18. Oktober – Mit einem weiteren 2. Platz hinter Nigel Mansell, dem Sieger des Grand Prix von Mexiko 1987, sicherte sich Nelson Piquet einen vielleicht weniger erstrebenswerten Rekord: Der Brasilianer ist der erste Fahrer, dem es in einer Formel 1-Saison gelingt siebenmal Zweiter zu werden. In einer Saison, in der Piquet klar im Schatten von Teamkollege Mansell steht, kommen ihm diese Resultate allerdings noch sehr recht. Denn sein Herausforderer punktet nicht so regelmässig und so wird Piquet am Ende seinen 3. WM-Titel feiern können.

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John Cannon 18/10/1999, John Cannon stirbt.

Der gebürtige Londoner und kanadische Einwanderer John Cannon machte im nordamerikanischen Motorsport erstmals am 13. Oktober 1968 von sich reden. Beim Lauf zur CanAm-Serie in Laguna Seca gewann er vom 15. Startplatz aus im strömenden Regen. Und überrundete dabei auch noch das gesamte Startfeld. Darunter sogar den zweitplatzierten Denny Hulme und Titelanwärter Bruce McLaren, der Fünfter wurde. 1970 gewann Cannon die SCCA Formula A-Meisterschaft, dem Vorläufer der CART bzw. Champcars, in einem McLaren M10B. Die Chance in der Formel 1 zu debütieren, auf einen BRM P153 beim Grand Prix der USA 1971, und mit einem March 701 den nicht zur WM zählenden Questor GP im kanadischen Ontario zu bestreiten, lässt er sich nicht nehmen. Es bleib aber die einem Ausflug, sein Hauptbetätigungsfeld blieben die Formel 5000, die USAC Meisterschaft und gelgentliche Starts bei der CanAm. Seine beste Saison war 1976, als er Vizemeister der F5000 wurde. Cannon kam an Bord eines Privatflugzeuges ums Leben, überlebte eine wegen Motordefekts misslungenen Notlandung in einem Kornfeld in Neu Mexiko nicht.

Geboren: 21. Juni 1937 in London, England;
Verstorben: 18. Oktober 1999 in Quemado, USA, im Alter von 62 Jahren.

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Ludovico Scarfiotti 18/10/1933, Ludovico Scarfiotti wird geboren in Turin, Italien.

Der Neffe des einstigen Fiat-Chefs Gianni Agnelli fuhr sich 1966 mit dem Sieg beim Grand Prix von Italien in Monza in die Herzen seiner Landsleute. Als Teamgefährte Mike Parkes in Spa-Francorchamps schwer verunglückte, setzte dies dem von Bandinis Tod in Monaco ein Monat zuvor bereits schwer erschütterten Scarfiotti so zu, dass er sich vom Rennsport zurückzog. Doch die Leidenschaft für diesen Sport obsiegte, 1968 feierte auf Cooper-BRM sein Comeback in der Formel 1 und Porsche setzte den Italiener in der Berg-EM ein. Am Steuer eines 910 Bergspyder verunglückte Scarfiotti beim Training zum Lauf in Berchtesgarten-Rossfeld dann tödlich.

Geboren: 18. Oktober 1933 in Turin, Italien;
Verstorben: 8. June 1968 in Rossfeld, Deutschland, im Alter von 34 Jahren.

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Who is who 18/10/1995, Edward Norton Whiteaway stirbt.

Ted Whiteaway war ein englischer Rennfahrer, der sich den Traum einer Grand Prix-Teilnhame erfüllte. Er war hauptsächlich bei Sportwgenrennen am Start und 1959 gelang dem Briten ein Klassensieg und 7. Gesamtrang beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans.

Geboren: 1. November 1928 in Feltham, England;
Verstorben: 18. Oktober 1995 in Perth, Australien, im Alter von 66 Jahren.

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