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14. Oktober – Vor 99 Jahren wurde Bernd Rosemeyer, einer der prominentesten Rennfahrer der 30er Jahre und Rudolf Caracciolas grosser Rivale bei den Grands Prix, in Lingen geboren. Am 27. Januar jährte sich der Todestag des Emsländers, er war 1938 bei einem Geschwindigkeits-Weltrekord auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt tödlich verunglückt. Der Auto Union-Pilot war beim dritten Versuch den Rekord des Mercedes-Fahrers Caracciola von 432 km/h zu schlagen, vermutlich durch eine Windböe, von der Fahrbahn abgekommen. Der Stromlinien-Renner überschlug sich heftig, Rosemeyer wurde aus dem Cockpit geschleudert und war sofort tot.

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Karl Oppitzhauser 4/10/1944, Karl Oppitzhauser wird geboren in Bruck-an-der-Leitha, Österreich.

Ein bekannter Name der österreichischen Touren- und Sportwagen-Szene, unternahm Karl 1976 den Versuch bei seinem Heim-Grand Prix an den Start zu gehen. Doch wie bei Kollege Otto Stuppacher, wurde die Nennung zum GP von Österreich abgelehnt. Nach dem missglückten Ausflug in die Formel 1 war er einige Jahre in der Interserie unterwegs und schloss die Karriere mit Starts bei der Ferrari Challenge ab.

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Bernd Rosemeyer 14/10/1909, Bernd Rosemeyer wird geboren in Lingen, Deutschland.

Motorrad-Rennfahrer Bernd Rosemeyer nahm mit Freuden an, als der Auto Union Rennstall ihn 1935 anheuerte. Prompt gewann der Emsländer sein erstes grosses Autorennen am Masarykring. 1936 wurde Rosemeyer mit Siegen bei den Grands Prix von Deutschland, der Schweiz und von Italien Europameister. Im darauffolgenden Jahr triumphierte er erneut beim GP von Deutschland, gewann dazu in den USA den Vanderbilt Cup, in Italien die Copa Acerbo und den britischen GP in Donington Park. Auf der Avus stellte Rosemeyer mit 276.38 km/h einen Rekord auf geschlossenen Rennstrecken auf. Bei der Jagd nach dem prestigeträchtigen absoluten Geschwindigkeits-Rekord, verunglückte Bernd Rosemeyer am 28. Januar 1938 auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt bei über 430 Km/h tödlich.

Geboren: 14. Oktober 1909 in Lingen, Deutschland;
Verstorben: 28. Januar 1938 nahe Mörfelden, Deutschland, im Alter von 28 Jahren.

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Rikky von Opel 14/10/1947, nasce Frederick von Opel wird geboren in New York, USA.

Der Urenkel von Adam Opel und Sohn des berühmten Rennfahrers Fritz von Opel mit Emita Herrán Olozaga, ist Rikky von Opel der bislang einzige liechtensteinische Formel-1-Rennfahrer. Als englischer Formel 3-Meister 1972, gab der Erbe des Opel-Konzerns für die Saison 1973 bei Mo Nunn einen Formel 1-Rennwagen in Auftrag, der beim Großen Preis von Frankreich debütierte. Doch mit dem Ensign war von Opel zum Schlusslicht verdammt, also kaufte er sich für die Saison 1974 in Bernie Ecclestones Brabham-Team ein. Nach vier Rennen und zwei 9. Plätzen als bestes Resultat gab von Opel nach dem Grossen Preis der Niederlande seine Rennfahrer-Karriere auf. Gerüchten zufolge soll Rikky von Opel anschliessend einem Mönchsorden beigetreten sein.

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