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Veröffentlicht: 15 Oktober 2008 in Uncategorized

Nelson Piquet, Brabham BT52-BMW, 1983

15. Oktober 1983 – VOR 25 JAHREN: In einem spannenden Finale gegen Alain Prost im Renault sicherte sich Nelson Piquet in Kyalami seinen 2. WM-Titel. Die Party machte für Brabham-BMW Ricardo Patrese perfekt, der den Grand Prix von Südafrika gewann. BMW hatte in unfassbaren 630 Tagen die Entwicklung des 4-Zylinder Turbomotors vom Grand Prix-Teilnehmer zum Weltmeister-Triebwerk vorangetrieben.

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Adolf Brudes von Breslau 15/10/1899, Adolf Brudes von Breslau geboren in Kotulin, dem heutigen Wroclaw, Polen.

Brudes wechselte vom Zweirad zum Automobilsport und erzielte 1940 mit einem 3. Platz bei der Mille Miglia seinen ersten grossen Erfolg. Nach dem Krieg bewegte er ein BMW Orley Eigenbau, mit dem er auch seinen einzigen Auftritt bei einem WM-Lauf hatte. 1952 qualifizierte er sich für den Grossen Preis von Deutschland auf dem 19. Startplatz. Doch sein Rennen war bereits nach 5 Runden mit einem Motorschaden zu Ende. Immerhin bekam Brudes anschliessend einen Werksfahrer-Vertrag von Borgward angeboten und bestritt Langstreckenrennen wie das 1000Km-Rennen von Buenos Aires, die 24 Stunden von Le Mans und die Carrera Panamericana, nebst mehreren Geschwindigkeits-Rekordfahrten.

Geboren: 15. Oktober 1899 in Kotulin, dem heutigen Wroclaw, Polen;
Verstorben: 5. November 1986 in Bremen, Deutschland, im Alter von 87 Jahren.

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Philip Fotheringham-Parker 1958 22/9/1907, Philip Fotheringham-Parker wird geboren in Beckenham, England.

Fotheringham-Parker war ein reicher Amateur-Rennfahrer, der 1951 mit einem privat eingesetzten Maserati 4CL am britischen Grand Prix teilnahm. Legendär ist sein spektakulärer Abflug über die Steilwand hinaus in Brooklands mit seinem Alvis Silver Eagle … und dass er diesen Monster-Crash überlebte.

Geboren: 22. September 1907 in Beckenham, England;
Verstorben: 15. Oktober 1981 in Beckley, England, im Alter von 74 Jahren.

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Al Pease 15/10/1921, Victor „Al“ Pease wird geboren in Darlington, England.

Al Pease steht im zweifelhaften Ruhm der einzige Formel 1-Pilot zu sein, der wegen „rumbummelns“ aus einem Grand Prix genommen wurde. So geschehen 1969 beim Grand Prix von Kanada in Mosport, wo Pease wegen gefährlicher Behinderung der Überrundenden disqualifiziert wurde. Dabei lag der Wahl-Kanadier englischer Herkunft da bereits 12 Runden zurück! Aufgeben scheint aber nicht im Vokabular von Al Pease zu stehen. Zwei Jahre zuvor war er an selber Stelle mit einem Elektrikschaden am anderen Ende der Strecke gestrandet. Prompt rannte Pease im strömenden zu den Boxen zurück, organisierte eine Ersatz-Batterie und trabte zu seinem Gefährt zurück. Nach erfolgreicher Installation fuhr Pease den GP zu Ende. Und lief mit 45 Runden Rückstand ein. Neben seinen skurrilen Formel 1-Exkursionen war Pease meist in der nordamerikanischen Formel A unterwegs, wo er einen Lola T140-Chevrolet und einen Brabham BT23B-Climax 4 1969 und 1970 mit moderatem Erfolg bewegte.

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