26. Oktober – Timo Scheider erringt in Hockenheim nach sauberem Start-und-Ziel-Sieg beim Finale der DTM-Saison 2008 den Meistertitel, wieder siegt ein Audi-Pilot im Kampf um den Titel. Herausforderer Paul di Resta wird Zweiter, hatte aber über die gesamte Distanz hinweg nicht die geringste Chance gegen den Tabellenleader. Mercedes-Fahrer kommen aus der Loser-Ecke halt nicht raus. Bleibt für Lewis Hamilton zu hoffen, dass dies keine Omen fürs WM-Finale in Interlagos ist und es bei ihm am kommenden Sonntag besser läuft.

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Ian Ashley 1977 26/10/1947, Ian Hugh Gordon Ashley wird geboren in Wuppertal, Germany.

Ian Ashley war durchaus ein schneller Fahrer, schoss aber eben auch nicht selten über das Limit hinaus, daher vor allem der Ulkname „Crashley“. Ein Star in der Formel 5000, bekam Ian nie eine veritable Chance in der Formel 1, lediglich einige Versuche by kleine, meist unterfinanzierten Teams. Der gebürtige Wuppertaler fuhr danach ChampCars, BTCC und landete nach einigen Jahren ungewöhnlich bei Dreirädern, fuhr 2003 Seitenwagen-Rennen, bevor er sich endgültig von den Pisten zurückzog.

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Joe Fry 26/10/1915, Joseph G. Fry wird geboren am Wynnford Grange in Winterbourne, England.

Joe Fry war im 2. Weltkrieg Kampfpilot und wurde hernach zu einem Spezialisten für englische Sprint- und Bergrennen. Er nahm mit einem Maserati 4CL an den ersten Formel 1-Rennen teil und auch beim ersten Formel 1-WM-Lauf der Geschichte 1950 in Silverstone. Bei diesem britischen Grand Prix lief Joe als Zehnter ein, wobei er sich das Auto mit Brian Shawe-Taylor teilte. Ein paar Wochen später verunglückte er bei einem unbedeutenden Bergrennen und wurde so zum zweiten F1-Fahrer, der seine Leben bei einem Rennen verliert.

Geboren: 26. Oktober 1915 in Chipping Sodbury, England;
Verstorben: 29. Juli 1950 in Dorset, England, 34 Jahre alt.

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Jonathan Williams 1997 26/10/1942, 65 years ago, Jonathan James Williams wird geboren in Cairo, Ägypten.

Nach Erfolgen in der italienischen Formel 3-Meisterschaft verschaffte Jonathan Williams die Chance 1967 ins Ferrari Werksteam gerufen zu werden, doch seine einzige Teilnahme bei einem WM-Lauf geschah erst zum Finale in Mexiko. Der Brite setzte seine Karriere dann in der Formel 2 und bei Sportwagen-Rennen fort. 1970 fuhr er das Kamera-Auto für Steve McQueens Filmproduktion „Le Mans“ beim 24-Stunden-Rennen in der Sarthe.

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