da wurde es ihm nach ein paar Jahren fad und er nahm interessiert an, als ihm für den Grand Prix der USA-West ein Arrows angeboten wurde. Auch wenn er mit dem Gefährt nichts reissen konnte, er liess sich zu einem echten Comeback mit dem von Ford unterstützten Haas-Lola-Team überreden. Nach einer katastrophalen Saison zog sich der schon leicht übergewichtige Ex-Weltmeister 1986 nach seinem Heim-GP in Adelaide endgültig zurück.

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stephane-sarrazin.jpg 2/11/1974, Stéphane Sarrazin wird geboren in Arles, Frankreich.

Stéphane fuhr 1999 für das Prost Junior team in der Formel 3000 als die Anfrage von Giancarlo Minardi kam, ob er den verletzten Luca Badoer beim Grand Prix von Brasilien ersetzen könnte. Er konnte und das stellte sich auch gleich als die einzige Chance des Franzosen heraus einen Formel 1 bei einem GP zu lenken. Als Testfahrer blieb er mit Prost und dann Toyota der Formel 1 erhalten, fand dann aber Freude bei Rallies, wo er mit eine Subaru beachtliche Leistungen zeigte, und bei Sportwagen- und GT-Rennen fuhr er für Pescarolo und Aston Martin, bevor er von Peugeot als Werkssfahrer engagiert wurde. Mit dem 908 HDI holt er 2007 in Le Mans die Pole Position und nahc ein paar Siegen mit Partner Pedro Lamy den WM-Titel in der Le Mans Series.

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2/11/2007, Donald Freeland stirbt.

Don Freeland fuhr nach dem 2. Weltkrieg, wo er in der US Navy kämpfte, in der nordamerikanischen AAA und der USAC-Meisterschaft, wo er unter anderem drei 2. Plätze holte. Achtmal schrieb sich der gebürtige Kalifornier für die 500 Meilen von Indianapolis ein und feierte seinen größten Erfolg mit Platz drei im „Brickyard“ 1956.

Geboren: 25. März 1925 in Los Angeles, USA;
Verstorben: 2. November 2007 in San Diego, USA, 82 Jahre alt.

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